| 23.04.25 | Dresdner SC | SSC Palmberg Schwerin | 0:3 (21:25,20:25,15:25) |
| 26.04.25 | SSC Palmberg Schwerin | Dresdner SC | 3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11) |
| 01.05.25 | SVG Lüneburg | BERLIN RECYCLING Volleys | 1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25) |
| 03.05.25 | BERLIN RECYCLING Volleys | SVG Lüneburg | 3:0 (25:12,25:23,25:21) |
05.06.26
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Deutsch-tansanisches Vereinsnetzwerk plant gemeinsame Zukunft des Volleyballs
Vom 25. Mai bis 1. Juni war die Deutsche Volleyball-Jugend (DVJ) Gastgeberin der Konferenz des deutsch-tansanischen Vereinsnetzwerks in Frankfurt am Main. Engagierte Organisator*innen aus dem Hallen- und Beach-Volleyball beider Länder kamen zusammen, um bestehende Kooperationen zu vertiefen und gemeinsame Projekte für die kommenden Jahre zu planen.
In drei Workshop-Modulen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen aus, entwickelten neue Projektideen und formulierten gemeinsame Ziele für die Zusammenarbeit bis 2028. Eröffnet wurde die Veranstaltung von DVV-Präsident Markus Dieckmann.
Auf dem Programm standen unter anderem Informationen zu Sportstrukturen, Fördermöglichkeiten und internationalen Freiwilligendiensten. Darüber hinaus erhielten die Gäste Einblicke in die deutsche Volleyballlandschaft durch Besuche bei den Volleyball Juniors Frankfurt, dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV), der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) sowie beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sportjugend (dsj).
Im Mittelpunkt der Beratungen standen konkrete Projekte wie der Einsatz von Volley-Volunteers in Tansania, die Ausrichtung gemeinsamer Jugendturniere, der Bau von Hallen- und Beachvolleyballfeldern sowie Materialspenden. Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen DVJ-Vizepräsidentin Dörte Pieplow und Kassim Haidar Jabir, Präsident des Volleyball-Verbands von Sansibar.
In der zweiten Phase der Konferenz luden deutsche Vereine ihre tansanischen Partner*innen in ihre Heimatstädte ein, um lokale Projektideen weiterzuentwickeln und konkrete Maßnahmen zu planen. Eine Gruppe besuchte dabei unter anderem das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Neu-Ulm und traf Nationalspieler Jan Zimmermann.
Zum Abschluss verabschiedeten die Teilnehmenden einen gemeinsamen Fahrplan für die weitere Zusammenarbeit bis 2027. Seit drei Jahren unterstützt die DVJ das Vereinsnetzwerk in Deutschland und Tansania mit dem Ziel, nachhaltige Verbesserungen für den Volleyballsport zu schaffen und jungen Menschen einzigartige internationale Erfahrungen zu ermöglichen.
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05.06.26
Deutsche Seniorinnen und Senioren räumen bei der EM sieben Titel ab
Deutsche Seniorinnen und Senioren räumen bei der EM sieben Titel ab
Deutsche Seniorinnen und Senioren räumen bei der EM sieben Titel ab
Bei der Europameisterschaft der IVVA (International Veteran Volleyball Association) in Prag holten die für Deutschland angetretenen Teams insgesamt neun Medaillen, sieben Mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
GOLD:
Team Germany 40+ (Frauen-Altersklasse 34-47 / MVP: Kathleen Weiss, Susanne Maier)
Team Germany 50+ (Frauen-Altersklasse 48-55)
Team Germany 45+ (Männer-Altersklasse 45-55 / MVP: Björn Andrae)
Team Germany 65+ (Männer-Altersklasse 65 u.älter / MVP: Jörg Hinsken)
Beach-Volleyball-Team Julia Kopf / Romy Richter (Frauen-Altersklasse 34-39 / MVP: Julia Kopf)
Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 40-49)
SILBER: Beach-Volleyball-Team Andrea Kühn / Stefanie Ladewig (Frauen-Altersklasse 34-39)
BRONZE: Beach-Volleyball-Team Ralf Jeder/ Uwe Schönauer (Männer-Altersklasse 60 u. älter)
Gold für Germany 40+
In der Altersklasse 34-47 waren die deutschen Volleyball-Seniorinnen bereits zweimal Europameister geworden. Nach 2021 und 2025 war daher die Titelverteidigung das erklärte Ziel, mit dem das Frauennationalteam Germany 40+ zur diesjährigen Europameisterschaft gereist war. In der großartigen Kulisse der Goldenen Stadt gelang dieser Coup auch - das deutsche Team holte zum dritten Mal EM-Gold. Und das trotz des kurzfristigen Ausfall einiger Stammspielerinnen. Dafür hatte sich Beachvolleyballerin Julia Kopf bereit erklärt, neben ihrem Wettbewerb auch noch in der Halle auszuhelfen. Ü40-Bundestrainerin Renate Riek-Bauer sagte: "Ein Riesendank an Julia, dass sie kurzerhand dieses Doppelprogramm auf sich genommen hat!" Der Lohn - Julia Kopf gewann mit ihrer Partnerin Romy Richter auch das Beachturnier in ihrer Altersklasse und durfte sich gleich zweimal mit Gold schmücken.
Das Hallen-Teilnehmerfeld war in der jüngsten und anspruchsvollsten Kategorie relativ ausgeglichen besetzt; das wurde bereits in der ersten Begegnung gegen die ebenso routinieren wie ambitionierten Serbinnen deutlich, die sich später die Bronzemedaille sicherten. Das auf Augenhöhe ausgetragene Spiel ging zwar mit 2:0 an die deutschen Frauen, doch im zweiten Satz konnte sich das deutsche Team erst in der Crunchtime den entscheidenden Vorsprung erarbeiten und die Partie durch ein 25:23 für sich entscheiden. Von Spiel zu Spiel fand die Mannschaft besser zusammen und glänzte durch überragenden Teamgeist.
Zu den absoluten Highlights des gesamten Turniers zählten die beiden Begegnungen Deutschlands gegen die Slowakei. Schon in der Gruppenphase hatten sich die beiden spielstarken und selbstbewusst auftretenden Teams einen beeindruckenden Schlagabtausch geliefert. Auch das Finale bot exzellenten Sport und einen hochspannenden Showdown. Die Deutschen konnten sich im ersten Durchgang nie von den kompakt agierenden Slowakinnen absetzen, gerieten nach einem 23:25 mit 0:1 in Satzrückstand und vermochten dem Match danach nur dank ihres enormen Kampfgeistes noch eine Wende zu geben. Mit schnellen Angriffen und der lautstarken Unterstützung der anderen deutschen Teams auf der Tribüne gingen Satz zwei und der Tiebreak an Deutschland (25:21, 15:9). Libera und Mannschaftsführerin Susanne Maier wurde zudem mit der MVP-Trophäe ausgezeichnet. Abgerundet wurde die Reise nach Prag durch die vielen wertvollen Begegnungen abseits des Feldes, unter anderem bei einem exklusiven und herzlichen Empfang einer Spieler*innen-Delegation in der geschichtsträchtigen Deutschen Botschaft in Prag.
Gold für Germany 50+
Auch die deutsche Ü50-Auswahl der Frauen war in Prag bei ihrer Mission 'EM-Titelverteidigung' erfolgreich. In der Altersklasse 48-55 konnte sie alle Spiele einschließlich des Finales überzeugend gewinnen. Dabei war schon im Gruppenspiel - das die kämpferisch starken deutschen Frauen 25:19, 25:18 für sich entschieden - erkennbar, dass das Team ?eská Republika Legendy der härteste Gegner von Germany 50+ sein würde. Und in der Tat trafen beide Teams im Finale wieder aufeinander. Diesmal fiel der deutsche 2:0-Erfolg sogar noch etwas souveräner aus, denn das deutsche Team hatte sich im Laufe des Turniers immer besser als Mannschaft gefunden.
"Mit diesem leistungsmäßig sehr ausgeglichenen Team war es mir möglich, allen mitgereisten Spielerinnen gleich viele Spielanteile zu geben", freute sich Ü50-Bundestrainer Michael Wernitz, der die ausrichtende International Veteran Volleyball Association (IVVA) für die beeindruckende Organisation des gesamten Großevents lobte. "Ein wenig betrüblich war nur, dass einige angesetzte Spiele nicht stattfinden konnten, weil Mannschaften zurückzogen." Wernitz und seine Spielerinnen hoffen nun, dass sich diese Dinge im Oktober bei der WM im spanischen Benidorm nicht wiederholen.
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05.06.26
Leistungsschau der Talente: Bundespokal 2026 begeistert in Dresden
Leistungsschau der Talente: Bundespokal 2026 begeistert in Dresden
Leistungsschau der Talente: Bundespokal 2026 begeistert in Dresden
Ein rundum erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem deutschen Volleyball-Nachwuchs: Beim Bundespokal 2026 in Dresden überzeugten die Leistungen der Teams ebenso wie die Organisation vor Ort und die Atmosphäre in den Hallen. 33 Auswahlmannschaften aus ganz Deutschland kämpften um die begehrten Pokale und präsentierten dabei die Talente von morgen.
Sportlich bot der Bundespokal zahlreiche spannende Begegnungen. Viele Partien waren hart umkämpft und wurden erst in den entscheidenden Phasen entschieden. ?Insgesamt hatten wir ein sehr enges Teilnehmerfeld mit vielen ausgeglichenen und spannenden Spielen. Es gab somit auch die eine oder andere sportliche Überraschung, was für eine gewisse Ausgeglichenheit der Teams spricht?, sagte Michael Warm, DVV-Chef-Bundestrainer Nachwuchs.
Bei den Mädchen setzte sich mit Bayern am Ende eines der jüngsten Teams des Turniers durch. Im Finale zeigte die Auswahl mutiges und gleichzeitig cleveres Volleyball gegen zunächst sehr starke Spielerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern. Bei den Jungen dominierte Hessen unter der neuen Landestrainerin Zarah Kalhor das Turniergeschehen. Die Mannschaft blieb während des gesamten Wettbewerbs ohne Satzverlust, obwohl Gastgeber Sachsen im Finale lange erbitterten Widerstand leistete.
Erfolgreiches Pilotprojekt beim Aufschlag
Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Weiterentwicklung der Angriffstechniken. Entsprechend einer gemeinsamen Vereinbarung durfte ausschließlich per Topspin-Aufschlag serviert werden. ?Den Tendenzen im Spitzenbereich folgend wollen wir die Angriffstechnik der jungen Talente in den Fokus stellen und haben daher vereinbart, dass der Aufschlag nur per Topspinaufschlag erfolgen darf?, erläuterte Warm.
Das Fazit des Nachwuchs-Cheftrainers fiel durchweg positiv aus: ?Ich war absolut positiv überrascht, mit welcher Leichtigkeit und Qualität nahezu alle Spieler*innen fast ausschließlich Topspin-Sprungaufschläge gezeigt haben. Das sah schon wirklich gut aus und gerade bei den Mädchen hätte ich das in der Breite weit nicht erwartet. Mein Kompliment vor allem auch an alle beteiligten Trainer*innen.?
Umfangreiche Sichtung für Volleyball und Beach-Volleyball
Neben dem sportlichen Wettbewerb stand die Talentsichtung im Mittelpunkt. Das DVV-Trainerteam um die Bundestrainer*innen im Volleyball und Beach-Volleyball sowie die Bundesstützpunkttrainer*innen beobachteten die Nachwuchstalente genau.
?Es hat uns sehr geholfen, dass die Diagnostik mit den 440 Spieler*innen am ersten Tag so reibungslos geklappt hat?, bedankte sich Warm beim VCO Dresden für die Unterstützung. So standen dem Trainerteam von Beginn an hilfreiche Infos zu allen Spieler*innen zur Verfügung, die sie jederzeit per App abrufen konnten. ?Im Team ergab sich somit ein recht detailliertes Bild zu allen Spieler*innen?, erklärte Warm.
Erstmals standen dabei insbesondere die Spielerinnen und Spieler des Jahrgangs 2012 im Fokus. ?In knapp 8 Wochen spielen wir noch den Rising-Talent Beach-Volleyball in dieser Altersstufe (U15) und dann werden wir jeweils etwa 30 Spieler*innen dieses Jahrgangs zur zentralen Sichtung nach Kienbaum einladen?, kündigte Warm an. Bis dahin werde bewusst noch nicht zwischen Volleyball und Beach-Volleyball unterschieden: ?Wir suchen gemeinsam die Talente für beide Disziplinen.?
Gleichzeitig wurde auch die Entwicklung des Jahrgangs 2011 intensiv verfolgt. ?Wir werden hier sicher gezielt noch einzelne Einladungen zu Probetagen an einen der Bundesstützpunkte aussprechen, um solche Talente noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen?, erklärten die beiden Bundestrainer Dominic von Känel und Justin Wolff unisono.
Starker Gastgeber und beste Rahmenbedingungen
Der Bundespokal 2026 hat damit einmal mehr gezeigt, wie leistungsstark, engagiert und begeisterungsfähig der deutsche Volleyball-Nachwuchs ist ? auf und neben dem Spielfeld.
Als Ausrichter sorgten der VCO Dresden und der Sächsische Sportverband Volleyball (SSVB) für optimale Bedingungen. Die JoyNext-Arena erwies sich als ideale Spielstätte für das Nachwuchs-Highlight. Auch in den weiteren Hallen herrschte während des gesamten Wochenendes eine hervorragende Stimmung. Ein besonderer Dank gilt der Bundesstützpunktleiterin Christiane Fürst sowie den beiden Cheforganisatorinnen vor Ort, Sebastian Resch und Linda Schmidt, die gemeinsam mit ihren Teams für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
?Am meisten habe ich mich darüber gefreut, zu spüren, dass alle Beteiligten das ganze Wochenende in einem Boot saßen und somit zu diesem Volleyballfest des Nachwuchsleistungssports beigetragen haben. Organisatoren, Zuschauer, die Teams, aber auch das gesamte DVV-Trainerteam... Alle haben ihren Beitrag geleistet!?, bilanzierte Michael Warm.
ERGEBNISSE BUNDESPOKAL U16 >>>
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05.06.26
VNL: Aufholjagd wird nicht belohnt ? DVV-Frauen unterliegen der Ukraine knapp
VNL: Aufholjagd wird nicht belohnt ? DVV-Frauen unterliegen der Ukraine knapp
VNL: Aufholjagd wird nicht belohnt ? DVV-Frauen unterliegen der Ukraine knapp
Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Kanada haben die deutschen Volleyballerinnen in der Volleyball Nations League (VNL) eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Gegen VNL-Neuling Ukraine unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli nach einer starken Aufholjagd mit 2:3 (21:25, 28:30, 25:14, 25:19, 13:15). Am Sonntag stehen die letzten beiden Partien der ersten Woche gegen Japan und die USA an.
Einen Tag nach dem überzeugenden Sieg gegen Kanada fanden die DVV-Frauen zunächst nicht ins Spiel. In Annahme und Abwehr fehlte die Stabilität, während die Ukraine deutlich stärker auftrat als bei ihrer Auftaktniederlage gegen die USA. Besonders schmerzhaft verlief der zweite Satz: Deutschland verspielte eine klare Führung und zwei Satzbälle, sodass die Ukrainerinnen mit 2:0 in Führung gingen.
Die deutsche Mannschaft zeigte jedoch eine starke Reaktion. Angeführt von Camilla Weitzel, Leana Grozer und Emilia Weske dominierte sie die Sätze drei und vier deutlich und erzwang den Tiebreak. Dort entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem die Ukraine in den entscheidenden Momenten die besseren Antworten fand und ihren ersten VNL-Sieg perfekt machte.
Deutschland verbuchte insgesamt elf Blockpunkte und acht Asse, leistete sich jedoch auch 26 Eigenfehler. Beste Scorerinnen waren Leana Grozer mit 22 Punkten und Emilia Weske mit 21 Zählern. Kapitänin Camilla Weitzel überzeugte mit 18 Punkten, darunter sechs direkte Blockpunkte.
Stimmen zum Spiel
Emilia Weske: ?Die Ukraine hat mit unglaublich viel Energie und Leidenschaft gespielt. Darauf waren wir nicht gut genug vorbereitet und sind zu Beginn etwas überrollt worden. Trotzdem haben wir uns zurückgekämpft und alles versucht, das Spiel noch zu drehen. Es tut jetzt natürlich weh, aber wir können viel aus dieser Niederlage lernen. Wenn wir den zweiten Satz gewonnen hätten, wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen.?
Bundestrainer Giulio Bregoli: ?Natürlich sind wir mit unserer Leistung heute nicht zufrieden. Die Ukraine hat sehr gut gespielt und verdient gewonnen. Wir waren im Aufschlag nicht aggressiv genug und haben ihnen dadurch zu viele Möglichkeiten gegeben. Positiv ist, dass wir nach dem 0:2-Rückstand zurückgekommen sind und Charakter gezeigt haben. Wenn wir als Team den nächsten Schritt machen wollen, müssen wir lernen, solche Spiele auch für uns zu entscheiden.?
Spielbericht
Bregoli wechselte im Vergleich zum Auftaktspiel gegen Kanada seine Startaufstellung nur auf der Außenposition: Romy Jatzko startete für Lina Alsmeier, zudem spielten Sarah Straube, Emilia Weske, Leana Grozer, Monique Strubbe, Camilla Weitzel sowie Annie Cesar von Beginn an. Die DVV-Frauen verschliefen jedoch etwas den Start und lagen direkt mit 1:5 hinten, ehe Weske den Lauf der Ukrainerinnen durchbrach. Straube ergriff selbst die Initiative und punktete mit einem zweiten Ball. Mit einem Pipe-Angriff von Grozer und einem Block von Jatzko glichen die Deutschen umgehend wieder aus (5:5) ? im Spiel waren sie aber immer noch nicht. Mit zwei Assen zogen die Ukrainerinnen direkt wieder auf 6:9 davon. Die DVV-Frauen hatten keinen Zugriff im Block, wackelten in der Annahme und waren nicht konsequent genug im Angriff. Und so wuchs der Rückstand auf 9:15. Stautz kam für Grozer, servierte direkt ein Ass und wehrte anschließend stark ab, sodass Weitzel im Angriff punkten konnte. Mit einem weiteren Punkt brachte die Kapitänin ihr Team wieder auf zwei Punkte heran (14:16). Die Ukrainerinnen spielten fokussiert und druckvoll und erhöhten direkt wieder auf 15:19. Nach drei Fehlern der Ukrainerinnen ? den einzigen im gesamten ersten Satz ? war Deutschland plötzlich wieder auf einen Punkt dran (18:19). Die DVV-Frauen blieben zwar bis zum 20:21 dran, doch sie taten sich weiterhin schwer, während die Ukrainerinnen auch noch Glück mit einem Netzroller-Ass hatten. Letztlich nutzte der VNL-Neuling den zweiten Satzball zur verdienten 1:0-Führung.
Im zweiten Durchgang schalteten die DVV-Frauen einen Gang höher. Strubbe und Grozer servierten stark, zudem stand der Block um Weitzel gut. Diesmal war es der ukrainische Coach, der beim 7:2 bereits früh seine Auszeit nahm. Weitzel packte erneut im Block zu und Grozer punktete aus dem Hinterfeld zur 9:3-Führung. Doch so richtig ließen sich die Ukrainerinnen nicht abschütteln. Nach einem Ass und einem Fehler von Grozer waren sie wieder auf drei Punkte dran (12:9). Alsmeier blieb aufmerksam und punktete zum 14:9, ehe die Ukrainerinnen wieder Glück mit einem Netzroller-Ass hatten (14:11). Strubbe erzielte noch das 17:12, dann schlichen sich ein paar Fehler ein, sodass Bregoli beim 17:15 seine Auszeit nahm. Die Deutschen ließen jedoch weitere Chancen liegen und so kam die Ukraine auf einen Punkt heran (19:18). Bregoli brachte Antonia Stautz, Hannah Kohn und Mia Kirchhoff. Nach einem unglücklichem Blocktouch gelang den Ukrainerinnen der 22:22-Ausgleich und kurz darauf hatten sie auch Satzball, den Weske zunächst abwehrte. Den zweiten Satzball wehrte Grozer ab und sorgte anschließend mit einem Block für den ersten Satzball der Deutschen. Die junge Außenangreiferin hatte beim 28:27 die Chance auf den Satzausgleich, doch ihr Angriff landete im Aus. Auch den vierten Satzball hatten die Deutschen nach einer wackeligen Annahme vermeintlich abgewehrt, doch die Challenge zeigte, dass Straube beim Zuspiel übergegriffen hatte und der Satz somit an die Ukraine ging.
Der dritte Durchgang begann zunächst ausgeglichen (6:6). Für Deutschland punkteten in dieser Phase vor allem Grozer und Weitzel. Mit zwei Punkten von Weske setzten sich die DVV-Frauen erstmals leicht ab (9:6). Cesar passte in der Blocksicherung zweimal gut auf, sodass Weske zum 11:7 verwandeln konnte. Alsmeier war am Netz aufmerksam, dann trat Strubbe beim 12:9 an die Aufschlaglinie und bereitete mit starken Aufschlägen sechs Breaks vor. In dieser Phase war es vor allem Kapitänin Weitzel, die voran ging und im Angriff und Block punktete (18:9). Die eingewechselte Stautz servierte ein Ass zum 22:12, die ebenfalls eingewechselte Jatzko versenkte ihren Angriff. Strubbe sorgte schließlich im dritten Anlauf für insgesamt elf Satzbälle. Beim ersten landete Weitzels Aufschlag noch im Netz, dann verwandelte Jatzko mit einem cleveren Tip zum 1:2.
Nun hatten die Deutschen das Spiel im Griff. Grozer verteidigte stark und Weske verwandelte zum 6:3. Die DVV-Frauen spielten nun druckvoll und konzentriert und bauten den Vorsprung weiter aus (14:8). Weitzel war im Block nicht zu überwinden und servierte ein Ass (16:9). Die Ukrainerinnen bäumten sich nochmal kurz auf, sodass Bregoli beim 17:14 seine Auszeit nahm. Doch der Block stand weiterhin gut und die Angreiferinnen punkteten verlässlich (21:14). Doch in der Schlussphase wurden die Deutschen etwas nachlässig. Letztlich brauchte ein Fehler der Ukrainerinnen, aufgedeckt durch die Challenge, fünf Satzbälle. Den zweiten verwandelte Alsmeier und erzwang so den Tiebreak.
Die Deutschen wollten nun unbedingt den Sieg und kämpften weiterhin um jeden Ball. Doch auch die Ukraine gab alles für ihren ersten VNL-Sieg (5:6). Alsmeier versuchte voranzugehen und punktete zweifach zum 8:7. Es ging hin und her, Straube suchte vermehrt Weske, doch die scheiterte am Block (10:11). Insgesamt hatten die deutschen Angriffe ihre Effektivität verloren. Zwar stand der Block gut, doch die Ukrainerinnen warne an allen Bällen noch dran (11:13). Bregoli brauchte Stautz, Schölzel und Kohn, die direkt ein Ass zum 13:13-Ausgleich servierte. Schölzel scheiterte jedoch im Block und bescherte so den Ukrainerinnen den ersten Matchball. Nach einem langen Ballwechsel war es erneut der ukrainische Block, der gegen Grozer zupackte und den ersten Sieg der Ukraine in der VNL besiegelte.
Spielplan VNL Woche 1
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04.06.26
Erfolgreicher VNL-Auftakt: DVV-Frauen schlagen Kanada
Erfolgreicher VNL-Auftakt: DVV-Frauen schlagen Kanada
Erfolgreicher VNL-Auftakt: DVV-Frauen schlagen Kanada
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen ist mit einem Sieg in die Volleyball Nations League (VNL) gestartet. In Quebec setzte sich das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli mit 3:1 (28:26, 22:25, 25:18, 25:18) gegen Gastgeber Kanada durch. Bereits am Donnerstagabend steht das nächste Spiel gegen die Ukraine an.
?Ich bin super happy und stolz auf die Mannschaft ? alle haben einen überragenden Job gemacht, vor allem in der Abwehr haben wir gut gekämpft?, freute sich Lina Alsmeier nach dem am Ende klaren Sieg. Dabei ging es eng und umkämpft los. Die Deutschen mussten im ersten Durchgang zwei Satzbälle abwehren, ehe sie ihren zweiten Satzball verwandelten. In Durchgang zwei führten die DVV-Frauen bereits mit 18:13, gaben den Satz jedoch noch aus der Hand. Doch das Team um Kapitänin Camilla Weitzel erholte sich schnell von diesem Rückschlag, dominierte die letzten beiden Sätze und feierte schließlich einen verdienten Auftaktsieg.
Leana Grozer erwischte einen Sahnetag: 24 Punkte erzielte die junge Außenangreiferin. ?Leana hat ein überragendes Spiel gemacht, das war beeindruckend. Sie hatte unglaubliche Angriffe und hat in schwierigen Situationen clevere Lösungen gefunden, ich bin sehr stolz auf sie?, sagte Lina Alsmeier, die auch den guten Teamspirit hervorhob: ?Wir haben so viel Spaß zusammen auf dem Feld. Ich freue mich sehr, wieder zurück in der Nationalmannschaft zu sein und mit den Mädels zu spielen.?
Auch Bundestrainer Giulio Bregoli zeigte sich nach dem ersten VNL-Sieg 2026 zufrieden mit seiner Mannschaft: ?Wir haben guten Volleyball gespielt, vor allem im Block und der Abwehr. Im zweiten Durchgang haben wir die Konzentration verloren, das haben wir in den anderen Sätzen deutlich besser gemacht.?
Viel Zeit den Sieg zu feiern bleibt nicht ? in der VNL geht es wie immer Schlag auf Schlag. Bereits am Donnerstagabend (22:30 Uhr dt. Zeit, live im ZDF) geht es gegen die Ukraine weiter. ?Das ist ein gutes, solides Team mit einer guten Zuspielerin. Aber sie hatten im ersten Spiel Annahmeprobleme. Wir müssen Druck mit dem Aufschlag machen und aufmerksam sein?, blickt Bregoli voraus.
Spielbericht
Bregoli startete mit Sarah Straube, Emilia Weske, Lina Alsmeier, Leana Grozer, Monique Strubbe, Camilla Weitzel und Annie Cesar. Die Kanadierinnen erwischten den besseren Start und führten schnell mit vier Punkten (4:8). Der Bundestrainer nahm früh seine erste Auszeit und die zeigte Wirkung. Strubbe packte im Block zu und nach einem weiteren guten Blocktouch der Mittelblockerin erzielte Alsmeier den 10:10-Ausgleich. Dann strauchelten die DVV-Frauen in der Annahme, sodass sich Kanada wieder absetzen konnte (11:14). Mit starken Abwehraktionen kämpften sich die Deutschen wieder ran, erneut war es Alsmeier, die den Ausgleich (15:15) erzielte. Nun ging es hin und her. Bregoli brachte Antonia Stautz, Hannah Kohn und Mia Kirchhoff. Mit einem Ass erspielte sich Kanada schließlich den ersten Satzball, den Weitzel abwehrte. Nach einem Fehler der Kanadierinnen hatten die DVV-Frauen Satzball, den wiederum Kanada abwehrte. Ein weiteres Ass brachte den Gastgeberinnen den nächsten Satzball, vergaben diesen jedoch mit einem Aufschlagfehler. Strubbe sorgte mit einem Block für den zweiten deutschen Satzball, den Alsmeier nach einem weiteren guten Blocktouch von Strubbe schließlich verwandelte.
Die DVV-Frauen spielten weiter konzentriert und druckvoll. Mit guten Abwehraktionen erspielten sie sich mehrere Breaks und gingen schnell mit 9:5 in Führung. Erneut wackelte die Annahme, sodass Kanada auf 12:10 herankam. Wieder kamen Kohn und Kirchhoff aufs Feld. Die Deutschen setzten sich weiter ab: Weitzel war im Block nicht zu überwinden und Kirchhoff punktete im Angriff (16:11). Beim 18:13 schien der Satz bereits in trockenen Tüchern, doch dann verloren die DVV-Frauen etwas den Fokus. Alsmeier scheiterte am Block, die Kanadierinnen servierten stark, die Deutschen kamen im Angriff nicht mehr durch, das Momentum wechselte. Und so stand es plötzlich 18:18. Alsmeier durchbrach den Lauf, doch die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen nun konsequent und setzten sich mit fünf Punkten in Folge ab (19:23). Bregoli brachte Marie Schölzel, die ihr 87. VNL-Spiel machte ? so viel wie keine andere Spielerin. Doch auch das brachte nichts mehr. Nach einem Aufschlagfehler von Alsmeier hatten die Kanadierinnen vier Satzbälle. Die ersten beiden wehrten Schölzel und Weske noch ab, dann landete der kanadische Angriff im deutschen Feld zum 1:1-Satzausgleich.
Die DVV-Frauen hakten diesen Rückschlag aber schnell ab und gingen in Durchgang drei mit einem Block von Strubbe schnell mit 5:1 in Führung. Der deutsche Block stand gut, zweimal hatten sie jedoch Pech, als der Ball knapp neben der Linie landete, ehe Grozer erneut zupackte (7:3). Nach drei Fehlern der deutschen war Kanada wieder auf einen Punkt dran (7:6), doch mit starken Blocks und guter Abwehr erhöhte das deutsche Team direkt wieder auf 11:7. Die DVV-Frauen hielten den Druck hoch und spielten konzentriert weiter, den Kanadierinnen unterliefen hingegen einige Fehler. Beim 17:11 brachte Bregoli Kohn und Romy Jatzko. Alsmeier und Jatzko bauten den Vorsprung weiter aus (20:13). Grozer sorgte für fünf Satzbälle. Direkt den ersten verwandelte die eingewechselte Antonia Stautz mit einem Ass.
Auch im vierten Durchgang überzeugte das deutsche Team mit einer starken Block-Feldabwehr. Grozer servierte zudem ein Ass (5:3). Die Gastgeberinnen erzielten zwar noch einmal den 8:8-Ausgleich und blieben bis zum 11:10 dran, doch mit einem Ass von Weske, einem Block von Weitzel und einem cleveren Angriff von Grozer ins lange Eck setzten sich die Deutschen Punkt für Punkt wieder ab (15:12). Jatzko kam für Alsmeier und punktete zum 19:15. Wieder einmal scheiterten die Kanadierinnen an Strubbes Block. Weitzel bescherte dem deutschen Team schließlich sechs Satzbälle und verwandelte direkt den ersten selbst mit einem Block.
Spielplan VNL-Woche 1
Kompletter VNL-Spielplan
Kader VNL Woche 1
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03.06.26
Sitzvolleyballer kämpfen in Leverkusen um den DM-Titel
Sitzvolleyballer kämpfen in Leverkusen um den DM-Titel
Sitzvolleyballer kämpfen in Leverkusen um den DM-Titel
Am 6. und 7. Juni schlagen die besten Sitzvolleyballer*innen Deutschlands in Leverkusen auf. Bei den Deutschen Meisterschaften im Mixed und der Damen peilt der Gastgeber TSV Bayer 04 Leverkusen beide Titel in der heimischen Herbert-Grünewald-Halle an.
Das WM-Jahr im Sitzvolleyball ist bereits in vollem Gange, die Bayer-Sitzvolleyballer belegten beim Champions Cup in Neapel Anfang April schon Platz fünf, die zweite Mannschaft des TSV Bayer 04 spielte sich beim Kraichgau-Cup in Hoffenheim ein. Mit der WM im chinesischen Hangzhou vom 10. bis zum 17. Juli und der ersten Qualifikations-Möglichkeit für die Paralympics 2028 in Los Angeles steht der Saisonhöhepunkt fest und bei der Deutschen Meisterschaft in Leverkusen werden sich vor allem die Nationalspielerinnen und -spieler präsentieren wollen.
?Für die DM sind wir gut aufgestellt?, hatte Bayer-Trainer Jürgen Schrapp nach dem Champions Cup schon gesagt: ?Dennoch erwarte ich einen Dreikampf um den Titel.? Der langjährige Rivale Dresdner SC hat sich für die DM mit dem Leipziger BRS zusammengetan und will Rekordmeister Leverkusen dieses Mal als SG Sachsen herausfordern, auch das Team aus Rheinland-Pfalz wird hochmotiviert sein. Nach drei deutschen Meistertiteln in Folge und 29 insgesamt möchte der TSV Bayer Leverkusen beim Heimspiel die 30 vollmachen.
In der Gruppe A trifft der Gastgeber auf die Bayer-?Zweite?, Leipzig II und den SCC Berlin, in Gruppe B duellieren sich Rheinland-Pfalz, die SG Sachsen, der SC Potsdam und Anpfiff Hoffenheim. Zudem spielt der SV Esslingen im Mixed-Turnier außer Wertung mit. Die Erst- und Zweitplatzierten spielen in einer Vierer-Runde den deutschen Meistertitel aus.
Ähnlich spannend dürfte es bei den Frauen werden. Das Frauen-Turnier wird erst zum vierten Mal ausgetragen, die ersten beiden Ausgaben 2023 in Leipzig und 2024 in Bremen hatten die Leverkusenerinnen mit Unterstützung der Zweitliga-Volleyballerinnen der BayerVolleys gewonnen, im vergangenen Jahr mussten sie sich erstmals den Potsdamerinnen geschlagen geben, die in eigener Halle den Pokal holten und jetzt als Titelverteidigerinnen ausgerechnet nach Leverkusen reisen.
Die Bayer-Frauen spielen in diesem Jahr gemeinsam mit Anpfiff Hoffenheim als SG, zudem mischt der Leipziger BRS als drittes Team mit. ?Im Frauen-Turnier ist alles offen, das dürfte sehr spannend werden?, hofft Leverkusens Parasport-Geschäftsführer Jörg Frischmann. Nach zwei Runden Jeder-gegen-Jeden gibt es am Sonntag um 13 Uhr das Finale der zwei besten Frauen-Mannschaften.
Der Eintritt in die Herbert-Grünewald-Halle ist an beiden Tagen frei, am Samstag startet das Turnier um 10 Uhr und dauert bis ungefähr 19 Uhr. Am Sonntag steigen die ersten Partien um 9 Uhr, das Endspiel der Frauen beginnt um 13 Uhr, sodass gegen 14 Uhr die Deutsche Meisterschaft 2026 Geschichte sein wird ? und der Blick in Richtung WM geht.
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03.06.26
Sechs DVV-Nachwuchsteams starten beim U20 WEVZA in Stuttgart
Sechs DVV-Nachwuchsteams starten beim U20 WEVZA in Stuttgart
Sechs DVV-Nachwuchsteams starten beim U20 WEVZA in Stuttgart
Am ersten Juniwochenende wird der Stuttgarter Schlossplatz zur internationalen Beach-Volleyball-Arena: Beim U20-WEVZA-Turnier kämpfen acht Nationen um die Qualifikation für die U20-Europameisterschaft. Im Rahmen des City Sport Events des Volleyball Landesverbands Württemberg (VLW) treffen einige der besten Nachwuchsteams Westeuropas mitten in der Stuttgarter Innenstadt aufeinander. Der Eintritt für Zuschauerinnen und Zuschauer ist frei.
WEVZA (Western European Volleyball Zonal Association)
City Sport Event
Turnierkategorie: WEVZA U20 Beach-Volleyball
Wann: 5. - 7. Juni 2026
Wo: Stuttgart, Schlossplatz
Teilnehmende Nationen: Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Belgien, Niederlande, Schweiz
Das U20-WEVZA-Turnier ist ein wichtiger internationaler Nachwuchswettbewerb im Beach-Volleyball. Organisiert von der Western European Volleyball Zonal Association (WEVZA), treten Nationalteams aus Westeuropa gegeneinander an und spielen um die begehrten Startplätze für die U20-Europameisterschaft im September. Für viele Athletinnen und Athleten ist das Turnier ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den internationalen Spitzensport.
Als Gastgebernation stellt Deutschland insgesamt sechs Teams und nutzt die Möglichkeit, zahlreichen Nachwuchstalenten internationale Wettkampferfahrung zu ermöglichen. Neben etablierten Nachwuchsspielerinnen und -spielern erhalten auch jüngere Athletinnen und Athleten die Chance, sich auf europäischem Niveau zu beweisen.
Chef-Bundestrainer Paul Becker:
?Es ist großartig, wieder ein internationales Nachwuchsturnier in Deutschland austragen zu können. Unser Dank gilt dem Bundesstützpunkt Stuttgart und dem Volleyball Landesverband Württemberg für die Organisation. Solche Turniere bieten unseren jungen Spielerinnen und Spielern die Möglichkeit, sich mit den besten Teams Europas zu messen und ein Gefühl für das internationale Leistungsniveau zu entwickeln. Wir gehen mit jeweils einem Team pro Geschlecht an den Start, das um die vorderen Plätze mitspielen kann, und geben gleichzeitig weiteren Talenten die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Einen Startplatz für die U20-Europameisterschaft hat Deutschland über die europäische Rangliste bereits sicher.?
Bundestrainer Nachwuchs Männer Kersten Holthausen:
?Wir freuen uns sehr, erneut ein WEVZA-Turnier in Deutschland ausrichten zu dürfen. Als Gastgeber können wir mit drei Teams pro Geschlecht antreten und dadurch besonders vielen Nachwuchsathletinnen und -athleten internationale Einsätze ermöglichen. In Stuttgart werden zahlreiche Spielerinnen und Spieler dabei sein, die erstmals auf diesem Niveau antreten. Sie sollen die Gelegenheit nutzen, sich mit den besten Nachwuchsteams Europas zu messen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Mit Bockfeld/Faber ist zudem ein Duo am Start, das bereits bei der U18-Europameisterschaft vertreten war und nun den nächsten Entwicklungsschritt gehen kann. Die Vorbereitungen gemeinsam mit dem VLW laufen auf Hochtouren. Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe, neue Erkenntnisse über unsere Talente und auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Schlossplatz.?
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03.06.26
Diagnostik
Diagnostik
Diagnostik
Wir sehen 2 wichtige Ziele bei der Durchführung der Diagnostik.
Das Wichtigste ist die individuelle Entwicklung, die Athlet*innen und Trainer*innen dadurch valide nachvollziehen können. Das ist besonders wichtig, um immer wieder auch den gemeinsam Trainingsprozess zu verbessern.
Um die Daten dann auch gut miteinander vergleichen zu können, müssen sie standardisiert erhoben werden. Genau beschrieben im "Offiziellen Manual DVV".
Für die Diagnostik in Landesverbänden steht eine Vorlage (Excel) zur Verfügung, in der die gemessenen Werte direkt in Normwerte überführt werden. Diese kann direkt hier heruntergeladen und genutzt werden. Wer will, kann ausgefüllte Listen auch zusätzlich jederzeit an Ulrike Schemel (diagnostik@volleyball-verband.de) schicken.
Ein weiterer Aspekt der Diagnostik liegt darin, die Daten auch zu vergleichen. Für eine grobe Einschätzung kann man sich an der Tabelle "Normwerte" orientieren, die eine durchschnittliche Skalierung zeigt. 100 Punkte beschreiben jeweils einen Mittelwert für den Altersbereich 14-15 Jahre.
Eine deutlich genauere Einschätzung erfolgt, wenn die Daten auch ausgewertet werden, denn in unserer Datenbank (IDA) wird das kalendarische Alter zum Testzeitpunkt exakt mit einbezogen.
Diese Berechnung wird beispielsweise auch bei der Diagnostik an den Bundespokalen, der zentralen Sichtung oder aber Testungen an Bundesstützpunkten genutzt.
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02.06.26
Nach Reisechaos: DVV-Frauen bereit für den VNL-Auftakt in Quebec
Nach Reisechaos: DVV-Frauen bereit für den VNL-Auftakt in Quebec
Nach Reisechaos: DVV-Frauen bereit für den VNL-Auftakt in Quebec
Für die deutschen Volleyballerinnen beginnt die Volleyball Nations League (VNL) 2026 in Québec (Kanada). Zum Auftakt treffen die DVV-Frauen ab Donnerstag auf Gastgeber Kanada, die Ukraine, Japan und die USA. Für die erste Woche hat der Bundestrainer Giulio Bregoli 14 Spielerinnen nominiert. Livestreams gibt es beim ZDF und bei volleyballworld.tv.
Die Anreise verlief dabei alles andere als planmäßig. Eigentlich sollte das Team bereits am Sonntag in Québec ankommen. Doch rund 100 Kilometer vor dem Ziel musste die Maschine aufgrund eines technischen Defekts und schwieriger Wetterbedingungen umkehren und nach Toronto zurückfliegen. Erst am Montag erreichte die Mannschaft über Montréal schließlich Québec. ?Wir hatten Québec schon gesehen und dann umzudrehen, war für uns alle etwas surreal?, berichtet Kapitänin Camilla Weitzel. ?Umso größer ist jetzt die Freude, dass wir angekommen sind und uns endlich auf Volleyball konzentrieren können.?
Trotz der strapaziösen Anreise überwiegt die Vorfreude auf den Start in den Nationalmannschaftssommer. ?Die VNL ist immer etwas Besonderes?, sagt Camilla Weitzel. ?Wir haben einige neue Spielerinnen im Team, die zum ersten Mal dabei sind. Da spürt man die Aufregung und Vorfreude natürlich besonders. Gleichzeitig haben wir uns alle darauf gefreut, nach der Vereinssaison wieder gemeinsam auf dem Feld zu stehen. Jetzt geht es endlich richtig los.?
In der Vorbereitung mit den ausverkauften Länderspielen in Münster und dem Turnier in Apeldoorn sammelte das Team wichtige Erkenntnisse. ?Besonders im Aufschlag haben wir viel Druck gemacht. Gleichzeitig haben wir gesehen, woran wir noch arbeiten müssen, etwa in Block-Abwehr und Angriff?, erklärt die Kapitänin. ?Die Vorbereitung war relativ kurz, aber wir haben die Zeit intensiv genutzt.?
Außenangreiferin Lina Alsmeier sieht die Entwicklung der vergangenen Jahre als große Stärke des Teams: ?Durch die vielen jungen Spielerinnen haben wir inzwischen eine große Breite im Kader. Jede kann aufs Feld kommen und ihren Beitrag leisten. Außerdem wollen wir eine Mannschaft sein, gegen die niemand gerne spielt. Wir wollen unangenehm sein, nichts verschenken und niemandem das Gefühl geben, ein leichtes Spiel zu haben.?
Mit Kanada wartet direkt zum Auftakt eine anspruchsvolle Aufgabe auf die DVV-Auswahl. Danach folgen Duelle mit der Ukraine, Japan und den USA. ?Wichtig wird sein, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und unseren Rhythmus finden, denn gerade zu Beginn ist die Anspannung etwas größer?, sagt Alsmeier.
Auch Bundestrainer Giulio Bregoli zieht nach den ersten gemeinsamen Wochen ein positives Fazit: ?Ich habe viele gute Dinge gesehen. Die Spielerinnen haben sich schnell gefunden. Natürlich gibt es noch Bereiche, an denen wir arbeiten müssen, aber das ist zu diesem Zeitpunkt der Saison völlig normal.?
Der Italiener erwartet in Québec eine anspruchsvolle erste Turnierwoche: ?Jedes Spiel wird eine Herausforderung. Kanada, Japan und die USA gehören zu den stärksten Teams der Welt, und auch die Ukraine hat große Fortschritte gemacht. Genau deshalb ist die Nations League so wertvoll ? man misst sich Woche für Woche mit den besten Mannschaften der Welt.?
Nach dem Einzug ins Final Eight im vergangenen Jahr wollen die DVV-Frauen auch 2026 wieder um einen Platz in der Endrunde kämpfen. ?Das Final Eight bleibt unser großes Ziel?, sagt Alsmeier. ?Aber zunächst gilt unser voller Fokus der ersten Woche in Québec.?
Spielplan VNL Woche 1
Kompletter VNL-Spielplan
Kader VNL Woche 1
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01.06.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 23: 1. - 7. Juni 2026
DVV-FRAUEN: VOLLEYBALL NATIONS LEAGUE
Die DVV-Frauen starten am Donnerstag in die Volleyball Nations League. In Quebec trifft das Team von Giulio Bregoli auf den Gastgeber Kanada (Donnerstag, 2 Uhr dt. Zeit), die Ukraine (Donnerstag 22.30 Uhr dt. Zeit), Japan (Sonntag, 2 Uhr dt. Zeit) und die USA (Sonntag, 20.30 Uhr dt. Zeit). Das ZDF überträgt die Spiele gegen die Ukraine und die USA im kostenfreien Livestream. Die Partien gegen Kanada und Japan laufen bei volleyballworld.tv.
GERMAN BEACH TOUR IN BERLIN
Das dritte Turnier der German Beach Tour startet ab Donnerstag (Qualifiaktion) in Berlin. Die Hauptfeldspiele beginnen am Freitag. Die Finalspiele sind für Sonntag 15.30 Uhr (Frauen) und 16.30 Uhr (Männer) geplant. Mit dabei sind u.a. die Nationalteams Huster/Winter, Just/Wüst und Grüne/Ittlinger. Livestreams gibt es bei spontent auf twitch.
QUEEN & KING OF THE COURT IN HAMBURG
Von Donnerstag bis Sonntag werden in Hamburg wieder die Queens & Kings of the Court gesucht. Mit dabei sind neben den internationalen Top-Beach-Volleyballer*innen auch die deutschen Nationalspieler*innen Nils Ehlers, Cinja Tillmann, Svenja Müller, Louisa Lippmann sowie die Sagstetter-Brüder.
BEACH: WEVZA IN STUTTGART
Von Freitag bis Sonntag findet in Stuttgart auf dem Schloßplatz das WEVZA Turnier der U20 statt. Das Turnier dient als Qualifikation für die U20-Europameisterschaft. Für Deutschland sind Otte/Richter, Neboh/Schulz, Bruder/Heinrich, Bockfeld/Faber, Hüper/Ludwig und Künzer/Wendt dabei.
SITZVOLLEYBALL-DM IN LEVERKUSEN
Am Samstag und Sonntag schlagen die besten Sitzvolleyballer*innen Deutschlands in Leverkusen auf. Bei den Deutschen Meisterschaften im Mixed und der Damen peilt der Gastgeber TSV Bayer 04 Leverkusen beide Titel in der heimischen Herbert-Grünewald-Halle an.
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