| 23.04.25 | Dresdner SC | SSC Palmberg Schwerin | 0:3 (21:25,20:25,15:25) |
| 26.04.25 | SSC Palmberg Schwerin | Dresdner SC | 3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11) |
| 01.05.25 | SVG Lüneburg | BERLIN RECYCLING Volleys | 1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25) |
| 03.05.25 | BERLIN RECYCLING Volleys | SVG Lüneburg | 3:0 (25:12,25:23,25:21) |
01.09.26
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft steht bei der Volleyball-Europameisterschaft erstmals seit 2019 im Viertelfinale. Das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli gewann das Achtelfinale in Istanbul nach großem Kampf gegen Belgien mit 3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8). Im Viertelfinale treffen die DVV-Frauen am Donnerstag voraussichtlich erneut auf Gastgeber Türkei.
Deutschland steht damit unter den besten acht Teams Europas und hat das vor der Europameisterschaft ausgegebene Minimalziel Viertelfinale erreicht. Die DVV-Frauen zeigten gegen Belgien vor allem große Moral: Nach zwei nicht genutzten Matchbällen im vierten Satz ließ sich das DVV-Team nicht aus der Ruhe bringen und dominierte den entscheidenden Tiebreak. Leana Grozer verwandelte schließlich den insgesamt vierten deutschen Matchball zum Viertelfinaleinzug. Die 19-jährige zeigte bei ihrer EM-Premiere einmal mehr ein überragendes Spiel und war mit 28 Punkten beste Scorerin der Partie. Emila Weske (14), Lina Alsmeier (13) und Camilla Weitzel (11) punkteten ebenfalls zweistellig.
?Wir haben an uns geglaubt?
?Es war ein verrücktes Spiel mit vielen Höhen und Tiefen. Es war wichtig für uns, dass wir kämpfen und an uns glauben ? und genau das haben wir getan. Belgien hat sehr gut gespielt und stark abgewehrt. Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben?, sagte Leana Grozer. Auch nach der bitteren Wendung im vierten Satz habe das Team weiter an sich geglaubt: ?Wir lagen schon deutlich zurück, konnten aber nochmal rankommen und viel Emotionen aufs Feld bringen. Das haben wir mit in den Tiebreak genommen, unabhängig davon, wie der vierte Satz ausgegangen ist. Wir wollten im Tiebreak fokussiert bleiben und mit Emotionen spielen ? und das hat funktioniert.?
Der Gegner im Viertelfinale wird am Dienstagabend im Achtelfinale zwischen Gastgeber Türkei und Aserbaidschan ermittelt. Die Türkei geht als klarer Favorit in die Partie, sodass die DVV-Frauen am Donnerstag voraussichtlich erneut auf das Gastgeberland treffen würden. In der Vorrunde hatte Deutschland gegen die Türkei mit 1:3 verloren.
Spielbericht
Im Achtelfinale gegen Belgien fand Deutschland zunächst nur schwer in die Partie. Im Angriff fehlte es zu Beginn an der nötigen Konsequenz, während Belgien in Abwehr und Offensive sehr präsent agierte. Beim 1:5 nahm Giulio Bregoli bereits früh eine Auszeit. Deutschland kämpfte sich anschließend, angeführt von Camilla Weitzel, die im Block, Angriff und mit zwei Assen wichtige Akzente setzte, auf 10:11 heran. Die Chance zur Führung blieb jedoch ungenutzt. Belgien spielte stabil und konsequent, zog wieder davon und sicherte sich den ersten Satz mit 25:20.
Deutschland hakte den Satzverlust jedoch schnell ab und zeigte im zweiten Durchgang eine deutlich entschlossenere Körpersprache. Die DVV-Frauen erspielten sich eine 7:3-Führung, ließen Belgien aber durch einige Unaufmerksamkeiten wieder zum 10:10-Ausgleich kommen. Anschließend setzte sich Deutschland erneut ab. Emilia Weske drehte auf, Anastasia Cekulaev punktete im Block und beim 16:11 schien der Vorsprung komfortabel. Belgien ließ sich jedoch nicht abschütteln und glich mit einer starken Aufschlagserie zum 19:19 aus. Camilla Weitzel durchbrach den belgischen Lauf, ein Ass von Lina Alsmeier und ein Block von Leana Grozer brachten Deutschland wieder auf die Siegerstraße. Emilia Weske sorgte für Satzbälle, ehe Leana Grozer den ersten direkt zum 25:21 verwandelte.
Der dritte Satz entwickelte sich anschließend zu einem engen Schlagabtausch. Deutschland setzte sich zunächst auf 12:9 ab, Belgien glich jedoch direkt wieder zum 15:15 aus. Die DVV-Frauen gingen erneut mit zwei Punkten in Führung (17:15), gerieten nach nicht genutzten Chancen jedoch mit 18:19 in Rückstand. Dann folgte die entscheidende Phase: Deutschland erzielte sechs Punkte in Folge, darunter zwei Asse von Lina Alsmeier, und erspielte sich beim 24:19 gleich fünf Satzbälle. Belgien wehrte den ersten ab, doch Leana Grozer verwandelte den zweiten zur 2:1-Satzführung.
Auch im vierten Durchgang blieb die Partie zunächst umkämpft. Nach einer ersten kleinen deutschen Führung setzte sich Belgien mit vier Punkten in Folge auf 5:3 ab und baute den Vorsprung anschließend weiter aus. Beim 8:12 und nach einem weiteren Ass zum 14:9 waren die Belgierinnen im Vorteil. Deutschland machte in dieser Phase zu viele Fehler und geriet nach einem Block gegen Emilia Weske mit 10:16 deutlich ins Hintertreffen. Doch die DVV-Frauen gaben nicht auf. Mit fünf Punkten in Folge, auch dank starker Aufschläge von Leana Grozer, kämpfte sich Deutschland auf 16:18 heran. Belgien stellte den alten Abstand jedoch noch einmal her und führte mit 20:16. Wieder zeigte Deutschland große Moral: Lena Kindermann punktete im Block und Angriff, ehe Leana Grozer zum 22:22 ausglich. Ein belgischer Fehler brachte Deutschland beim 24:23 den ersten Matchball, den Belgien jedoch abwehrte. Auch der zweite Matchball blieb ungenutzt. Stattdessen sicherten sich die Belgierinnen nach einem deutschen Fehler ihren ersten Satzball und nutzten diesen direkt mit einem Block gegen Grozer zum 27:25.
Vom Satzverlust ließen sich die DVV-Frauen jedoch nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Deutschland startete entschlossen in den Tiebreak und übernahm schnell die Kontrolle. Ein Ass von Monique Strubbe sowie ein Block von Camilla Weitzel und zwei belgische Fehler sorgten für die 9:5-Führung. Nach einem langen Ballwechsel mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten landete der belgische Angriff im Aus ? beim 10:6 war das Momentum endgültig auf deutscher Seite. Ein Ass von Hannah Kohn und weitere erfolgreiche Angriffe von Alsmeier erhöhten den Vorsprung auf 12:6. Belgien fand nun keine Antwort mehr auf die entschlossene deutsche Mannschaft. Nach einem starken Aufschlag von Lina Alsmeier erzielte Leana Grozer beim 14:7 gleich sieben weitere Matchbälle. Belgien wehrte den ersten ab, ehe Leana Grozer schließlich den insgesamt vierten deutschen Matchball zum 15:8 und dem Einzug ins EM-Viertelfinale verwandelte.
Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Belgien
3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8)
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31.08.26
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft beginnt bei der Europameisterschaft die entscheidende Phase. Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Bundestrainer Giulio Bregoli am Dienstag (15 Uhr dt. Zeit, live bei sporteurope.tv) in Istanbul auf Belgien. Nach der Gruppenphase geht es für die DVV-Frauen nun darum, die positiven Entwicklungen der vergangenen Spiele mitzunehmen und gleichzeitig die eigenen Schwächephasen abzustellen. Das Ziel ist klar: der Einzug ins Viertelfinale.
LIVESTREAM bei sporteurope.tv >>>
?Wir sind ganz guter Dinge und haben in jedem Spiel besser ins Turnier hineingefunden?, sagt Co-Kapitänin Lina Alsmeier. ?Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und können daraus viel Selbstbewusstsein mitnehmen.? Gerade die beiden letzten Vorrundenpartien gegen die Türkei (1:3) und Polen (0:3) haben der deutschen Mannschaft trotz Niederlage gezeigt, dass sie mit europäischen Topteams mithalten kann.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass es für den nächsten Schritt vor allem auf Konstanz ankommt. ?Wir hatten immer wieder ein, zwei Phasen, in denen wir mehrere Punkte in Folge abgegeben haben. Das wollen wir im Achtelfinale unbedingt vermeiden?, sagt Lina Alsmeier. ?Wir müssen schneller aus solchen Situationen herauskommen und insgesamt konstanter spielen.?
Mit Belgien wartet ein Gegner, der in der Vorrunde für eine Überraschung sorgte. Die Belgierinnen gewannen alle ihre Gruppenspiele und setzten sich damit unter anderem gegen die Niederlande durch. Mit Britt Herbots und Pauline Martin verfügt das Team über zwei starke Angreiferinnen. Herbots zählt zu den erfolgreichsten Punktesammlerinnen des Turniers. Das letzte Duell der beiden Teams bei der Volleyball Nations League ging mit 3:0 an Deutschland. Lina Alsmeier will dem aber nicht zu viel Bedeutung zumessen: ?Wir kennen Belgien und haben schon einmal gegen sie gespielt. Trotzdem ist das jetzt ein neues Spiel und eine neue Situation.?
Dass die deutschen Volleyballerinnen zum Abschluss der Vorrunde auf die beiden Weltklasseteams Türkei und Polen trafen, sieht Lina Alsmeier als gute Vorbereitung auf die K.o.-Runde. ?Wir hatten zum Abschluss zwei Top-Gegner. Das war eine super Vorbereitung, um jetzt wieder direkt auf diesem Level einzusteigen.?
Für die Vorbereitung auf das Achtelfinale bleibt die deutsche Mannschaft in Istanbul. Nach dem Abschluss der Vorrunde standen insgesamt vier spielfreie Tage zur Verfügung, in denen das Team weder reisen noch sich an einen neuen Austragungsort gewöhnen musste. ?Das ist definitiv ein Vorteil. Wir sind schon hier, kennen die Gegebenheiten und können uns bestmöglich auf Belgien vorbereiten?, sagt Lina Alsmeier.
Nach Platz vier in der Gruppe A wollen die DVV-Frauen nun den nächste Schritt machen. Der Einzug ins Viertelfinale ist dabei das selbst gesteckte Minimalziel. Dafür braucht es am Dienstag eine über die gesamte Partie konstante Leistung ? und möglichst wenige der Phasen, die das deutsche Team in der Vorrunde immer wieder zurückwarfen.
Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Belgien
Livestream sporteurope.tv
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31.08.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 35: 31. August - 5. September 2026
Europameisterschaft der Frauen in Istanbul
Die DVV-Frauen bestreiten am Dienstag um 15 Uhr (dt. Zeit) ihr Achtelfinale gegen Belgien. Livestreams bei Sporteurope.tv.
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam
Die DVV-Männer starten in Potsdam in die heiße Phase der Vorbereitung auf die Europameisterschaft: Am Freitag und Sonntag bestreitet das Team von Bundestrainer Massimo Botti in der MBS Arena zwei Länderspiele gegen die Niederlande. Anpfiff ist jeweils um 18.30 Uhr.
U20 Beach-Volleyball Europameisterschaft
Von Donnerstag bis Sonntag findet in Battipaglia (ITA) die U20 Europameisterschaft statt. Für Deutschland gehen Jonathan Bungert und Filo Wüst sowie Sandra Otte und Annalena Richter ins Rennen um die EM-Titel.
Future-Turnier in Budapest
Nach der Beach-DM geht es auf der Beach Pro Tour mit einem Future-Turnier in Budapest weiter. Dieckmann/Neuss sind an Position eins im Hauptfeld gesetzt, Ludwig/Pieper müssen sich zunächst durch die Qualifikation kämpfen.
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30.08.26
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
Nils Ehlers und Lui Wüst haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. Das topgesetzte Duo setzte sich im Finale im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:0 (21:16, 21:16) gegen Momme Lorenz und Tilo Rietschel durch. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel, Wüst feiert seinen ersten deutschen Meistertitel. Bronze ging an Benedikt und Jonas Sagstetter. Insgesamt kamen an den vier Wettkampftagen mehr 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zur ersten Beach-DM in Dortmund.
Ehlers/Wüst zeigten im Endspiel eine dominante Vorstellung und wurden ihrer Rolle als Turnierfavorit gerecht. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Satz erspielten sie sich Mitte des ersten Satzes einen Vorsprung sicherten sich den Durchgang ungefährdet. Im zweiten Satz legten Ehlers/Wüst einen furiosen Start hin und führten schnell mit 5:1 und 10:4. Zwar kämpften sich Lorenz/Rietschel noch einmal heran, doch die Topgesetzten ließen sich den Titel nicht mehr nehmen.
?Wir hatten hier viele knappe Spiele und haben uns durchgekämpft. Irgendwann hat es Klick gemacht. Wenn man solche Momente schon erlebt hat und Satzbälle gegen sich hatte, kann man irgendwann befreiter aufspielen. Ich bin super stolz auf uns. Wir hatten einen absurd guten Saisonabschluss mit geilen Spielen und viel Spaß zusammen?, sagte Lui Wüst, der nach DM-Silber 2024 und 2025 nun erstmals Gold gewann. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel nach den Erfolgen 2022, 2023 und 2024, die er jeweils an der Seite von Clemens Wickler gewann, der aktuell seine Schulterverletzung auskuriert.
?Dortmund, ihr wart unfassbar geil. Das ist ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Ich freue mich auf viele weitere Jahre hier mit euch?, sagte Ehlers nach dem Endspiel. Auch Wüst genoss die besondere Atmosphäre im ausverkauften Stadion vor 6500 Fans: ?Ich hätte mir kein besseres Stadion vorstellen können, um Deutscher Meister zu werden. Die ganze Woche, bei Sonne, Wind und Regen, war immer gute Stimmung. Es hat unfassbar Spaß gemacht, hier als Spieler unterwegs zu sein. Man merkt, wie viele Leute hier Bock auf Beach-Volleyball haben.?
Für Momme Lorenz und Tilo Rietschel endete ein starkes Turnier mit Silber. Das an Position vier gesetzte Duo hatte zum Auftakt überraschend gegen die Youngster Bungert/Wüst verloren und sich anschließend durch den Loser-Baum bis ins Finale gekämpft. Für beide ist Silber das beste Ergebnis ihrer bisherigen DM-Karriere. Bronze sicherten sich Benedikt und Jonas Sagstetter. Die Brüder setzten sich im kleinen Finale mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen das Überraschungsteam der DM, Colin Paszkiewicz und Charlie Peters, durch.
Erfolgreiche Premiere in Dortmund
Mit dem Finale der Männer endete eine erfolgreiche Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund. Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand fand das Saisonhighlight erstmals im Ruhrgebiet statt. An den vier Wettkampftagen kamen insgesamt mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in den Revierpark Wischlingen, der Center Court mit 6.500 Plätzen war am Finaltag ausverkauft.
?Das Fazit fällt sehr positiv aus. Natürlich fehlt die Ostsee, keine Frage. Aber alle, die hier waren, sind begeistert. Hier haben wir mehr Platz, nicht nur das große Stadion, sondern auch das ganze Drumherum. Das Konzept, dass die Leute zwölf Stunden hier auf dem Gelände bleiben, geht auf?, sagte DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Natürlich ist die emotionale Seite des Abschieds aus Timmendorf da. Aber insgesamt sind wir total happy, so eine Tour und so einen Saisonabschluss zu haben. Keine nationale Meisterschaft findet vor solch einer Kulisse statt.?
Auch Alexander Walkenhorst, Geschäftsführer des Veranstalters NBO, zog ein positives Fazit: ?Danke, dass ihr uns im ersten Jahr hier so viel Vertrauen geschenkt habt. Nach 33 Jahren Timmendorf war das nicht selbstverständlich. Die Leute haben gesehen, was wir hier aufgebaut haben. Ich bekomme Nachrichten aus aller Welt ? was wir hier abfeiern, ist einzigartig. Das bringt unsere Sportart weiter.?
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte bereits bei seinem Besuch am Freitag und der Verabschiedung von Karla Borger die Bedeutung des neuen Austragungsortes hervorgehoben: ?Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand beginnt für das Saisonhighlight der nationalen Beach-Szene ein neues Kapitel, und zwar hier im Sportland Nummer 1. Die Entscheidung des Deutschen Volleyball-Verbands für Dortmund als neuen Austragungsort ist eine großartige Nachricht für den Sport im Land und die Stadt. Im Revierpark Wischlingen werden wir der ständig wachsenden Begeisterung für den Beachvolleyball und den immer größeren Anforderungen an die Meisterschaften gerecht: Wir bieten hier zunächst 6.000 und perspektivisch noch deutlich mehr Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, den Athletinnen und Athleten bei Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen die größte Bühne für die größten Momente und die besten Bedingungen zu bieten. Ob Leichtathletik, die Reit-WM oder jetzt Beachvolleyball, in diesem Jahr bietet unser Land ein sportliches Highlight nach dem nächsten. Das zeigt einmal mehr, dass wir die größte Erfahrung mit der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltung haben und wir bei Olympischen und Paralympischen Spielen KölnRheinRuhr die spektakulärsten Sportstätten bieten werden. Herzlich Willkommen im Sportland Nummer 1!?
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30.08.26
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Sandra Ittlinger und Kim van de Velde haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. In einem hochklassigen und spannenden Finale setzte sich das Duo am Sonntagnachmittag im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:1 (21:16, 19:21, 15:12) gegen Louisa Lippmann und Melanie Paul durch. Für Ittlinger/van de Velde ist es der erste gemeinsame DM-Titel. Bronze sicherten sich Nele Barber und Melanie Gernert.
Von Beginn an entwickelte sich vor 6.500 begeisterten Fans ein Duell auf Augenhöhe. Ittlinger/van de Velde erwischten den etwas besseren Start und behaupteten ihren Vorsprung bis zum 21:16. Im zweiten Satz waren zunächst Lippmann/Paul das führende Team, ehe Ittlinger/van de Velde beim 10:8 die Führung übernahmen. Doch Lippmann und Paul kämpften sich zurück und drehten den Satz erneut. Nach einem Ass von Lippmann zum 19:17 glichen Ittlinger/van de Velde noch einmal aus, ehe Melanie Paul mit dem 21:19 den Tiebreak erzwang.
Auch dort blieb es bis zum Schluss eng. Lippmann/Paul führten zwischenzeitlich mit 10:7, ehe Ittlinger/van de Velde aufdrehten. Kim van de Velde sorgte mit einem Ass für zwei Matchbälle. Den ersten nutzten die neuen Deutschen Meisterinnen: Der Angriff von Paul landete im Aus ? und Ittlinger/van de Velde konnten jubeln.
?Für mich ist es wahnsinnig geil. Ich stand so oft auf dem Podest, aber nie ganz oben. Es gab Momente, in denen ich dachte, dass ich hier vielleicht gar nicht mehr teilnehmen werde. Deshalb ist es unglaublich schön, dass es heute so ausgegangen ist?, sagte Kim van de Velde.
Für die 34-Jährige ist der Titel der Höhepunkt eines besonderen Comebacks. Im vergangenen Jahr wurde sie zum zweiten Mal Mutter. Erst anschließend entschied sie sich, noch einmal auf die große Beach-Volleyball-Bühne zurückzukehren. ?Nach Baby Nummer zwei dachte ich wirklich, dass es das gewesen sein könnte. Dann kam Christoph Dieckmann zu mir und hat gesagt: ,Kim, wenn du noch einmal willst, hast du meine Unterstützung.? Das hat mir richtig Wind in die Segel gegeben?, erzählt van de Velde.
Dass es nun zum Titel reichte, macht den Erfolg für das Duo besonders emotional. Ittlinger und van de Velde waren bereits 2018 gemeinsam Vize-Meisterinnen und hatten 2021 sowie 2024 jeweils Bronze gewonnen. Seit Mitte dieser Saison spielen sie wieder zusammen und komplettierten nun ihren Medaillensatz.
?Vor zwei Jahren hat Kim nach dem Bronze-Medaillen-Spiel gesagt, dass sie wahrscheinlich zum letzten Mal auf dieser großen Bühne steht. Als wir auf dem Weg hierher waren, hat sie gesagt: ,Ich will das so sehr.? Deshalb freue ich mich wahnsinnig, dass wir das jetzt zusammen geschafft haben?, sagte Ittlinger, die bereits 2020 mit Chantal Laboureur Deutsche Meisterin war.
Dabei mussten die späteren Meisterinnen im Turnierverlauf einen Umweg nehmen. Bereits im Viertelfinale hatten sie gegen Lippmann/Paul mit 1:2 verloren und rutschten dadurch in den Loser-Baum. Dort bezwangen sie zunächst Behlen/Schulz in einem Viertelfinal-Krimi mit 2:0, wobei der erste Satz erst mit 35:33 entschieden wurde. Im Halbfinale folgte ein souveränes 2:0 gegen Grüne/Uhl.
Lippmann/Paul hatten sich ebenfalls mit zwei Siegen das Finalticket gesichert. Für Louisa Lippmann war es erst die zweite DM-Teilnahme. Die ehemalige Hallen-Nationalspielerin war 2024 an der Seite von Laura Ludwig Vizemeisterin geworden. Melanie Paul nahm bereits zum sechsten Mal an einer DM teil und verbesserte mit Silber ihr bislang bestes Ergebnis von Platz vier aus dem Vorjahr. ?Melanie und Louisa haben uns alles abverlangt. Kim hat ein absolut klasse Spiel abgeliefert?, sagte Ittlinger und van de Velde ergänzte: ?Kim hat zum richtigen Zeitpunkt noch einmal einen Gang hochgeschaltet. Das haben wir gebraucht.?
Auch die Atmosphäre in Dortmund sorgte bei den neuen Deutschen Meisterinnen für Begeisterung. Nach mehr als drei Jahrzehnten in Timmendorfer Strand fand die DM erstmals im Ruhrgebiet statt ? und die Premiere vor ausverkauftem Haus überzeugte die Spielerinnen. ?Ich war immer ein Fan von Timmendorfer Strand. Die 4.000 Leute dort waren genauso geil wie die, die jetzt hier sind. Aber hier ist es noch einen Tick lauter und hat noch mehr Festivalcharakter. Je mehr Menschen wir für Beach-Volleyball begeistern können, desto besser. Deshalb sind wir happy?, sagte Ittlinger. Van de Velde ergänzte: ?Die Stimmung ist super. Alle haben Bock auf Beach-Volleyball und alle Spielerinnen und Spieler werden gefeiert. Wir haben Timmendorf gut in Dortmund eingepflegt.?
Barber/Gernert erneut Dritte
Bronze ging wie im Vorjahr an Nele Barber und Melanie Gernert. Die DM-Dritten aus dem letzten Jahr führten im kleinen Finale gegen Anna Grüne/Janne Uhl mit 21:16 und 11:7, ehe Grüne die Partie verletzungsbedingt nicht fortsetzen konnte. ?Ich bin sprachlos. Back to Back DM-Dritte. Das muss ich erst einmal eine Weile sacken lassen?, sagte Gernert.
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29.08.26
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein
Die Finalistinnen bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Dortmund stehen fest: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde kämpfen am Sonntag um 13:45 Uhr um den Titel. Bei den Männern stehen am Finaltag zunächst noch die Halbfinals an. Ehlers/Wüst, Sagstetter/Sagstetter, Lorenz/Rietschel und Paszkiewicz/Peters spielen um den Einzug ins Endspiel.
Im ersten Halbfinale lieferten sich Lippmann/Paul und Barber/Gernert am späten Samstagabend im Revierpark Wischlingen einen spannenden Schlagabtausch. Trotz des immer wieder einsetzenden Regens sorgten tausende Zuschauer für eine beeindruckende Atmosphäre unter Flutlicht. Nach dem knappen 23:21 im ersten Satz blieb auch der zweite Durchgang lange ausgeglichen. Erst in der Schlussphase konnten sich Louisa Lippmann und Melanie Paul leicht absetzen. Schließlich verwandelte Lippmann den zweiten Matchball zum knappen 2:0-Sieg. ?Danke, dass ihr alle da seid und bei diesem Schietwetter für so eine geile Kulisse gesorgt habt?, sagte Lippmann nach dem Finaleinzug.
Das zweite Halbfinale zwischen Grüne/Uhl und Ittlinger/van de Velde verlief deutlich einseitiger. Das topgesetzte Team machte von Beginn an Druck, während Grüne/Uhl nicht in ihr Spiel fanden. Im Regen von Dortmund setzten sich Ittlinger/van de Velde schließlich souverän mit 21:13 und 21:13 durch. Das Endspiel steigt am Sonntag um 13:45 Uhr, bereits eine Stunde zuvor geht es im Spiel um Platz drei um die Bronzemedaille.
Während bei den Frauen die Finalistinnen bereits feststehen, müssen die Männer ihre Endspielteilnehmer noch ermitteln. Im ersten Halbfinale treffen am Sonntag um 10:30 Uhr die topgesetzten Ehlers/Wüst auf die an Position drei gesetzten Sagstetter-Brüder. Anschließend kämpfen Lorenz/Rietschel (Setzlistenplatz vier) gegen das Überraschungsteam Paszkiewicz/Peters (Setzlistenplatz zehn) um den Einzug ins Finale. Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft ist für 16:00 Uhr angesetzt.
Tickets für die Beach-DM in Dortmund
Spielplan Frauen
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29.08.26
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest
Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand feiert die Deutsche Beach-Volleyball-Meisterschaft in diesem Jahr ihre Premiere in Dortmund ? und die hat es in sich. Das Stadion im Revierpark Wischlingen mit seinen 6.500 Plätzen ist nahezu ausverkauft, die Stimmung überragend. Bereits an den ersten beiden Tagen sorgten tausende Fans auf dem Center Court und hunderte Zuschauer an den frei zugänglichen Sidecourts für eine besondere Atmosphäre. Sportlich gab es neben Favoritensiegen auch einige Überraschungen. So stehen neben Lippmann/Paul, Grüne/Uhl, Ehlers/Wüst auch Paszkiewicz/Peters im Halbfinale.
Bei der ersten Beach-DM in Dortmund lieferten sich die Teams an den ersten beiden Tagen packende Duelle von früh morgens bis spät in die Nacht. Im Flutlicht von Dortmund setzten sich Louisa Lippmann und Melanie Paul im Viertelfinale mit 2:1 (21:18, 15:21, 16:14) gegen die topgesetzten Ittlinger/van de Velde durch und zogen ins Halbfinale ein. Anschließend gewannen Anna Grüne und Janne Uhl deutlich mit 2:0 (21:8, 21:12) gegen Bock/Kunst. Damit steht das Duo ohne Satzverlust in der Runde der besten Vier.
Die weiteren Halbfinalisten werden am Samstag ab 14:30 Uhr ermittelt. Im Viertelfinale des Loser-Baums kämpfen Barber/Gernert gegen Bock/Kunst sowie Behlen/Schulz gegen Ittlinger/van de Velde um die verbleibenden zwei Halbfinalplätze. Die Finalisten werden anschließend am Samstagabend ab 20 Uhr unter Flutlicht ermittelt.
Bei den Männern stehen die topgesetzten Nils Ehlers und Lui Wüst im Halbfinale. Nach ihrem äußerst knappen 2:1-Achtelfinalsieg gegen Just/Pieper am Freitagabend buchten sie am Samstagmorgen das Ticket für die Runde der besten Vier. Nach einem spannenden und ausgeglichenen ersten Satz setzten sie sich gegen die Youngsters Bungert/Wüst letztlich souverän mit 2:0 (23:21, 21:14) durch.
Die größte Überraschung des Turniers gab es im zweiten Männer-Viertelfinale. Die an Position zehn gesetzten Colin Paszkiewicz und Charlie Peters sahen nach einem klaren ersten Satz und einem deutlichen Rückstand im zweiten Durchgang gegen Benedikt und Jonas Sagstetter bereits wie die Verlierer aus. Doch das Berliner Duo kämpfte sich zurück, wehrte drei Matchbälle ab und triumphierte am Ende mit 2:1 (17:21, 27:25, 16:14).
Paszkiewicz/Peters hatte vor der DM wohl kaum jemand auf dem Zettel: Das Duo war in dieser Saison lediglich bei einem Turnier der German Beach Tour am Start und hatte in Hamburg den siebten Platz belegt. Die Qualifikation für die DM gelang über Landesverbandsturniere sowie zahlreiche internationale Auftritte bei Future-Events der Beach Pro Tour. In Dortmund trumpften die beiden dann groß auf. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen Held/Kubo gelang ihnen im Achtelfinale der erste Coup: In einer hochklassigen Partie schickten sie das an Position zwei gesetzte Nationalteam Henning/Pfretzschner mit 2:1 (22:20, 13:21, 15:10) in den Loser-Baum.
Die Mitfavoriten müssen sich nun zunächst im Loser-Achtelfinale gegen Lorenz/Rietschel behaupten (Samstag, ca. 14 Uhr), um im Loser-Viertelfinale (19 Uhr gegen Bungert/Wüst) ihre Chance auf das Halbfinale zu wahren. Das zweite Viertelfinale im Loser-Baum bestreiten Just/Pieper und die Sagstetter-Brüder (18 Uhr). Die Halbfinals der Männer finden am Sonntag ab 10:30 Uhr statt.
Das Finale der Frauen ist für Sonntag um 13:45 Uhr angesetzt, das Finale der Männer soll um 16 Uhr beginnen. Für das Wochenende sind noch letzte Tickets erhältlich.
Tickets für die Beach-DM in Dortmund
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28.08.26
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund
Karla Borger ist am Freitag bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Dortmund vor tausenden Fans emotional verabschiedet worden. DVV-Präsident Markus Dieckmann und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigten die langjährige Nationalspielerin und zweifache Olympiateilnehmerin, die den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre geprägt hat.
?18 Jahre lang war Beach-Volleyball mein Leben ? eine unvorstellbar wertvolle Zeit für mich. Ich habe mehr dabei erreicht, als ich es mir jemals hätte denken können?, sagte Borger bei ihrer Verabschiedung. ?Ich habe über 50 Länder gesehen, Freundschaften überall auf der Welt geschlossen und die höchsten Höhen und tiefsten Tiefen erlebt. Ich bin oft an meine Grenzen gebracht worden, hatte aber auf diesem Weg unheimlich viel Unterstützung. Diesen Menschen bin ich zutiefst dankbar.?
72 Medaillen in 18 Jahren
Mit 37 Jahren beendet Borger eine außergewöhnliche Karriere. Seit 2008 war sie auf der höchsten nationalen und internationalen Ebene aktiv und nahm an rund 250 Turnieren teil. Dabei gewann sie 72 Medaillen ? darunter sechs Siege bei FIVB-Turnieren, drei CEV-Turniersiege und zwei deutsche Meisterschaften. Zu ihren größten Erfolgen zählen die Vize-Weltmeisterschaft 2013, der Gewinn der World-Tour-Finals 2021 sowie die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro und 2021 in Tokio.
Besonders erfolgreich war Borger an der Seite von Britta Büthe, mit der sie unter anderem WM-Silber 2013 gewann. 2021 feierte sie gemeinsam mit Julia Sude den Sieg bei den World-Tour-Finals.
?Karla Borger hat den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre mitgeprägt ? sportlich, aber auch mit ihrer Persönlichkeit und ihrer klaren Haltung. Sie hat Verantwortung übernommen und sich immer für ihre Mitspielerinnen und für ihren Sport eingesetzt?, sagt DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Wir sind sehr dankbar für das, was Karla für den deutschen Volleyball geleistet hat, und freuen uns, dass sie dem Beach-Volleyball weiterhin verbunden bleibt.?
Erfahrung weitergeben
Bereits während ihrer letzten aktiven Jahre engagierte sich Borger verstärkt als Mentorin und gab ihre Erfahrung an jüngere Spielerinnen weiter. Unter anderem begleitete sie Svenja Müller auf ihrem Weg an die Weltspitze und unterstützte zuletzt junge Talente am Bundesstützpunkt Stuttgart.
Auch über den Sport hinaus setzte sich Borger für Athletinnen und Athleten ein. Als Gründungsmitglied von Athleten Deutschland war sie von 2021 bis 2025 Präsidentin der Organisation. Ihre Stimme will sie auch künftig einbringen und gleichzeitig ihre Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben.
?Ich habe viel Freude daran, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben?, sagt Borger. ?Diese Karriere war das Größte, was mir passieren konnte. Dafür bin ich extrem dankbar. Ich nehme jeden Moment und jede Begegnung für immer mit.?
Die aktive Karriere im Sand ist damit beendet ? ihre Verbindung zum Beach-Volleyball bleibt bestehen.
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27.08.26
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat die Vorrunde bei der Europameisterschaft mit einer Niederlage beendet. Gegen Polen unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli in Istanbul mit 0:3 (19:25, 23:25, 24:26). Den Einzug ins Achtelfinale hatten die DVV-Frauen bereits vor der Partie sicher. In der Runde der letzten 16 treffen sie am Montag oder Dienstag voraussichtlich auf Belgien.
Trotz der Niederlage zeigte die deutsche Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung, konnte ihre starken Phasen jedoch nicht konstant genug abrufen. Immer wieder erspielten sich die DVV-Frauen Führungen und Chancen, belohnten sich dafür aber nicht. Polen nutzte die deutschen Schwankungen konsequent aus und setzte sich letztlich verdient durch ? auch wenn das 0:3 den Spielverlauf nicht vollständig widerspiegelt. Beste deutsche Scorerinnen waren einmal mehr Lina Alsmeier mit 13 Punkten und Leana Grozer mit zwölf Punkten.
Die DVV-Frauen erwischten einen guten Start und lagen im ersten Satz mehrfach in Führung. Über 11:6 , 15:11 und 19:15 behielt Deutschland zunächst die Kontrolle. Dann folgte jedoch eine entscheidende Schwächephase: Polen erzielte zehn Punkte in Folge und drehte den Satz komplett. Deutschland fand keine Lösungen mehr und musste den Durchgang mit 19:25 abgeben.
Der zweite Satz entwickelte sich lange ausgeglichen. Nach 7:7 wechselte die Führung mehrfach, Deutschland blieb aber stets in Schlagdistanz. Anastasia Cekulaev blockte zum 15:15 und Leana Grozer servierte ein Ass zum 17:16. Doch in der entscheidenden Phase ließ sie Chancen erneut liegen. Nach dem 20:20 hatte Deutschland mehrfach die Möglichkeit, sich einen Vorsprung zu erspielen, stattdessen holte sich Polen zwei Satzbälle und nutzte den zweiten.
Auch im dritten Satz startete Deutschland besser und führte zunächst mit 8:6 und 11:7. Polen drehte den Satz anschließend und setzte sich auf 14:11 ab. Die DVV-Frauen kämpften sich mehrfach zurück, konnten den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen. Nach dem 18:14 für Polen und einem zwischenzeitlichen 22:18 schien der Satz durch. Doch Deutschland gab sich nicht geschlagen: Leana Grozer und Anastasia Cekulaev verkürzten mit zwei Blocks auf 22:24, anschließend servierte Grozer stark und die Polinnen zeigten Nerven. Nach einem Angriffsfehler stand es 24:24. Doch dann zeigte Polen seine Klasse und nutzte direkt den nächsten Matchball mit einem Ass.
Damit schließen die DVV-Frauen die Gruppe A voraussichtlich auf dem vierten Platz ab. Nur wenn Ungarn am Freitag noch für eine Überraschung gegen Slowenien sorgt, könnte sich die Platzierung verändern. Nach aktuellem Stand wartet im Achtelfinale Belgien auf die deutsche Mannschaft. Die Belgierinnen sicherten sich in Baku mit einem umkämpften 3:2 gegen die Niederlande den Gruppensieg in Gruppe C. Das Achtelfinale findet am Montag oder Dienstag in Istanbul statt.
Spielplan der DVV-Frauen
Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Slowenien
0:3 (22:25, 21:25, 20:25)
Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Lettland
3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15)
Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Ungarn
3:0 (25:17, 25:21, 25:14)
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Türkei
1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25)
Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit)
Deutschland vs. Polen
0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
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27.08.26
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen
Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand schlagen die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in diesem Jahr ein neues Kapitel auf: Von Donnerstag bis Sonntag (27. bis 30. August) kämpfen Deutschlands beste Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer erstmals im Revierpark Wischlingen in Dortmund um die nationalen Titel. Nicht dabei sind allerdings die Titelverteidigerinnen Svenja Müller und Cinja Tillmann sowie Sven Winter, die verletzt absagen mussten.
Vom Ostseestrand ins Ruhrgebiet: Nach mehr als drei Jahrzehnten am Timmendorfer Strand findet die Deutsche Meisterschaft erstmals in Dortmund statt. Im Revierpark Wischlingen entsteht dafür eine Beach-Volleyball-Arena mit einem Center Court für rund 6.500 Zuschauer*innen. Insgesamt werden an den vier Turniertagen mehr als 35.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Bei den Frauen fehlt mit Müller/Tillmann das dominierende Team der vergangenen Jahre. Das Duo hatte die Chance, mit dem fünften Titel in Folge Geschichte zu schreiben. Svenja Müller verletzte sich jedoch kurz vor dem Turnier im Training. Besonders bitter: Die Absage trifft die Dortmunderin ausgerechnet bei der Premiere in ihrer Heimatstadt. Nach der Absage der Titelverteidigerinnen ist das Rennen um die Meisterschaft komplett offen. An der Spitze des Frauenfeldes stehen Sandra Ittlinger und Kim van de Velde. Dahinter folgen Bock/Kunst, Grüne/Uhl, Lippmann/Paul und Beutel/Schürholz. Ein klarer Favorit lässt sich kaum ausmachen. Auch Christ/Neuß sowie Maidhof/Schwarz wollen in den Kampf um die Medaillen eingreifen.
Auch bei den Männern fällt mit Sven Winter ein amtierender Deutscher Meister verletzungsbedingt aus. Damit ist von den Titelträgern des vergangenen Jahres nur Lukas Pfretzschner in Dortmund am Start. Der 2025 gemeinsam mit Winter gekrönte Pfretzschner bildet bei der Premiere ein neues Duo mit Paul Henning. Das Team geht als Nummer zwei der Setzliste in das Turnier und zählt neben den topgesetzten Nils Ehlers und Lui Wüst zu den Favoriten auf den Titel. Auch die Sagstetter-Brüder sowie Lorenz/Rietschel gehören zum erweiterten Kreis der Titelanwärter.
Für alle Teams beginnt am Donnerstag um 10.30 Uhr der Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Bis Samstag geht es über die ersten Runden, Achtel- und Viertelfinals bis zu den Halbfinals der Frauen. Die Entscheidungen fallen am Sonntag: Das Frauenfinale ist für 13.45 Uhr angesetzt, das Männerfinale folgt um 16 Uhr.
Rund um den Center Court wartet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Public Viewing, Foodtrucks, Getränkeständen und verschiedenen Mitmachangeboten. Auch Camping und Caravaning direkt am Park gehören zum neuen Konzept. Der Zugang zum Eventgelände, zu den Side Courts, zum Public Viewing und zum Sponsorendorf ist kostenlos, für die Partien auf dem Center Court wird ein Tagesticket benötigt. Für die Partien auf dem Center Court sind noch Resttickets erhältlich.
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