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23.04.25Dresdner SCSSC Palmberg Schwerin0:3 (21:25,20:25,15:25)
26.04.25SSC Palmberg SchwerinDresdner SC3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11)
01.05.25SVG LüneburgBERLIN RECYCLING Volleys1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25)
03.05.25BERLIN RECYCLING VolleysSVG Lüneburg3:0 (25:12,25:23,25:21)
30.08.26
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel Nils Ehlers und Lui Wüst haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. Das topgesetzte Duo setzte sich im Finale im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:0 (21:16, 21:16) gegen Momme Lorenz und Tilo Rietschel durch. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel, Wüst feiert seinen ersten deutschen Meistertitel. Bronze ging an Benedikt und Jonas Sagstetter. Insgesamt kamen an den vier Wettkampftagen mehr 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zur ersten Beach-DM in Dortmund. Ehlers/Wüst zeigten im Endspiel eine dominante Vorstellung und wurden ihrer Rolle als Turnierfavorit gerecht. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Satz erspielten sie sich Mitte des ersten Satzes einen Vorsprung sicherten sich den Durchgang ungefährdet. Im zweiten Satz legten Ehlers/Wüst einen furiosen Start hin und führten schnell mit 5:1 und 10:4. Zwar kämpften sich Lorenz/Rietschel noch einmal heran, doch die Topgesetzten ließen sich den Titel nicht mehr nehmen. ?Wir hatten hier viele knappe Spiele und haben uns durchgekämpft. Irgendwann hat es Klick gemacht. Wenn man solche Momente schon erlebt hat und Satzbälle gegen sich hatte, kann man irgendwann befreiter aufspielen. Ich bin super stolz auf uns. Wir hatten einen absurd guten Saisonabschluss mit geilen Spielen und viel Spaß zusammen?, sagte Lui Wüst, der nach DM-Silber 2024 und 2025 nun erstmals Gold gewann. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel nach den Erfolgen 2022, 2023 und 2024, die er jeweils an der Seite von Clemens Wickler gewann, der aktuell seine Schulterverletzung auskuriert. ?Dortmund, ihr wart unfassbar geil. Das ist ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Ich freue mich auf viele weitere Jahre hier mit euch?, sagte Ehlers nach dem Endspiel. Auch Wüst genoss die besondere Atmosphäre im ausverkauften Stadion vor 6500 Fans: ?Ich hätte mir kein besseres Stadion vorstellen können, um Deutscher Meister zu werden. Die ganze Woche, bei Sonne, Wind und Regen, war immer gute Stimmung. Es hat unfassbar Spaß gemacht, hier als Spieler unterwegs zu sein. Man merkt, wie viele Leute hier Bock auf Beach-Volleyball haben.? Für Momme Lorenz und Tilo Rietschel endete ein starkes Turnier mit Silber. Das an Position vier gesetzte Duo hatte zum Auftakt überraschend gegen die Youngster Bungert/Wüst verloren und sich anschließend durch den Loser-Baum bis ins Finale gekämpft. Für beide ist Silber das beste Ergebnis ihrer bisherigen DM-Karriere. Bronze sicherten sich Benedikt und Jonas Sagstetter. Die Brüder setzten sich im kleinen Finale mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen das Überraschungsteam der DM, Colin Paszkiewicz und Charlie Peters, durch. Erfolgreiche Premiere in Dortmund Mit dem Finale der Männer endete eine erfolgreiche Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund. Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand fand das Saisonhighlight erstmals im Ruhrgebiet statt. An den vier Wettkampftagen kamen insgesamt mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in den Revierpark Wischlingen, der Center Court mit 6.500 Plätzen war am Finaltag ausverkauft. ?Das Fazit fällt sehr positiv aus. Natürlich fehlt die Ostsee, keine Frage. Aber alle, die hier waren, sind begeistert. Hier haben wir mehr Platz, nicht nur das große Stadion, sondern auch das ganze Drumherum. Das Konzept, dass die Leute zwölf Stunden hier auf dem Gelände bleiben, geht auf?, sagte DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Natürlich ist die emotionale Seite des Abschieds aus Timmendorf da. Aber insgesamt sind wir total happy, so eine Tour und so einen Saisonabschluss zu haben. Keine nationale Meisterschaft findet vor solch einer Kulisse statt.? Auch Alexander Walkenhorst, Geschäftsführer des Veranstalters NBO, zog ein positives Fazit: ?Danke, dass ihr uns im ersten Jahr hier so viel Vertrauen geschenkt habt. Nach 33 Jahren Timmendorf war das nicht selbstverständlich. Die Leute haben gesehen, was wir hier aufgebaut haben. Ich bekomme Nachrichten aus aller Welt ? was wir hier abfeiern, ist einzigartig. Das bringt unsere Sportart weiter.? NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte bereits bei seinem Besuch am Freitag und der Verabschiedung von Karla Borger die Bedeutung des neuen Austragungsortes hervorgehoben: ?Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand beginnt für das Saisonhighlight der nationalen Beach-Szene ein neues Kapitel, und zwar hier im Sportland Nummer 1. Die Entscheidung des Deutschen Volleyball-Verbands für Dortmund als neuen Austragungsort ist eine großartige Nachricht für den Sport im Land und die Stadt. Im Revierpark Wischlingen werden wir der ständig wachsenden Begeisterung für den Beachvolleyball und den immer größeren Anforderungen an die Meisterschaften gerecht: Wir bieten hier zunächst 6.000 und perspektivisch noch deutlich mehr Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, den Athletinnen und Athleten bei Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen die größte Bühne für die größten Momente und die besten Bedingungen zu bieten. Ob Leichtathletik, die Reit-WM oder jetzt Beachvolleyball, in diesem Jahr bietet unser Land ein sportliches Highlight nach dem nächsten. Das zeigt einmal mehr, dass wir die größte Erfahrung mit der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltung haben und wir bei Olympischen und Paralympischen Spielen KölnRheinRuhr die spektakulärsten Sportstätten bieten werden. Herzlich Willkommen im Sportland Nummer 1!?
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30.08.26
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere Sandra Ittlinger und Kim van de Velde haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. In einem hochklassigen und spannenden Finale setzte sich das Duo am Sonntagnachmittag im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:1 (21:16, 19:21, 15:12) gegen Louisa Lippmann und Melanie Paul durch. Für Ittlinger/van de Velde ist es der erste gemeinsame DM-Titel. Bronze sicherten sich Nele Barber und Melanie Gernert. Von Beginn an entwickelte sich vor 6.500 begeisterten Fans ein Duell auf Augenhöhe. Ittlinger/van de Velde erwischten den etwas besseren Start und behaupteten ihren Vorsprung bis zum 21:16. Im zweiten Satz waren zunächst Lippmann/Paul das führende Team, ehe Ittlinger/van de Velde beim 10:8 die Führung übernahmen. Doch Lippmann und Paul kämpften sich zurück und drehten den Satz erneut. Nach einem Ass von Lippmann zum 19:17 glichen Ittlinger/van de Velde noch einmal aus, ehe Melanie Paul mit dem 21:19 den Tiebreak erzwang. Auch dort blieb es bis zum Schluss eng. Lippmann/Paul führten zwischenzeitlich mit 10:7, ehe Ittlinger/van de Velde aufdrehten. Kim van de Velde sorgte mit einem Ass für zwei Matchbälle. Den ersten nutzten die neuen Deutschen Meisterinnen: Der Angriff von Paul landete im Aus ? und Ittlinger/van de Velde konnten jubeln. ?Für mich ist es wahnsinnig geil. Ich stand so oft auf dem Podest, aber nie ganz oben. Es gab Momente, in denen ich dachte, dass ich hier vielleicht gar nicht mehr teilnehmen werde. Deshalb ist es unglaublich schön, dass es heute so ausgegangen ist?, sagte Kim van de Velde. Für die 34-Jährige ist der Titel der Höhepunkt eines besonderen Comebacks. Im vergangenen Jahr wurde sie zum zweiten Mal Mutter. Erst anschließend entschied sie sich, noch einmal auf die große Beach-Volleyball-Bühne zurückzukehren. ?Nach Baby Nummer zwei dachte ich wirklich, dass es das gewesen sein könnte. Dann kam Christoph Dieckmann zu mir und hat gesagt: ,Kim, wenn du noch einmal willst, hast du meine Unterstützung.? Das hat mir richtig Wind in die Segel gegeben?, erzählt van de Velde. Dass es nun zum Titel reichte, macht den Erfolg für das Duo besonders emotional. Ittlinger und van de Velde waren bereits 2018 gemeinsam Vize-Meisterinnen und hatten 2021 sowie 2024 jeweils Bronze gewonnen. Seit Mitte dieser Saison spielen sie wieder zusammen und komplettierten nun ihren Medaillensatz. ?Vor zwei Jahren hat Kim nach dem Bronze-Medaillen-Spiel gesagt, dass sie wahrscheinlich zum letzten Mal auf dieser großen Bühne steht. Als wir auf dem Weg hierher waren, hat sie gesagt: ,Ich will das so sehr.? Deshalb freue ich mich wahnsinnig, dass wir das jetzt zusammen geschafft haben?, sagte Ittlinger, die bereits 2020 mit Chantal Laboureur Deutsche Meisterin war. Dabei mussten die späteren Meisterinnen im Turnierverlauf einen Umweg nehmen. Bereits im Viertelfinale hatten sie gegen Lippmann/Paul mit 1:2 verloren und rutschten dadurch in den Loser-Baum. Dort bezwangen sie zunächst Behlen/Schulz in einem Viertelfinal-Krimi mit 2:0, wobei der erste Satz erst mit 35:33 entschieden wurde. Im Halbfinale folgte ein souveränes 2:0 gegen Grüne/Uhl. Lippmann/Paul hatten sich ebenfalls mit zwei Siegen das Finalticket gesichert. Für Louisa Lippmann war es erst die zweite DM-Teilnahme. Die ehemalige Hallen-Nationalspielerin war 2024 an der Seite von Laura Ludwig Vizemeisterin geworden. Melanie Paul nahm bereits zum sechsten Mal an einer DM teil und verbesserte mit Silber ihr bislang bestes Ergebnis von Platz vier aus dem Vorjahr. ?Melanie und Louisa haben uns alles abverlangt. Kim hat ein absolut klasse Spiel abgeliefert?, sagte Ittlinger und van de Velde ergänzte: ?Kim hat zum richtigen Zeitpunkt noch einmal einen Gang hochgeschaltet. Das haben wir gebraucht.? Auch die Atmosphäre in Dortmund sorgte bei den neuen Deutschen Meisterinnen für Begeisterung. Nach mehr als drei Jahrzehnten in Timmendorfer Strand fand die DM erstmals im Ruhrgebiet statt ? und die Premiere vor ausverkauftem Haus überzeugte die Spielerinnen. ?Ich war immer ein Fan von Timmendorfer Strand. Die 4.000 Leute dort waren genauso geil wie die, die jetzt hier sind. Aber hier ist es noch einen Tick lauter und hat noch mehr Festivalcharakter. Je mehr Menschen wir für Beach-Volleyball begeistern können, desto besser. Deshalb sind wir happy?, sagte Ittlinger. Van de Velde ergänzte: ?Die Stimmung ist super. Alle haben Bock auf Beach-Volleyball und alle Spielerinnen und Spieler werden gefeiert. Wir haben Timmendorf gut in Dortmund eingepflegt.? Barber/Gernert erneut Dritte Bronze ging wie im Vorjahr an Nele Barber und Melanie Gernert. Die DM-Dritten aus dem letzten Jahr führten im kleinen Finale gegen Anna Grüne/Janne Uhl mit 21:16 und 11:7, ehe Grüne die Partie verletzungsbedingt nicht fortsetzen konnte. ?Ich bin sprachlos. Back to Back DM-Dritte. Das muss ich erst einmal eine Weile sacken lassen?, sagte Gernert.
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29.08.26
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein Die Finalistinnen bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Dortmund stehen fest: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde kämpfen am Sonntag um 13:45 Uhr um den Titel. Bei den Männern stehen am Finaltag zunächst noch die Halbfinals an. Ehlers/Wüst, Sagstetter/Sagstetter, Lorenz/Rietschel und Paszkiewicz/Peters spielen um den Einzug ins Endspiel. Im ersten Halbfinale lieferten sich Lippmann/Paul und Barber/Gernert am späten Samstagabend im Revierpark Wischlingen einen spannenden Schlagabtausch. Trotz des immer wieder einsetzenden Regens sorgten tausende Zuschauer für eine beeindruckende Atmosphäre unter Flutlicht. Nach dem knappen 23:21 im ersten Satz blieb auch der zweite Durchgang lange ausgeglichen. Erst in der Schlussphase konnten sich Louisa Lippmann und Melanie Paul leicht absetzen. Schließlich verwandelte Lippmann den zweiten Matchball zum knappen 2:0-Sieg. ?Danke, dass ihr alle da seid und bei diesem Schietwetter für so eine geile Kulisse gesorgt habt?, sagte Lippmann nach dem Finaleinzug. Das zweite Halbfinale zwischen Grüne/Uhl und Ittlinger/van de Velde verlief deutlich einseitiger. Das topgesetzte Team machte von Beginn an Druck, während Grüne/Uhl nicht in ihr Spiel fanden. Im Regen von Dortmund setzten sich Ittlinger/van de Velde schließlich souverän mit 21:13 und 21:13 durch. Das Endspiel steigt am Sonntag um 13:45 Uhr, bereits eine Stunde zuvor geht es im Spiel um Platz drei um die Bronzemedaille. Während bei den Frauen die Finalistinnen bereits feststehen, müssen die Männer ihre Endspielteilnehmer noch ermitteln. Im ersten Halbfinale treffen am Sonntag um 10:30 Uhr die topgesetzten Ehlers/Wüst auf die an Position drei gesetzten Sagstetter-Brüder. Anschließend kämpfen Lorenz/Rietschel (Setzlistenplatz vier) gegen das Überraschungsteam Paszkiewicz/Peters (Setzlistenplatz zehn) um den Einzug ins Finale. Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft ist für 16:00 Uhr angesetzt. Tickets für die Beach-DM in Dortmund Spielplan Frauen Spielplan Männer
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29.08.26
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand feiert die Deutsche Beach-Volleyball-Meisterschaft in diesem Jahr ihre Premiere in Dortmund ? und die hat es in sich. Das Stadion im Revierpark Wischlingen mit seinen 6.500 Plätzen ist nahezu ausverkauft, die Stimmung überragend. Bereits an den ersten beiden Tagen sorgten tausende Fans auf dem Center Court und hunderte Zuschauer an den frei zugänglichen Sidecourts für eine besondere Atmosphäre. Sportlich gab es neben Favoritensiegen auch einige Überraschungen. So stehen neben Lippmann/Paul, Grüne/Uhl, Ehlers/Wüst auch Paszkiewicz/Peters im Halbfinale. Bei der ersten Beach-DM in Dortmund lieferten sich die Teams an den ersten beiden Tagen packende Duelle von früh morgens bis spät in die Nacht. Im Flutlicht von Dortmund setzten sich Louisa Lippmann und Melanie Paul im Viertelfinale mit 2:1 (21:18, 15:21, 16:14) gegen die topgesetzten Ittlinger/van de Velde durch und zogen ins Halbfinale ein. Anschließend gewannen Anna Grüne und Janne Uhl deutlich mit 2:0 (21:8, 21:12) gegen Bock/Kunst. Damit steht das Duo ohne Satzverlust in der Runde der besten Vier. Die weiteren Halbfinalisten werden am Samstag ab 14:30 Uhr ermittelt. Im Viertelfinale des Loser-Baums kämpfen Barber/Gernert gegen Bock/Kunst sowie Behlen/Schulz gegen Ittlinger/van de Velde um die verbleibenden zwei Halbfinalplätze. Die Finalisten werden anschließend am Samstagabend ab 20 Uhr unter Flutlicht ermittelt. Bei den Männern stehen die topgesetzten Nils Ehlers und Lui Wüst im Halbfinale. Nach ihrem äußerst knappen 2:1-Achtelfinalsieg gegen Just/Pieper am Freitagabend buchten sie am Samstagmorgen das Ticket für die Runde der besten Vier. Nach einem spannenden und ausgeglichenen ersten Satz setzten sie sich gegen die Youngsters Bungert/Wüst letztlich souverän mit 2:0 (23:21, 21:14) durch. Die größte Überraschung des Turniers gab es im zweiten Männer-Viertelfinale. Die an Position zehn gesetzten Colin Paszkiewicz und Charlie Peters sahen nach einem klaren ersten Satz und einem deutlichen Rückstand im zweiten Durchgang gegen Benedikt und Jonas Sagstetter bereits wie die Verlierer aus. Doch das Berliner Duo kämpfte sich zurück, wehrte drei Matchbälle ab und triumphierte am Ende mit 2:1 (17:21, 27:25, 16:14). Paszkiewicz/Peters hatte vor der DM wohl kaum jemand auf dem Zettel: Das Duo war in dieser Saison lediglich bei einem Turnier der German Beach Tour am Start und hatte in Hamburg den siebten Platz belegt. Die Qualifikation für die DM gelang über Landesverbandsturniere sowie zahlreiche internationale Auftritte bei Future-Events der Beach Pro Tour. In Dortmund trumpften die beiden dann groß auf. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen Held/Kubo gelang ihnen im Achtelfinale der erste Coup: In einer hochklassigen Partie schickten sie das an Position zwei gesetzte Nationalteam Henning/Pfretzschner mit 2:1 (22:20, 13:21, 15:10) in den Loser-Baum. Die Mitfavoriten müssen sich nun zunächst im Loser-Achtelfinale gegen Lorenz/Rietschel behaupten (Samstag, ca. 14 Uhr), um im Loser-Viertelfinale (19 Uhr gegen Bungert/Wüst) ihre Chance auf das Halbfinale zu wahren. Das zweite Viertelfinale im Loser-Baum bestreiten Just/Pieper und die Sagstetter-Brüder (18 Uhr). Die Halbfinals der Männer finden am Sonntag ab 10:30 Uhr statt. Das Finale der Frauen ist für Sonntag um 13:45 Uhr angesetzt, das Finale der Männer soll um 16 Uhr beginnen. Für das Wochenende sind noch letzte Tickets erhältlich. Tickets für die Beach-DM in Dortmund Spielplan Frauen Spielplan Männer
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28.08.26
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund Karla Borger ist am Freitag bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Dortmund vor tausenden Fans emotional verabschiedet worden. DVV-Präsident Markus Dieckmann und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigten die langjährige Nationalspielerin und zweifache Olympiateilnehmerin, die den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre geprägt hat. ?18 Jahre lang war Beach-Volleyball mein Leben ? eine unvorstellbar wertvolle Zeit für mich. Ich habe mehr dabei erreicht, als ich es mir jemals hätte denken können?, sagte Borger bei ihrer Verabschiedung. ?Ich habe über 50 Länder gesehen, Freundschaften überall auf der Welt geschlossen und die höchsten Höhen und tiefsten Tiefen erlebt. Ich bin oft an meine Grenzen gebracht worden, hatte aber auf diesem Weg unheimlich viel Unterstützung. Diesen Menschen bin ich zutiefst dankbar.? 72 Medaillen in 18 Jahren Mit 37 Jahren beendet Borger eine außergewöhnliche Karriere. Seit 2008 war sie auf der höchsten nationalen und internationalen Ebene aktiv und nahm an rund 250 Turnieren teil. Dabei gewann sie 72 Medaillen ? darunter sechs Siege bei FIVB-Turnieren, drei CEV-Turniersiege und zwei deutsche Meisterschaften. Zu ihren größten Erfolgen zählen die Vize-Weltmeisterschaft 2013, der Gewinn der World-Tour-Finals 2021 sowie die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro und 2021 in Tokio. Besonders erfolgreich war Borger an der Seite von Britta Büthe, mit der sie unter anderem WM-Silber 2013 gewann. 2021 feierte sie gemeinsam mit Julia Sude den Sieg bei den World-Tour-Finals. ?Karla Borger hat den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre mitgeprägt ? sportlich, aber auch mit ihrer Persönlichkeit und ihrer klaren Haltung. Sie hat Verantwortung übernommen und sich immer für ihre Mitspielerinnen und für ihren Sport eingesetzt?, sagt DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Wir sind sehr dankbar für das, was Karla für den deutschen Volleyball geleistet hat, und freuen uns, dass sie dem Beach-Volleyball weiterhin verbunden bleibt.? Erfahrung weitergeben Bereits während ihrer letzten aktiven Jahre engagierte sich Borger verstärkt als Mentorin und gab ihre Erfahrung an jüngere Spielerinnen weiter. Unter anderem begleitete sie Svenja Müller auf ihrem Weg an die Weltspitze und unterstützte zuletzt junge Talente am Bundesstützpunkt Stuttgart. Auch über den Sport hinaus setzte sich Borger für Athletinnen und Athleten ein. Als Gründungsmitglied von Athleten Deutschland war sie von 2021 bis 2025 Präsidentin der Organisation. Ihre Stimme will sie auch künftig einbringen und gleichzeitig ihre Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben. ?Ich habe viel Freude daran, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben?, sagt Borger. ?Diese Karriere war das Größte, was mir passieren konnte. Dafür bin ich extrem dankbar. Ich nehme jeden Moment und jede Begegnung für immer mit.? Die aktive Karriere im Sand ist damit beendet ? ihre Verbindung zum Beach-Volleyball bleibt bestehen.
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27.08.26
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat die Vorrunde bei der Europameisterschaft mit einer Niederlage beendet. Gegen Polen unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli in Istanbul mit 0:3 (19:25, 23:25, 24:26). Den Einzug ins Achtelfinale hatten die DVV-Frauen bereits vor der Partie sicher. In der Runde der letzten 16 treffen sie am Montag oder Dienstag voraussichtlich auf Belgien. Trotz der Niederlage zeigte die deutsche Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung, konnte ihre starken Phasen jedoch nicht konstant genug abrufen. Immer wieder erspielten sich die DVV-Frauen Führungen und Chancen, belohnten sich dafür aber nicht. Polen nutzte die deutschen Schwankungen konsequent aus und setzte sich letztlich verdient durch ? auch wenn das 0:3 den Spielverlauf nicht vollständig widerspiegelt. Beste deutsche Scorerinnen waren einmal mehr Lina Alsmeier mit 13 Punkten und Leana Grozer mit zwölf Punkten. Die DVV-Frauen erwischten einen guten Start und lagen im ersten Satz mehrfach in Führung. Über 11:6 , 15:11 und 19:15 behielt Deutschland zunächst die Kontrolle. Dann folgte jedoch eine entscheidende Schwächephase: Polen erzielte zehn Punkte in Folge und drehte den Satz komplett. Deutschland fand keine Lösungen mehr und musste den Durchgang mit 19:25 abgeben. Der zweite Satz entwickelte sich lange ausgeglichen. Nach 7:7 wechselte die Führung mehrfach, Deutschland blieb aber stets in Schlagdistanz. Anastasia Cekulaev blockte zum 15:15 und Leana Grozer servierte ein Ass zum 17:16. Doch in der entscheidenden Phase ließ sie Chancen erneut liegen. Nach dem 20:20 hatte Deutschland mehrfach die Möglichkeit, sich einen Vorsprung zu erspielen, stattdessen holte sich Polen zwei Satzbälle und nutzte den zweiten. Auch im dritten Satz startete Deutschland besser und führte zunächst mit 8:6 und 11:7. Polen drehte den Satz anschließend und setzte sich auf 14:11 ab. Die DVV-Frauen kämpften sich mehrfach zurück, konnten den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen. Nach dem 18:14 für Polen und einem zwischenzeitlichen 22:18 schien der Satz durch. Doch Deutschland gab sich nicht geschlagen: Leana Grozer und Anastasia Cekulaev verkürzten mit zwei Blocks auf 22:24, anschließend servierte Grozer stark und die Polinnen zeigten Nerven. Nach einem Angriffsfehler stand es 24:24. Doch dann zeigte Polen seine Klasse und nutzte direkt den nächsten Matchball mit einem Ass. Damit schließen die DVV-Frauen die Gruppe A voraussichtlich auf dem vierten Platz ab. Nur wenn Ungarn am Freitag noch für eine Überraschung gegen Slowenien sorgt, könnte sich die Platzierung verändern. Nach aktuellem Stand wartet im Achtelfinale Belgien auf die deutsche Mannschaft. Die Belgierinnen sicherten sich in Baku mit einem umkämpften 3:2 gegen die Niederlande den Gruppensieg in Gruppe C. Das Achtelfinale findet am Montag oder Dienstag in Istanbul statt. Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen 0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
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27.08.26
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand schlagen die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in diesem Jahr ein neues Kapitel auf: Von Donnerstag bis Sonntag (27. bis 30. August) kämpfen Deutschlands beste Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer erstmals im Revierpark Wischlingen in Dortmund um die nationalen Titel. Nicht dabei sind allerdings die Titelverteidigerinnen Svenja Müller und Cinja Tillmann sowie Sven Winter, die verletzt absagen mussten. Vom Ostseestrand ins Ruhrgebiet: Nach mehr als drei Jahrzehnten am Timmendorfer Strand findet die Deutsche Meisterschaft erstmals in Dortmund statt. Im Revierpark Wischlingen entsteht dafür eine Beach-Volleyball-Arena mit einem Center Court für rund 6.500 Zuschauer*innen. Insgesamt werden an den vier Turniertagen mehr als 35.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Bei den Frauen fehlt mit Müller/Tillmann das dominierende Team der vergangenen Jahre. Das Duo hatte die Chance, mit dem fünften Titel in Folge Geschichte zu schreiben. Svenja Müller verletzte sich jedoch kurz vor dem Turnier im Training. Besonders bitter: Die Absage trifft die Dortmunderin ausgerechnet bei der Premiere in ihrer Heimatstadt. Nach der Absage der Titelverteidigerinnen ist das Rennen um die Meisterschaft komplett offen. An der Spitze des Frauenfeldes stehen Sandra Ittlinger und Kim van de Velde. Dahinter folgen Bock/Kunst, Grüne/Uhl, Lippmann/Paul und Beutel/Schürholz. Ein klarer Favorit lässt sich kaum ausmachen. Auch Christ/Neuß sowie Maidhof/Schwarz wollen in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Auch bei den Männern fällt mit Sven Winter ein amtierender Deutscher Meister verletzungsbedingt aus. Damit ist von den Titelträgern des vergangenen Jahres nur Lukas Pfretzschner in Dortmund am Start. Der 2025 gemeinsam mit Winter gekrönte Pfretzschner bildet bei der Premiere ein neues Duo mit Paul Henning. Das Team geht als Nummer zwei der Setzliste in das Turnier und zählt neben den topgesetzten Nils Ehlers und Lui Wüst zu den Favoriten auf den Titel. Auch die Sagstetter-Brüder sowie Lorenz/Rietschel gehören zum erweiterten Kreis der Titelanwärter. Für alle Teams beginnt am Donnerstag um 10.30 Uhr der Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Bis Samstag geht es über die ersten Runden, Achtel- und Viertelfinals bis zu den Halbfinals der Frauen. Die Entscheidungen fallen am Sonntag: Das Frauenfinale ist für 13.45 Uhr angesetzt, das Männerfinale folgt um 16 Uhr. Rund um den Center Court wartet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Public Viewing, Foodtrucks, Getränkeständen und verschiedenen Mitmachangeboten. Auch Camping und Caravaning direkt am Park gehören zum neuen Konzept. Der Zugang zum Eventgelände, zu den Side Courts, zum Public Viewing und zum Sponsorendorf ist kostenlos, für die Partien auf dem Center Court wird ein Tagesticket benötigt. Für die Partien auf dem Center Court sind noch Resttickets erhältlich. Setzliste Frauen >>> Setzliste Männer >>> Spielplan Frauen >>> Spielplan Männer >>>
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27.08.26
Weltrekord: DVV-Männer gewinnen Satz mit 66:64 gegen Italien
Weltrekord: DVV-Männer gewinnen Satz mit 66:64 gegen Italien Was für ein Spiel, was für ein Satz, was für ein Rekord: Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat beim FIPAV Cup Men Elite in Reggio Calabria einen historischen Satz gespielt. Gegen Weltmeister Italien gewann das Team von Bundestrainer Massimo Botti den ersten Durchgang nach anderthalb Stunden mit 66:64 ? so lange dauerte noch kein Satz in einem offiziellen Länderspiel. Am Ende mussten sich die DVV-Männer nach mehr als 3:30 Stunden dennoch mit 2:3 (66:64, 22:25, 25:23, 22:25, 12:15) geschlagen geben. Mehr als 4.400 Zuschauer im PalaCalafiore erlebten am Mittwochabend ein Spiel, das in die Volleyball-Geschichtsbücher eingehen wird. Direkt zum Auftakt des FIPAV Cup Men Elite, einem Vorbereitungsturnier auf die Europameisterschaft (9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien), traf die deutsche Auswahl auf den amtierenden Weltmeister Italien. Was folgte, war vor allem im ersten Satz ein Krimi, der keine Grenzen kannte. Deutschland lag zunächst mit 7:12 zurück, kämpfte sich aber zurück und glich beim 18:18 aus. Beim 24:22 hatten die DVV-Männer anschließend die ersten beiden Satzbälle, doch Italien wehrte beide ab und erspielte sich seinerseits die erste Chance auf den Satzgewinn. Danach entwickelte sich ein beispielloses Hin und Her. Insgesamt wehrten beide Teams 43 Satzbälle ab. Nach elf Satzbällen in Folge für die Italiener hatten die Deutschen beim 48:47 ihre zehnte Chance auf den Satzgewinn. Nach sieben weiteren abgewehrten Satzbällen hatten die DVV-Männer ihren elften Satzball beim 56:55. Tobias Brand beendete schließlich den Marathon, als er den 15. eigenen Satzball verwandelt ? nach insgesamt 28 abgewehrten. Tobias Krick war mit zwölf Punkten der erfolgreichste deutsche Angreifer im ersten Durchgang, Anton Brehme steuerte zehn Zähler bei. ?Das ist das längste Spiel, das ich je gespielt habe. Ich glaube, wir haben alle noch nie so einen ersten Satz erlebt, den wir sogar gewonnen haben. Das war unfassbar?, sagte Tobias Brand. ?Es war auch unfassbar, mit welchen Kräften wir gespielt haben. Auf der mentalen Ebene und mit Blick darauf, wie wir körperlich dastehen, war das heute ein sehr guter Test.? Mit 66:64 und einer Dauer von 89 Minuten stellte der erste Satz einen neuen Rekord für ein offizielles Länderspiel auf. Der bisherige Bestwert war erst im Juni bei der Volleyball Nations League aufgestellt worden: Argentinien gewann gegen Polen einen Satz mit 50:48 nach 62 Minuten. Doch auch nach diesem historischen ersten Durchgang war die Partie längst nicht entschieden. Italien glich mit einem 25:22 aus, Deutschland schlug mit 25:23 zurück. Nach einem weiteren 22:25 aus deutscher Sicht musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Dort hatten die Italiener beim 15:12 das bessere Ende für sich und feierten nach dreieinhalb Stunden Spielzeit den 3:2-Erfolg. ?Es war wichtig, dass wir den ersten Satz gewonnen haben?, sagte Johannes Tille. ?Wenn wir den verlieren, kann es auch gut sein, dass wir hier 0:3 nach Hause gehen. Mental und körperlich war man irgendwann ziemlich fertig. Wir haben deshalb versucht, das über Freude und Lockerheit durchzubringen. Hätten wir ohne Freude gespielt, wäre es einfach nur ein Kampf gewesen. So hat es wenigstens Spaß gemacht, auch wenn wir das Spiel verloren haben.? Erfolgreichste Punktesammler der deutschen Mannschaft waren am Ende Erik Röhrs mit 20 Punkten, Tobias Krick mit 19, Tobias Brand mit 18 und Anton Brehme mit 16 Zählern. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den DVV-Männern allerdings nicht. Nach dem Rekordspiel ging es erst gegen 1:30 Uhr zum Essen und anschließend ins Bett. Bereits am Donnerstag wartet um 20 Uhr die nächste Partie gegen Kuba. Am Freitag reist die Mannschaft weiter nach Messina, wo am Samstag um 20 Uhr das letzte Spiel des FIPAV Cup Men Elite gegen Brasilien auf dem Programm steht. ?Vier Stunden sind sehr, sehr viel?, sagte Bundestrainer Massimo Botti nach der Partie. ?Ich habe noch nie einen Satz wie diesen erlebt. Es war verrückt ? eigentlich haben wir heute ein ganzes Spiel in einem Satz gespielt.? Mit Blick auf die kurze Erholungszeit sei nun vor allem eines wichtig: ?Jetzt müssen wir unsere Energie zurückgewinnen. Ich mache mir vor allem Gedanken darüber, wie wir uns für das morgige Spiel regenerieren können.? Kader DVV-Männer ? FIPAV Cup Men Elite: Leonard Graven, Moritz Reichert, Johannes Tille, Georg Grozer, Anton Brehme, Ruben Schott, Moritz Karlitzek, Tim Peter, Jan Zimmermann, Florian Krage-Brewitz, Tobias Krick, Tobias Brand, Theo Mohwinkel, Simon Torwie, Erik Röhrs.
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26.08.26
EM: DVV-Frauen unterliegen Titelverteidiger Türkei mit 1:3
EM: DVV-Frauen unterliegen Titelverteidiger Türkei mit 1:3 Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat dem amtierenden Europameister Türkei im vierten Vorrundenspiel der Europameisterschaft alles abverlangt. Vor 16.500 Zuschauern in Istanbul unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli mit 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25), zeigte dabei aber über weite Strecken eine starke Leistung. Zum Abschluss der Vorrunde trifft die DVV-Auswahl am Donnerstag (15 Uhr dt. Zeit) auf die noch ungeschlagenen Polinnen. ?Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor dieser vollen Halle zu spielen. Das hat mich und die ganze Mannschaft sehr motiviert. Wir konnten die Stimmung oft mitnehmen und haben uns davon auch mitreißen lassen ? vor allem im zweiten Satz in der Crunch Time?, sagte Annie Cesar nach der Partie. ?Natürlich ist es unglaublich schwer, gegen die Türkei zu Hause zu gewinnen. Zumal unsere Eigenfehler zu hoch waren. Dadurch haben wir das Spiel ein Stück weit aus der Hand gegeben. Da wäre definitiv mehr drin gewesen.? Die deutsche Mannschaft erwischte gegen den VNL-Sieger und Vizeweltmeister zunächst in ausverkaufter Halle einen schwierigen Start und lag im ersten Satz früh zurück. Beim 20:22 war die DVV-Auswahl dank einer Aufschlagserie von Leana Grozer wieder in Schlagdistanz, konnte den Satz aber nicht mehr drehen. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein enges Duell, in dem Deutschland nach einem Rückstand von 17:20 eine starke Schlussphase hinlegte. Mit einem Ass von Leana Grozer und einem Block von Anastasia Cekulaev gelang der 23:23-Ausgleich. Nach zwei abgewehrten Satzbällen brachte Lina Alsmeier ihr Team mit zwei Punkten in Folge in Führung. Direkt den ersten Satzball verwandelte Camilla Weitzel nach einem starken Aufschlag von Monique Strubbe. Anschließend erhöhte die Türkei den Druck und setzte sich im dritten Durchgang früh ab. Deutschland kämpfte sich zwar noch einmal heran, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Auch im vierten Satz blieben die DVV-Frauen zunächst in Schlagdistanz und verkürzte zwischenzeitlich noch einmal auf 16:19. Die Gastgeberinnen ließen sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Beste deutsche Scorerinnen waren Lina Alsmeier mit 18 Punkten und Leana Grozer mit 15 Punkten. Insgesamt leistete sich die DVV-Auswahl aber mit 19 Aufschlagfehlern und 10 Angriffsfehlern. Zudem scheiterten sie 13-mal am türkischen Block. Für Deutschland geht es bereits am Donnerstag weiter. Zum Abschluss der Vorrunde wartet mit Polen der nächste schwere Gegner. ?Morgen müssen wir wieder Vollgas geben. Einige Dinge haben heute schon wieder besser funktioniert als in den vergangenen Tagen. Vor allem haben wir in stressigen Situationen nicht den Kopf hängen lassen und eine gute Körpersprache gezeigt?, blickt Annie Cesar voraus. ?Das müssen wir mitnehmen: Auch wenn es schwierig wird und ein starker Gegner auf der anderen Seite steht, müssen wir weiter um jeden Ball kämpfen ? Step by Step.? Nach dem 0:3 gegen Slowenien sowie den Siegen gegen Lettland (3:1) und Ungarn (3:0) hat die DVV-Auswahl den Einzug ins Achtelfinale so gut wie sicher. Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen Livestream sporteurope.tv
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25.08.26
EM: DVV-Frauen gewinnen souverän gegen Ungarn ? nun wartet die Türkei
EM: DVV-Frauen gewinnen souverän gegen Ungarn ? nun wartet die Türkei Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft den zweiten Sieg in Folge gefeiert. In Istanbul setzte sich das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli souverän mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) gegen Ungarn durch und sicherte sich damit drei wichtige Punkte in Gruppe A. Nach den beiden Pflichtsiegen gegen Lettland und Ungarn warten nun mit Gastgeber Türkei (Mittwoch, 18 Uhr deutscher Zeit) und Polen (Donnerstag, 15 Uhr) die beiden stärksten Gegner der Vorrundengruppe. Nach dem 3:1-Sieg gegen Lettland hatten die Deutschen auch das Spiel gegen Ungarn im Griff. Zwar wehrten sich die Ungarinnen und stellte die DVV-Auswahl immer wieder vor Herausforderungen, letztlich konnten sie aber mit der Qualität der Deutschen nicht mithalten. Deutschland präsentierte sich in allen Elementen stabil und leistete sich nur wenige Schwächephasen. Besonders hervorzuheben ist das variable Angriffsspiel: Lina Alsmeier war mit 13 Punkten beste deutsche Punktesammlerin, Emilia Weske und Leana Grozer steuerten jeweils zwölf Punkte bei. Camilla Weitzel und Anastasia Cekulaev erzielten jeweils acht Punkte. ?Wir hatten keinen guten Start ins Turnier, sind aber von Spiel zu Spiel gewachsen. Heute haben wir unsere Stärken gezeigt. Ich freue mich sehr und bin stolz auf das Team?, sagte Anastasia Cekulaev. Auch Lina Alsmeier zeigte sich nach dem zweiten Sieg in Folge erleichtert: ?Die Freude ist natürlich sehr groß. Es war ein absoluter Pflichtsieg, um unser Minimalziel ? das Achtelfinale ? zu erreichen. Darüber sind wir sehr happy, gerade auch, weil wir 3:0 gewonnen haben. Das hat uns gutgetan, um in den Rhythmus zu kommen und Selbstvertrauen zu tanken. Es war eine Leichtigkeit im Spiel, die davor noch nicht ganz da war. Das gibt uns ein gutes Gefühl für die kommenden Gegner.? Die Partie begann ausgeglichen. Bis zum 11:11 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, ehe Deutschland das Tempo anzog und sich über 16:13 und 21:16 den ersten Satz sicherte. Auch im zweiten Durchgang erwischte das DVV-Team den besseren Start und führte schnell mit 5:1. Ungarn blieb jedoch dran. Es entwickelte sich ein umkämpfter Satz mit vielen langen Ballwechseln und starken Abwehraktionen auf beiden Seiten. Deutschland behielt aber die Kontrolle und baute die Führung kontinuierlich über 16:11 und 20:16 aus. Leana Grozer machte letztlich den zweiten Satzgewinn perfekt. Im dritten Satz wechselte die Führung zunächst mehrfach. Beim 9:7 setzte sich Deutschland dann erstmals etwas ab, ehe eine starke Aufschlagserie von Leana Grozer die Vorentscheidung brachte. Die Außenangreiferin setzte die ungarische Annahme massiv unter Druck, sodass Ungarn kaum noch ins eigene Spiel fand. Über 13:10, 18:10 und 21:11 zog Deutschland davon und ließ auch nichts mehr anbrennen. Nun steht als nächstes das Duell mit Gastgeber Türkei an. ?Wir bleiben positiv. Es wird ein sehr schwieriges Spiel, aber wir freuen uns darauf, vor den türkischen Fans in der ausverkauften Halle zu spielen. Wir werden die Energie aufsaugen und um jeden Ball kämpfen?, sagt Anastasia Cekulaev. Auch Alsmeier blickt selbstbewusst auf das Duell: ?Wir können das Selbstbewusstsein von heute mitnehmen und mit erhobenem Haupt in das Spiel gehen. Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind, und wollen die Türkei vor voller Kulisse ordentlich ärgern. Wir haben nichts zu verlieren ? dann spielt es sich hoffentlich mit der gleichen Leichtigkeit wie heute.? Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei Livestream sporteurope.tv Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen Livestream sporteurope.tv
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