| 23.04.25 | Dresdner SC | SSC Palmberg Schwerin | 0:3 (21:25,20:25,15:25) |
| 26.04.25 | SSC Palmberg Schwerin | Dresdner SC | 3:2 (23:25,18:25,25:15,25:21,15:11) |
| 01.05.25 | SVG Lüneburg | BERLIN RECYCLING Volleys | 1:3 (23:25,25:21,20:25,22:25) |
| 03.05.25 | BERLIN RECYCLING Volleys | SVG Lüneburg | 3:0 (25:12,25:23,25:21) |
21.10.26
Neue Trainer, neue Gesichter und ein bekannter Titelverteidiger: Saisonstart in der 1. Liga Männer
Neue Trainer, neue Gesichter und ein bekannter Titelverteidiger: Saisonstart in der 1. Liga Männer
Neue Trainer, neue Gesichter und ein bekannter Titelverteidiger: Saisonstart in der 1. Liga Männer
Vor dem Start in die Saison 2026/27 der 1. Bundesliga Männer ist bei vielen Clubs Bewegung zu spüren. Direkt nach dem Ligacup, bei dem die BERLIN RECYCLING Volleys den ersten Saisontitel errungen hatten, startet die neue Spielzeit. Der amtierende Meister aus Berlin will nach einer turbulenten Vorsaison wieder mehr Stabilität gewinnen, aber die Konkurrenz ist hungriger als je zuvor. Mit dem Aufsteiger TV Rottenburg erscheint außerdem ein Rückkehrer auf der Bildfläche, und die WWK Volleys München treten als neues Projekt an. Aufschlag zur neuen Saison ist am Dienstag, den 20. Oktober ab 18:30 Uhr.
Der Jubel nach dem Ligacuptriumph bei Berlin war groß, doch für ausgelassenes Feiern bleibt für das Team von Trainer Andrea Anastasi keine Zeit. Bereits am Dienstag fliegt der Ball in der 1. Bundesliga Männer wieder und zahlreiche Veränderungen in den Clubs lassen eine spannende Spielzeit erwarten. Die Ausgangslagen könnten dabei allerdings kaum unterschiedlicher sein. In Giesen beginnt nach zehn Jahren eine neue Trainerära, bei den BR Volleys übernimmt mit Anastasi ebenfalls ein neues Gesicht die sportliche Führung. Auch Ludwigsburg setzt mit Patrick Steuerwald auf einen neuen Cheftrainer und bei den WWK Volleys München wurden nach der Zusammenführung zweier Strukturen zahlreiche Aufgaben neu verteilt. Andere Clubs setzen bewusst auf Kontinuität oder haben ihre Lehren aus einer langen, intensiven Vorsaison gezogen.
Was viele eint: Die Erwartungen sind gestiegen. Playoffs allein sind für manche längst nicht mehr genug, andernorts wäre genau deren Erreichen ein wichtiger Erfolg. Und bei der Frage nach dem großen Favoriten fällt auch diesmal ein Name besonders häufig.
Die Frage nach dem Titel: Berlin bleibt der Maßstab, Lüneburg klopft an
Die Favoritenrolle ist für die Teams klar besetzt. Die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland haben eine klare Meinung. Geschäftsführer Lukas Thielemann: ?Für mich führt auch in dieser Saison kein Weg an den BR Volleys vorbei. Sie sind auf allen Positionen stark besetzt und wissen, wie man Titel gewinnt.? Ähnlich fällt die Einschätzung in Giesen aus. ?Da muss immer zuerst Berlin genannt werden. Der Verein arbeitet seit so vielen Jahren auf konstant hohem Niveau und hat immer den tiefsten Kader. Zur Tiefe kommt natürlich auch viel Erfahrung und absolute Topspieler. Diese Kombination macht es sehr schwer, sie zu schlagen?, sagt GRIZZLYS-Trainer Markus Steuerwald, der die Berliner noch im Mai zur Deutschen Meisterschaft führte und seinem Ex-Club im dramatischen Ligacup-Finale fast den Saisonauftakt verdorben hatte.
Auch für Ludwigsburg bleiben die Hauptstädter der Referenzpunkt. Cheftrainer Patrick Steuerwald sieht Berlin nach der durchwachsenen Hauptrunde und dem dennoch gewonnenen Meistertitel besonders gewarnt und hungrig. Zugleich sieht er Friedrichshafen und Düren als mögliche Geheimfavoriten. Für Rottenburgs Teammanager Timo Hensler ist der neue Trainer Andrea Anastasi ausschlaggebend: ?Er wird der Mannschaft Stabilität geben und eine klare Marschroute vorgeben.? Auch bei den WWK Volleys München führt nach eigener Einschätzung kein Weg an Berlin vorbei: ?Aber Lüneburg hat gezeigt, dass sie überraschen können und so weit sind, den ganz Großen jetzt auch auf Augenhöhe zu begegnen.?
Genau diese SVG taucht gleich mehrfach als ernsthafter Gegenpol auf. Karlsruhe-Trainer Guido Görtzen tippt sogar auf die LüneHünen: ?Ich denke an Lüneburg. Sie spielen seit Jahren konstant auf einem hohen Niveau und klopfen schon lange an die Tür. Irgendwann fällt es dann auch auf ihre Seite. Vielleicht ist dieses Jahr der richtige Moment.? Auch beim VCO Berlin fällt die Wahl auf Lüneburg. Teammanager Gerold Rebsch begründet das mit dem Zuspiel und der Arbeit des Trainerteams.
Und bei Lüneburg, immerhin Hauptrundensieger des Vorjahres selbst? Dort hält sich Cheftrainer Stefan Hübner mit Prognosen zurück. ?Wenn dafür jemand eine Formel zum Berechnen hat, dann gern her damit. Ich sehe vor allem einen ganzen Schwung Klubs, die richtig tolle Teams zusammengestellt haben: Friedrichshafen, Düren, Berlin - und wir hoffen, wir auch.? Die tägliche Arbeit werde von solchen Favoritenrollen ohnehin nicht bestimmt, gibt Hübner mit traditionellem Understatement zu Protokoll.
Umbrüche in den Strukturen, auf dem Feld und auf dem Trainerstuhl
Dass sich die Kräfteverhältnisse verändern könnten, liegt auch an einem Sommer voller personeller Bewegung. Besonders prominent fällt der Wechsel auf der Berliner Bank aus.
?Nach einer turbulenten letzten Saison wollen wir der Mannschaft wieder mehr Ruhe und Stabilität geben?, erklärt Kaweh Niroomand. ?Dabei spielt die Verpflichtung von Andrea Anastasi als Trainer natürlich eine zentrale Rolle. Mit seiner Erfahrung, seinem Renommee und seiner Spielphilosophie wird er die klare Führungsfigur sein?, so der Berliner Geschäftsführer weiter.
Auch in Giesen bestimmt der Wechsel auf der Trainerposition die neue Spielzeit. Nach zehn erfolgreichen Spielzeiten mit Itamar Stein hat Markus Steuerwald den Trainerposten übernommen. ?Markus weiß, wie man Titel gewinnt und was ein Team leisten muss, um in der nationalen Spitze zu spielen?, sagt Geschäftsführer Sascha Kucera. Der Anspruch ist entsprechend formuliert: Die GRIZZLYS wollen an den überzeugenden Ligacup-Auftritt anknüpfen und näher an die Top vier heranrücken und aus ihnen eine Top fünf machen. Ludwigsburg setzt ebenfalls auf einen Steuerwald. Patrick Steuerwald, vom ASV Dachau kommend, coacht nun die Barock Volleys und soll die sportliche Entwicklung weiter vorantreiben. Gleichzeitig ist der Kader breiter geworden, acht Spieler der Vorsaison sind geblieben. ?Im Umfeld entwickeln wir professionelle Strukturen weiter als Ergänzung unserer vielen ehrenamtlichen Helfer. Dazu haben wir uns im Teammanagement mit Roosa Koskelo und in den Bereichen Trainerstaff und Scouting verstärkt?, beschreibt Sportdirektor Michael Dornheim die Ludwigsburger Entwicklung.
In München geht der Umbruch noch tiefer. ?So ziemlich alles?, lautet Max Hausers Antwort auf die Frage, was sich verändert habe. Aus den WWK Volleys Herrsching und dem TSV Unterhaching München wurden die WWK Volleys München. Strukturen und Verantwortlichkeiten wurden neu geordnet, Tomasz Wasilkowski übernimmt als Headcoach. Gleichzeitig kommt mit Stijn van Schie viel Erfahrung auf der Diagonalposition hinzu, während Josh Schellinger direkt vom College den Schritt in die Bundesliga wagt. Dazu setzen die Münchner auf junge deutsche Eigengewächse wie Oliver Wachtel, Laurenz Welsch, Mika Takano, Joshua Huber und Bastian Korreck.
Hannes Gerken, Zuspieler und Kapitän der Netzhoppers, spricht ebenfalls einen größeren Umbruch an: ?Wir haben einen neuen Chefcoach und einige neue Gesichter im Team. Dementsprechend muss man sich natürlich erstmal aneinander gewöhnen und auch Abläufe müssen neu gelernt werden. Neue Spieler müssen in gewisse Rollen reinwachsen, aber das bringt auch immer frischen Wind und neue Chancen.?
Auch die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland haben ihren Kader deutlich verändert. In der Vorbereitung folgte der Rückschlag. Zuspieler Paul Stommel wird fehlen: ?Pauls verletzungsbedingtes Saisonaus ist für uns alle unglaublich bitter. Er ist ein wichtiger Teil unserer Mannschaft und unseres Vereins ? weit über das Spielfeld hinaus?, sagt Geschäftsführer Thielemann. Für ihn wurde der US-Amerikaner Island Doty verpflichtet. Düren hat ebenfalls einen umfassenden personellen Umbruch vollzogen. Umso zufriedener zeigt sich Teammanagerin Annika Blaeser darüber, wie schnell sich die neue Mannschaft gefunden hat. Die zahlreichen Veränderungen seien im Alltag inzwischen kaum noch zu spüren.
Am Bodensee hält man sich trotz Veränderungen mit Einzelprognosen für wichtige Spieler bewusst zurück. VfB-Sportdirektor Radomir Vemic erwartet stattdessen von der gesamten Mannschaft eine interessante Entwicklung: ?Wir haben einen großen Umbruch gehabt, viele neue spannende Spieler dazubekommen. Insofern möchte ich dahingehend keinen Spieler herausheben, ich glaube, wir können vom gesamten Team sehr viele und spannende Dinge erwarten.?
Playoffs, Zoi DVV-Pokalfinale, früher Klassenerhalt ? hohe Ziele in allen Clubs
Die Ziele spiegeln die unterschiedlichen Ausgangspositionen der Clubs wider. Bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe geht es zunächst darum, wieder bis zum Schluss um die Playoffs mitzuspielen. ?Wir waren letzte Saison ganz nah dran. Das zeigt, wie klein die Unterschiede sind. Im Leistungssport werden Fehler und schwächere Phasen schnell teuer. Wir haben Punkte gegen Gegner liegen gelassen, gegen die wir gewinnen mussten, und auch Punkte geholt, mit denen nicht jeder gerechnet hatte. Das hat uns lange im Rennen gehalten?, so Guido Görtzen. Für die Barock Volleys heißt das Ziel nach einer starken Premierensaison erneut Playoffs. Patrick Steuerwald hat ein größeres strategisches Bild: ?Daneben wollen wir die Fans begeistern, Sponsoren überzeugen, Mitstreiter gewinnen und in die Weiterentwicklung der Organisation investieren. All das gelingt leichter, wenn wir es schaffen, uns auch sportlich Schritt für Schritt zu steigern.?
Düren schraubt den eigenen Anspruch noch etwas höher. Nach dem Erfolg aus 2025 soll möglichst auch das große Zoi DVV-Pokalfinale in der LANXESS arena erreicht werden. ?Wir möchten gerne an den Erfolg der letzten Saison anknüpfen und uns natürlich auch für das Pokalfinale in Köln qualifizieren. Besonders Letzteres wäre ein Saisonhighlight in der neuen Location direkt vor unserer Haustür?, sagt Teammanagerin Annika Blaeser.
Am anderen Ende der Zielskala steht der SV Warnemünde, zumindest auf dem Papier. Nach der Premierensaison soll zunächst erneut der Klassenerhalt gesichert werden, diesmal möglichst früh. Teammanager Johannes Hofmeister weiß, dass die zweite Saison besonders herausfordernd werden kann, weil die Gegner den SVW inzwischen besser kennen. Gleichzeitig soll jedes Spiel zum Erlebnis werden und der Volleyball im Norden weiter wachsen. Und die Netzhoppers? ?Wir wollen eine maximal erfolgreiche Saison bestreiten. Aber was den Erfolg letztlich definiert, ist mehr als nur Gewinnen oder Verlieren?, bleibt Hannes Gerken vage.
Beim VfB Friedrichshafen vermeidet man konkrete Platzierungsziele. ?Wir möchten unser Bestmögliches leisten, an unser Leistungslimit kommen. Dann wird man sehen, zu was es reicht?, sagt Sportdirektor Radomir Vemic. Auch die SVG Lüneburg formuliert ihre Ziele ähnlich prozessorientiert. Eine ?maximal erfolgreiche Saison? soll es sein, doch Cheftrainer Stefan Hübner misst Erfolg ausdrücklich nicht ausschließlich an Siegen und Niederlagen. Zunächst gehe es darum, das Team auf ein gutes Niveau zu bringen, Standards zu setzen und erst dann konkrete Ziele zu entwickeln.
Die VOLLEY GOATS wollen ganz klar Abstand zum Tabellenende gewinnen. In der Liga werden die Playoffs anvisiert und im Zoi DVV-Pokal will man so weit wie möglich kommen. Mit dem 3:0 Sieg über Rottenburg in der Qualifikationsrunde ist dafür bereits der erste Schritt gemacht.
Von Affen, Bären, Ziegen und Mutanten
So unterschiedlich die sportlichen Ziele sind, so unterschiedlich präsentieren sich auch die Identitäten der Teams. Beim Rekordmeister BR Volleys taucht man ins Marvel-Universum ab. ?Vielleicht sind wir so etwas wie der Wolverine der Bundesliga, einfach nicht kaputtzukriegen. Wir sind kämpferisch, tauchen immer wieder auf und spielen überall um alles mit. Wenn wir die Krallen ausfahren, wird?s gefährlich?, sagt Diagonalangreifer Daniel Malescha. In Freiburg nennt sich die Mannschaft dagegen traditionell ?Affenbande?. Kapitän Charlie Figy beschreibt zwei zentrale Werte: Freude und Wettbewerb. Das Team wolle sichtbar und hörbar vermitteln, wie gern es Volleyball spielt, gleichzeitig aber um jeden Punkt arbeiten. So groß oder schlaggewaltig wie andere Clubs sei die Affenbande vielleicht nicht, dafür kreativ, clever und unangenehm für den Gegner. Oder wie es der Freiburger Mittelblocker ausdrückt: ?Wir möchten ein Team sein, gegen das du es hasst, zu spielen.?
Auch die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland wollen es den Gegnern schwer machen. ?Wir wollen ein unangenehm zu spielendes Team sein und es keinem Gegner leicht machen?, beschreibt Tom Borchert den Ansatz der Mannschaft. Zum Teamleben gehört dafür aber auch ein deutlich entspannteres Ritual: Einmal pro Woche geht es gemeinsam ins vietnamesische Restaurant. An der Küste wird dagegen vor allem ein sportliches Ritual zelebriert, wie Außenangreifer Sören Schröder vom SV Warnemünde verrät: ?Bei jedem Frühtraining spielen die Jungen gegen die Alten Baggertennis. Das stärkt das Teambonding.? Das übergeordnete Motto lautet nach der Premierensaison nun ?#gekommenumzubleiben?. Aus dem Aufstieg soll dauerhaft 1. Bundesliga werden ? sportlich, organisatorisch und mit einem weiter wachsenden Publikum in Rostock.
Die SWD powervolleys Düren stellen ihre Region ebenso konsequent in den Mittelpunkt. ?Unser Motto lautet ?Gemeinsam für Düren. Gemeinsam für die Region.? Wir möchten gemeinsam mit unseren Fans und Partnern aus Düren und der Region Erfolge feiern, den Zusammenhalt stärken und alle auf unserem gemeinsamen Weg mitnehmen?, erklärt Geschäftsführer Tomá? Kocian-Falkenbach. Die WWK Volleys München gehen mit ?Zwei Wurzeln. Ein Wille.? an den Start. Der gemeinsame Mannschaftssong gehört vor jedem Spiel fest dazu. Max Hauser beschreibt die neue Mannschaft als ?zukunftsorientiert? und sagt: ?Wir vereinen zwei Kult und Tradition und schaffen etwas Großes.? Bei den HELIOS GRIZZLYS Giesen steckt die Identität bereits im Namen. Man wolle gegen jeden Gegner kämpfen wie GRIZZLYS und sich nicht so leicht ?das Fell über die Ohren ziehen? lassen, erklärt Geschäftsführer Sascha Kucera. Wenn dann auch der Funke auf die Fans im HOME OF GRIZZLYS überspringe, sei vieles möglich. Das hat auch die Rekordkulisse beim Ligacup eindrucksvoll gezeigt.
Teamchemien und die Lehren der Vergangenheit
Kaum ein Thema steht so auf der Agenda der Clubs wie Entwicklung. Beim VCO Berlin ist sie selbstverständlich Kern des Projekts. Der Kader ist allerdings noch jünger geworden und besteht aus Spielern der Jahrgänge 2008 und 2009. Dazu kommt mit Moreno Traviglia ein neuer Trainer. ?Wir wollen zeigen, dass unser junges Alter uns nicht davon abhält, in der Liga mitzuhalten?, sagt Teammanager Gerold Rebsch über die Ausrichtung. Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg verfolgen ebenfalls einen klaren Entwicklungsansatz. ?Die ?Philosophie? ist recht einfach. Wir haben ein sehr junges und talentiertes Team, mit dem wir am Ende der Saison einen deutlichen Schritt in der Entwicklung jedes Einzelnen - und somit natürlich auch als Team ? gemacht haben wollen?, sagt Trainer Patrick Steuerwald.
Freiburg wiederum verbindet Jugend mit Internationalität. Sechs Spieler sind neu im Team, vertreten sind Deutschland, Japan, die USA, die Niederlande und die Schweiz. Kapitän Charlie Figy beschreibt, dass diese Mischung aktuell gut zusammenfinde. Die Wertschätzung innerhalb der Liga zeigt bei der FT besonders in Richtung Lüneburg: offen im Umgang miteinander, hart in der Sache auf dem Court. Für den Freiburger Kapitän eine Haltung, an der sich das Team selbst orientieren möchte. Beim Nachbarn am Bodensee ist Entwicklung ebenfalls Teil des eigenen Anspruchs. Der Häfler Sportdirektor Radomir Vemic möchte die Spieler fördern, ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. ?Und natürlich wollen wir den Standort Friedrichshafen weiter gut vertreten, unseren Fans attraktiven Volleyball bieten und gleichzeitig auch die Halle voll machen.?
Die Entwicklung von Talenten zu Leistungsträgern ist auch im hohen Norden Teil des Erfolgsrezepts. Vizemeister Lüneburg hat aus den Anforderungen der Vorsaison allerdings vor allem gelernt, flexibel zu bleiben. Die Kombination aus Champions League und Bundesliga zwinge das Trainerteam immer wieder dazu, Prioritäten bei Kraft, Balltraining und Belastungssteuerung neu zu setzen. Für Stefan Hübner gehört deshalb insbesondere der Umgang mit dem Unplanbaren zu den wiederkehrenden Lehren einer Saison auf internationalem Niveau.
Alte Bekannte, neue Nachbarschaften
Bei aller sportlichen Konkurrenz lebt die Bundesliga auch von gewachsenen Beziehungen zwischen den Clubs. Die BR Volleys schätzen laut Daniel Malescha das Derby mit den Netzhoppers wegen der örtlichen Nähe, pflegen viele Kontakte nach Giesen und genießen besonders die Spiele in Lüneburg: ?Halle und Stimmung sind klasse, dazu sind es einfach immer qualitativ sehr gute Duelle dort. So macht Volleyball Spaß.?
Für Rottenburg bekommen die Begegnungen mit Freiburg und Ludwigsburg eine besondere Bedeutung. Beide Clubs liegen geografisch nah, in beiden Teams spielen ehemalige Rottenburger und sportlich haben sie den TVR in den vergangenen Jahren überholt. Nun möchte Rottenburg wieder aufschließen. Gleichzeitig soll die Volksbank Arena künftig mit bis zu 1.500 Menschen gefüllt werden, als Grundlage für ?große Volleyballfeste? am traditionsreichen Standort. Die VOLLEY GOATS wiederum nennen Berlin und Lüneburg als Clubs, an denen man sich sportlich wie beim Erlebnis rund um die Spiele orientieren könne. ?Ihre sportliche Entwicklung und das Erlebnis, das sie rund um ihre Spiele schaffen, sind wirklich beeindruckend?, sagt Geschäftsführer Lukas Thielemann.
Auch bei den WWK Volleys München schaut man interessiert nach Lüneburg. Beide Standorte seien einst ungefähr zur gleichen Zeit aufgestiegen, die SVG habe seitdem ?einfach sehr viel richtig gemacht?. Der VCO Berlin reist besonders gerne nach Warnemünde, Lüneburg und Giesen, weil die Nachwuchsspieler dort nach eigener Aussage auch von den gegnerischen Fans Unterstützung erfahren.
Pure Volleyball-Spannung auf allen Kanälen
Dass der Weg zum Titel nicht allein über Namen führt, daran erinnert Friedrichshafens Radomir Vemic: ?Es wird aber wahrscheinlich die Mannschaft sein, die es schafft, in dieser anspruchsvollen und intensiven Saison ihr Niveau und ihre Spieler fit zu halten.? Und wie fit die Teams tatsächlich sind, zeigt sich ab Dienstag. Der Ligacup, der die eine oder andere Überraschung im Gepäck hatte, war nur ein Fingerzeig. Die Teams haben ihre Schlüsse gezogen. So weiß Tomá? Kocian-Falkenbach, Geschäftsführer in Düren: ?Wir müssen hinten raus in den Sätzen konstanter werden und weniger Fehler machen. Vielleicht war das Risiko zu hoch. Wenn man führt, muss das Risiko vielleicht dann nicht so hoch sein. Wenn wir das abstellen, sind wir auf einem ganz guten Weg.? Florian Schneider, Chef der Affenbande aus Freiburg, war zufriedener: ?Gerade weil wir auch eins, zwei wichtige Ausfälle haben, haben die Jungs sich toll präsentiert. Wir haben den Stil gespielt, den wir spielen wollen. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer Performance.?
Wenn am Dienstag ab 18:30 Uhr bekannte Favoriten und neue Gesichter auf dem Feld zusammentreffen, werden aus Spekulationen endlich wieder zählbare Punkte. Auch in diesem Jahr ist Dyn live und on demand dabei. Neben der Ausstrahlung ausgewählter Partien im frei empfangbaren Kanal ?Dyn Sport Mix? werden in der neuen Saison erstmals auch ausgewählte Begegnungen der Volleyball Bundesliga Männer kostenlos im Livestream auf bild.de und sportbild.de übertragen. Die zusätzliche Präsenz auf reichweitenstarken Digitalplattformen erhöht die Sichtbarkeit der Liga und ihrer Clubs deutlich und macht Spitzenvolleyball einem noch größeren Publikum zugänglich.
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19.10.26
BR Volleys bleiben beim Ligacup ungeschlagen und holen den ersten Saisontitel
BR Volleys bleiben beim Ligacup ungeschlagen und holen den ersten Saisontitel
BR Volleys bleiben beim Ligacup ungeschlagen und holen den ersten Saisontitel
Die BERLIN RECYCLING Volleys sind Ligacup-Sieger 2026: In einem dramatischen Endspiel des dreitägigen Turniers in der Sparkassen-Arena in Hildesheim setzte sich das Team von Trainer Andrea Anastasi 3:2 (27:25, 23:25, 25:20, 26:28, 15:13) gegen die gastgebenden Helios GRIZZLYS Giesen durch. Die BR Volleys holen den Titel bereits zum fünften Mal in Folge, bleiben also in der Geschichte des Events ungeschlagen. Bemerkenswert war aber auch die Leistung der von Markus Steuerwald trainierten GRIZZLYS, denen vor einer Rekordkulisse das erste Mal in der Vereinsgeschichte der Einzug in ein nationales Finale gelungen war. Insgesamt kamen an drei Tagen 5.320 Zuschauende in die Arena.
Bevor die BR Volleys die erneute, aber ungewohnt knappe Titelverteidigung offiziell feiern konnten, wurde unter lautstarkem Jubel der Giesener Außenangreifer Lars Migge als MVP des Turniers geehrt. Kurz zuvor hatte sein Berliner Gegenüber Tom Koops die erstmals verliehene Auszeichnung als Newcomer des Turniers erhalten.
Der VfB Friedrichshafen komplettiert das Treppchen nach dem Fünf-Satz-Sieg (21:25, 26:24, 22:25, 29:27, 15:13) gegen die SVG Lüneburg. Den fünften Platz erreichte die FT 1844 Freiburg, die sich im Platzierungsspiel gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg 3:2 (21:25, 25:19, 14:25, 25:23, 15:13) durchsetzten. Das Spiel um Platz sieben am Vormittag hatten die SWD powervolleys Düren 3:1 (22:25, 25:15, 25:18, 25:22) gegen die Energiequelle Netzhoppers KW für sich entschieden.
Giesen gelingt Finale auf Augenhöhe
Angepeitscht von 2.040 Zuschauer:innen, die am Sonntag in die Halle gekommen waren, starteten die Gastgeber gut in die Partie. Auffälligster Spieler auf Giesener Seite war zu diesem Zeitpunkt Lars Migge, der sowohl im Angriff als auch im Block Akzente setzte. Auf der anderen Seite sorgte der Niederländer Tom Koops für Aufmerksamkeit. Erst kurz vor der Crunchtime gelang es den von Andrea Anastasi trainierten Berliner zu enteilen (20:17). Doch Giesen gab diesen Satz noch nicht auf und zwang Berlin in die Satzverlängerung. Erst der dritte Satzball, bei dem Berlin die Lufthoheit am Netz bewies, brachte die Satzführung.
Dass auch die Hauptstädter nicht ohne Fehl und Tadel sind, bewies der Start der GRIZZLYS in den zweiten Durchgang. Giesen ging hier nach einem Overpass 7:3 in Führung. Neuzugang Carl Möller hatte von der Aufschlaglinie für Druck gesorgt. Angeführt von einem weiter druckvoll spielenden Koops robbte sich der Titelverteidiger Punkt für Punkt heran, kam aber nicht vorbei. Ilja Ivanov zündete zum Start in die entscheidende Phase des Satzes von der Aufschlaglinie und brachte Giesen wieder drei Zähler vor (20:17). Ein Ass von Migge, ein Mittelangriff von Victor Méndez ? bei 23:19 entflammte die Stimmung lichterloh und explodierte, als Kyle Hobus den fünften Satzball zum 25:23 verwandelte.
Weiterhin obenauf kamen die GRIZZLYS aus der Satzpause und stellten zwischenzeitlich auf 11:7. Doch Florian Krage-Brewitz nutzte eine missglückte Annahme der Giesener zum 11:12. Der Durchgang war wieder offen. Der im Anschluss wie entfesselt aufspielende Nolan Flexen brachte die GRIZZLYS zum Verzweifeln, drehte mit platzierten Angriffen und harten Aufschlägen den Satz, den Berlin letztlich 25:20 dank eines erfolgreichen Angriffs von Koops beendete. Der vierte Durchgang blieb ebenso lange offen, die Führung wogte hin und her, sodass auch dieser Satz in die Verlängerung ging. Zunächst musste Giesen einen Matchball abwehren und bekam dann zweimal die Chance, den Tiebreak zu erzwingen. Jakob Günthör sorgte mit einem krachenden Block für die nächste Lärmexplosion in der Giesener Heimarena. Im Entscheidungssatz gingen die Giesener mit einer Führung in den Seitenwechsel, doch am Ende war an Berlin kein Vorbeikommen. Alexandru Rata, der wie Flexen und Koops 22 Punkte erzielt hatte, setzte den Schlusspunkt unter ein wahres Volleyball-Spektakel.
Nach der Ehrung des Schiedsgerichts durch Karl-Heinz Gleitz, Geschäftsführer des Gleitz Verlags, ehrte die Giesener Vereinsikone Hauke Wagner den Turnier-Newcomer Tom Koops. Im Anschluss überreichte Sascha Kucera, Geschäftsführer der Helios GRIZZLYS Giesen, Lars Migge die MVP-Trophäe, bevor Marcel Stahl, Geschäftsführer von 1KOMMA5°, den jubelnden Berlinern die Siegertrophäe.
Florian Krage-Brewitz (Mittelblocker, BERLIN RECYCLING Volleys): ?Erstmal sind wir natürlich froh, dass wir gewonnen haben, weil das ein richtig harter Kampf hier in dieser hitzigen Halle war. Wir wissen nun, was gut läuft. Das war, die Punkte aus der Annahme zu machen. Aber wir haben noch großes Verbesserungspotenzial in der Feldabwehr und im Aufschlagdruck.?
Andrea Anastasi (Trainer, BERLIN RECYCLING Volleys): ?Drei Spiele hintereinander, das war wirklich schwierig. Die Jungs waren müde. Ich bin wirklich glücklich, dass wir das geschafft haben. Wir können einander vertrauen, das wissen wir nach dem Wettbewerb. Wir müssen uns jetzt auf die anstehende Saison konzentrieren. Heute haben wir hier einen Titel errungen und in ein paar Tagen starten wir hier in die Bundesliga-Saison. Das wird auch wieder ein hartes Match werden. Bis dahin müssen wir gut regenerieren.?
Julian Zenger (Libero, Helios GRIZZLYS Giesen): ?Wir konnten an die Leistung, die wir gestern schon gezeigt haben, anknüpfen. Wir haben ein solides Spiel in allen Elementen gezeigt und konnten gut Druck ausüben auf Berlin. Wir haben es ihnen nicht einfach gemacht. Hintenraus waren es immer ein paar Kleinigkeiten, von daher hätte es vielleicht auch anders ausgehen können. Aber ich denke, für uns waren diese drei Tage sehr positiv. Wir haben eine Mannschaft, auf die man aufbauen kann, und wir können jetzt sehr positiv in die Saison gehen.?
Nach dem Ligacup ist vor der Saison
Am kommenden Dienstag steht bereits der erste Spieltag der 1. Bundesliga-Saison auf dem Plan. Nicht viel Zeit also für die Teams, um aus Fehlern zu lernen und an die Stärken zu glauben. Auch in diesem Jahr ist Dyn live und on demand dabei. Neben der Ausstrahlung ausgewählter Partien im frei empfangbaren Kanal ?Dyn Sport Mix? werden in der neuen Saison erstmals auch ausgewählte Begegnungen der Volleyball Bundesliga Männer kostenlos im Livestream auf bild.de und sportbild.de übertragen. Die zusätzliche Präsenz auf reichweitenstarken Digitalplattformen erhöht die Sichtbarkeit der Liga und ihrer Clubs deutlich und macht Spitzenvolleyball einem noch größeren Publikum zugänglich.
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19.10.26
DVV-Teams für die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert - Je drei Olympiatickets werden vergeben
DVV-Teams für die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert - Je drei Olympiatickets werden vergeben
DVV-Teams für die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert - Je drei Olympiatickets werden vergeben
Die DVV-Nationalmannschaften der Frauen und Männer sind bei den Weltmeisterschaften 2027 dabei. Damit gehören sie zu den jeweils 32 teilnehmenden Teams. Die WM der Frauen findet vom 20. August bis 5. September in den USA und Kanada statt , die WM der Männer im Anschluss vom 10. bis 26. September in Polen.
WM Volleyball Frauen: 20. August bis 5. September 2027 in Kanada & den USA
Fünf Gastgeberstädte werden das Turnier ausrichten: drei in den Vereinigten Staaten ? Anaheim, Omaha und Orlando ? sowie zwei in Kanada ? Montreal und Québec City. Die Finalrunde wird in Anaheim im Honda Center ausgetragen. Diese Arena wird auch Austragungsort des Volleyballwettbewerbs der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Drei Teams erhalten automatisch einen Startplatz für die WM 2027: die USA und Kanada als Gastgeber sowie Italien als Weltmeister 2025.
Die weiteren 15 Startplätze wurden zwischen August und September vergeben. Bei den fünf in diesem Zeitraum ausgetragenen Kontinentalmeisterschaften qualifizierten sich jeweils drei Mannschaften:
Afrika: Ägypten, Kenia und Kamerun
Asien: Thailand, China und Japan
Europa: Türkei, Serbien und Polen
Nord-, Mittelamerika und Karibik (NORCECA): Kuba, Dominikanische Republik und Puerto Rico
Südamerika: Brasilien, Argentinien und Kolumbien
Die verbleibenden 14 Startplätze gingen an die bestplatzierten Nationalmannschaften der FIVB-Weltrangliste, die sich bis zum 2. Oktober noch nicht qualifiziert hatten. In der Reihenfolge ihrer Weltranglistenplatzierung sind das: Niederlande, Russland, Deutschland, Tschechien, Belgien, Frankreich, Slowenien, Schweden, Mexiko, Ukraine, Griechenland, Südkorea, Bulgarien und die Schweiz.
Von allen 32 Teilnehmern wird die Schweiz erstmals in ihrer Geschichte bei einer Weltmeisterschaft der Frauen antreten. Aktuell auf Platz 30 der FIVB-Weltrangliste gelegen, sicherte sich die Schweiz den letzten verfügbaren Startplatz des Turniers.
WM Volleyball Männer: 10. bis 26. September 2027 in Polen
Polen ist zum dritten Mal WM-Gastgeber, nachdem sie bereits 2014 alleiniger Ausrichter und 2022 gemeinsam mit Slowenien Gastgeber waren. Die Spiele werden in fünf Städten ausgetragen: Danzig, Katowice, ?ód?, Olsztyn, Krakau. Die Halbfinalspiele und die Medaillenentscheidungen finden in Krakau statt.
Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Italien, die als amtierender Weltmeister antreten, den Titel bereits zweimal in Folge gewonnen haben: 2022 und erneut 2025 auf den Philippinen. Gastgeber Polen wurde 1974, 2014 und 2018 Weltmeister und strebt nun vor heimischem Publikum den vierten Titel an. Beide Nationen sind automatisch qualifiziert.
Die Hälfte der übrigen Teilnehmer sicherte sich ihr Ticket über die kontinentalen Qualifikationswettbewerbe. Dabei qualifizierten sich jeweils die drei besten Mannschaften der Kontinentalmeisterschaften.
Asien: Japan, Iran und Südkorea
Afrika: Tunesien, Kamerun und Algerien
Europa: Frankreich, Finnland und Slowenien
Südamerika: Brasilien, Argentinien und Chile
NORCECA-Region (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik): USA, Kanada und Kuba
Die letzten 15 Startplätze gingen an die bestplatzierten Mannschaften der FIVB-Weltrangliste, die sich bis zum 16. Oktober 2026 noch nicht qualifiziert hatten. In der Reihenfolge ihrer Weltranglistenplatzierung sind das: Bulgarien, Deutschland, Ukraine, Belgien, Türkei, Serbien, Tschechien, Griechenland, Rumänien, Niederlande, Mexiko, Puerto Rico, Dänemark, Ägypten und Estland. Estland wird in Polen erstmals an einer Volleyball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Dänemark kehrt zum zweiten Mal zu diesem Wettbewerb zurück.
Olympiatickets bei der WM
Bei der WM 2027 geht um mehr als nur den Weltmeistertitel. Die Weltmeisterschaft im September 2027 wird eine der letzten beiden Möglichkeiten sein, sich für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zu qualifizieren. Die drei bestplatzierten Mannschaften, die sich bis dahin noch nicht qualifiziert haben, erhalten einen Olympiastartplatz.
Zum erst zweiten Mal in der Geschichte werden die WM-Turniere mit 32 Mannschaften ausgetragen. In der Vorrunde werden die Teams in acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften aufgeteilt. Die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen die K.-o.-Runde. Diese führt vom Achtelfinale über das Viertelfinale und Halbfinale bis hin zum Spiel um Platz drei und zum Finale.
Einzelheiten zur Auslosung der Gruppen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
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19.10.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 43: 19. - 25. Oktober 2026
1.Volleyball Bundesliga
Am Mittwoch geht es direkt bei den Frauen weiter: Schwerin trifft auf Erfurt. Am Wochenende folgen die weiteren Begegnungen. Das Top-Spiel am Samstag live im FreeTV bei Sport1: Stuttgart gegen Suhl.
Die Männer starten mit dem ersten Spieltag der Volleyball Bundesliga am Dienstag sowie Mittwoch. Am Wochenende folgt dann direkt Spieltag Nummer zwei. Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden live bei dyn übertragen.
Bundespokal Elite Cup in Schwerin
Am Wochenende findet in Schwerin der zweite Bundespokal in diesem Jahr statt. Die U18-Landesauswahlmannschaften der Landesverbände inklusive der DVV-Jugendnationalmannschaften sind dabei.
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16.10.26
Deutsche Seniorinnen holen zwei WM-Titel
Deutsche Seniorinnen holen zwei WM-Titel
Deutsche Seniorinnen holen zwei WM-Titel
Die deutschen Volleyball-Seniorinnen haben bei der Weltmeisterschaft im spanischen Benidorm gleich doppelt triumphiert. Sowohl in der Altersklasse Ü35 als auch in der Ü45 sicherten sich die deutschen Teams den Weltmeistertitel. Während die jüngeren Seniorinnen ohne Satzverlust durch das Turnier marschierten, bewiesen die Ü45-Frauen nach einem schwierigen Start große Nervenstärke.
Ü40-Team dominiert die Konkurrenz
Das Frauen-Auswahlteam Germany 40+ hat bei der Weltmeisterschaft in Benidorm eine beeindruckende Vorstellung gezeigt. Die Mannschaft um Bundestrainerin Renate Riek-Bauer gewann in der Alterskategorie 35-44 sämtliche Spiele und blieb dabei ohne Satzverlust. Bereits in der Gruppenphase hatte Deutschland seine Stärke mit klaren Siegen gegen die Ukraine, Bulgarien, Tschechien und Serbien unter Beweis gestellt, ehe sich das Team auch im Halbfinale gegen Tschechien souverän durchsetzte. Im Endspiel steigerten sich die deutschen Frauen nach einem Rückstand im ersten Satz und ließen ihren Gegnerinnen im zweiten Durchgang kaum noch Möglichkeiten. Mit dem 2:0-Erfolg (25:20, 25:8) machten sie den Titelgewinn perfekt.
?Wir konnten uns von Jahr zu Jahr weiter steigern?, sagte Riek-Bauer. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit und die Spielfreude hätten das Team ausgezeichnet. Auch die Neuzugänge Maren Fromm, Julia Kopf und Nadja Gallardo hätten sich schnell integriert und die Mannschaft um Kapitänin Susanne Maier hervorragend ergänzt. Zur wertvollsten Spielerin ihres Teams wurde die Berlinerin Alina Gottlebe-Fröhlich gewählt.
Germany 40+: Kristina Bognar, Christina Färber, Maren Fromm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Julia Kopf, Kateryna Ligacheva, Susanne Maier, Sabine Nemitz, Katrin Plöhn, Yvonne Pretscheck, Corina Ssuschke-Voigt, Kathleen Weiß, Mercedes Zach, Nadja Gallardo fungierte bei der WM als Co-Trainerin
Ü45-Frauen krönen starke Aufholjagd
Auch Deutschlands Ü50-Nationalteam durfte bei der Weltmeisterschaft der International Association of Veteran Volleyball (IVVA) in Benidorm jubeln. Durch die Öffnung für drei jüngere Jahrgänge in der neu geschaffenen Altersklasse 45+ war die Konkurrenz groß und die deutschen Seniorinnen erwischten mit Polen, der Ukraine und Venezuela sowie Neuling Norwegen direkt eine schwere Gruppe.
In der Gruppenphase musste Deutschland neben der Niederlage gegen Polen auch eine knappe Dreisatzniederlage gegen die Ukraine hinnehmen. Ein Sieg gegen Venezuela sowie ein weiterer Erfolg gegen Norwegen brachten das Team als Gruppendritten ins Viertelfinale. Dort setzte sich Deutschland gegen Tschechien mit 2:0 durch. Im Halbfinale ließ die Mannschaft Venezuela ebenfalls keine Chance und zog mit einem deutlichen Erfolg ins Endspiel ein.
Im Finale kam es zur Neuauflage des Gruppenduells mit Polen. Diesmal präsentierten sich die deutschen Seniorinnen bestens eingespielt und gewannen das hochklassige Spiel mit 2:0 (25:17, 25:22). Bundestrainer Michael Wernitz hob insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. Zwei seiner Spielerinnen wollte er dennoch hervorheben: ?Besonders auffällig agierten Johanna Thewes mit ihren wuchtigen Angriffsaktionen sowie Andrea Jany als zuverlässige Annahmespielerin.? Kapitänin Johanna Thewes wurde auch als wertvollste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet.
?In der Summe bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses WM-Turniers und ebenfalls mit der Leistung des Teams, das mit jedem einzelnen Satz eingespielter auftrat. Erfreulich zudem, dass wir derzeit über einen so ausgeglichenen Kader verfügen mit flexibel einsetzbaren Spielerinnen, die zudem nicht nur auf dem Spielfeld prima miteinander harmonieren", zog Bundestrainer Wernitz sein WM-Fazit.
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16.10.26
Titel und Medaillenflut: Beach-Senior*innen trumpfen bei WM groß auf
Titel und Medaillenflut: Beach-Senior*innen trumpfen bei WM groß auf
Titel und Medaillenflut: Beach-Senior*innen trumpfen bei WM groß auf
Gold, Silber und zweimal Bronze: Die deutschen Beach-Volleyball-Seniorinnen und -Senioren haben bei der Weltmeisterschaft der International Association of Veteran Volleyball (IVVA) im spanischen Benidorm überzeugt. Besonders erfolgreich waren Katrin El Berins und Carola Schaefermeyer, die sich in der Altersklasse Frauen 45+ sowohl im Sand als auch in der Halle den Weltmeistertitel sicherten.
El Berins und Schaefermeyer feiern Doppel-Gold
Katrin El Berins und Carola Schaefermeyer haben bei der WM in Benidorm gleich doppelt triumphiert. Im Beach-Volleyball der Frauen 45+ blieb das deutsche Duo ungeschlagen und sicherte sich mit sechs Siegen den Weltmeistertitel. Nach drei souveränen Erfolgen in der Gruppenphase setzten sich die beiden auch im Viertelfinale mit 2:0 durch. Das anschließende Halbfinale gegen Deutschlands Trio ?sun & fun? entwickelte sich zur spannendsten Begegnung des Turniers. Erstmals mussten El Berins/Schaefermeyer einen Satz abgeben. Am Ende behielten sie jedoch die Nerven und sicherten sich mit einem umkämpften 2:1-Sieg den Einzug ins Finale, welches sie anschließend gegen ein tschechisches Duo klar mit 2:0 gewannen. Sechs Spiele, sechs Siege und nur ein verlorener Satz - eine hervorragende Bilanz, die mit dem Weltmeistertitel belohnt wurde. Eine besondere Auszeichnung erhielt Schaefermeyer, die als wertvollste Spielerin des Turniers (MVP) geehrt wurde.
Auch in der Halle waren El Berins und Schaefermeyer erfolgreich: Gemeinsam mit der deutschen Ü50-Nationalmannschaft holten sie ebenfalls Gold und machten damit ihren doppelten Weltmeistertitel perfekt.
Hager und Bierwirth sind Vizeweltmeister
Für Axel Hager und Jeffrey Bierwirth endete die erste gemeinsame WM-Teilnahme im Sand direkt mit dem Finaleinzug. In der Altersklasse Ü50 startete das deutsche Duo mit drei 2:0-Siegen gegen Schweden, Polen und die Niederlande in das Turnier. Nach einer Niederlage gegen die Slowakei in der letzten Gruppenpartie ging es in der K.-o.-Runde weiter. Dort bezwangen Hager und Bierwirth zunächst Norwegen mit 2:0. Im Halbfinale wartete mit Polen 1 der bis dahin ungeschlagene Sieger der Parallelgruppe. In einem hochklassigen Spiel setzte sich das deutsche Team durch und zog ins Finale ein. Dort kam es zur Neuauflage des Gruppenduells mit der Slowakei. Gegen das eingespielte Duo mit 30 Jahren gemeinsamer Felderfahrung mussten sich Hager/Bierwirth erneut geschlagen geben und gewannen damit die Silbermedaille. Unterstützt wurden die beiden von Axel Hagers ehemaligem Partner Jörg Ahmann, der als Coach und Ersatzmann dabei war. Der erfolgreiche gemeinsame Auftritt zeigte, dass auch nach längerer Pause neue sportliche Kapitel möglich sind. Bemerkenswert war ebenso der Support innerhalb der deutschen Teams egal ob Halle oder Beach bzw. männlich oder weiblich, so lebt der Sport und ?Age is no limit?.
Zwei deutsche Teams gewinnen Bronze
Auch Julia Kopf und Wiebke Kotthoff standen in der Altersklasse Ü35 auf dem Podium. Nach dem Gruppensieg gegen Lettland und einer Niederlage gegen die späteren Weltmeisterinnen aus Polen steigerten sich die beiden im Turnierverlauf. Sie gewannen ihr erstes K.-o.-Spiel gegen ein weiteres polnisches Team und setzten sich im Viertelfinale gegen Tschechien nach drei Sätzen durch. Im Halbfinale mussten sie sich erneut Polen geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei gegen die Ukraine entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Nach einem deutlichen ersten Satz und dem Ausgleich der Gegnerinnen fiel die Entscheidung im Tiebreak. Mit 15:13 sicherten sich Kopf und Kotthoff die Bronzemedaille. Für Kopf war es bereits die zweite WM-Medaille in Benidorm: Mit dem Hallen-Team der Altersklasse Ü40 gewann sie zusätzlich Gold.
Ebenfalls Bronze holte das Trio ?sun & fun? mit Bianca Westphalen, Ilka Schott und Britta Lagenmann. Die drei Spielerinnen hatten sich erstmals gemeinsam für die WM angemeldet und sich in der Altersklasse Ü45 bis Ü55 bis ins Halbfinale vorgekämpft. Dort unterlagen sie den späteren Titelträgerinnen El Berins/Schaefermeyer knapp mit 12:15 im Tiebreak. Im Spiel um Platz drei gelang ihnen anschließend gegen ein tschechisches Team der entscheidende Erfolg: Mit 15:9 im dritten Satz machten sie den Medaillengewinn perfekt.
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16.10.26
Drei WM-Titel für Deutschlands Senioren-Volleyballer
Drei WM-Titel für Deutschlands Senioren-Volleyballer
Drei WM-Titel für Deutschlands Senioren-Volleyballer
Triple-Gold für die deutschen Senioren: Bei der Weltmeisterschaft im spanischen Benidorm haben sich die DVV-Männer in den Altersklassen Ü45, Ü55 und Ü65 den Weltmeistertitel gesichert. Die Ü55 blieb dabei im gesamten Turnier ohne Satzverlust, die Ü65 machte nach dem Gewinn der Europameisterschaft im Frühjahr das Titel-Double perfekt. Komplettiert wird die starke Bilanz durch Bronze für die Ü70.
Nach EM- auch WM-Gold für die Ü45-Auswahl
Die DVV-Senioren Ü45 errangen durch einen 2:0 Finalsieg gegen die Slowakei den Weltmeistertitel. Nach dem Gewinn des Europameisterschaft im Frühjahr war dies bereits der zweite Triumph innerhalb eines Jahres für die von Torsten Schulz betreute Mannschaft. Als bester Spieler des Turniers wurde Außenangreifer Henning Machtens gekürt. Auf dem Weg zum Titel musste sich die deutsche Auswahl in vielen engen Begegnungen gegen starke Gegner durchsetzen. Schon im ersten Gruppenspiel sah man sich mit Polen dem Zweitplatzierten der vergangenen Weltmeisterschaft gegenüber. Mit dem etwas stärkeren Nervenkostüm setzte man sich am Ende mit 15:13 im Tie-Break durch. Damit war der Weg zum späteren Gruppensieg bereits geebnet. Aber auch im Halbfinale gegen die Vertretung Lettlands musste man in die Verlängerung gehen, konnte dort aber durch die zunehmende Überlegenheit in Block- und Angriffsspiel den Finaleinzug sichern.
Im Endspiel zeigten zunächst beide Teams ungewohnte Probleme in Annahme- und Aufbauspiel, die deutsche Auswahl fand jedoch schneller zurück in die Spur und gewann den ersten Durchgang mit 25:21. Der zweite Durchgang blieb dauerhaft spannend. Keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. In der entscheidenden Phase glänzte das deutsche Team wieder mit spektakulären Blockaktionen und beendete den Satz zum Turniersieg mit 25:23.
Ü55 gewinnt alle Spiele ohne Satzverlust
Sechs Spiele, sechs Siege, kein Satzverlust: Die deutschen Senioren der Altersklasse Ü55 haben bei der Weltmeisterschaft in Benidorm eine makellose Bilanz hingelegt. In der Vorrunde setzte sich die Mannschaft gegen die Swiss Volley Masters 55+, Großbritannien und Slowenien jeweils mit 2:0 durch und zog als Gruppensieger in die K.-o.-Runde ein. Auch dort ließ Deutschland nichts anbrennen. Nach Erfolgen gegen Italien im Viertelfinale und Spanien im Halbfinale wartete im Endspiel die Ukraine. Doch auch im Finale behielt die deutsche Mannschaft die Kontrolle und gewann erneut mit 2:0.
Der Schlüssel zum Erfolg lag in einer geschlossenen Mannschaftsleistung, taktischer Disziplin und druckvollen Aufschlägen. Besonders die starke Block- und Feldabwehr stellte die Gegner immer wieder vor Probleme. Zudem kam jeder Spieler im Verlauf der Weltmeisterschaft zum Einsatz und konnte seinen Beitrag zum Titelgewinn leisten. Die nächste internationale Herausforderung wartet bereits: Im Juni 2027 stehen in Prag die Europameisterschaften an.
Ü65 macht das Titel-Double perfekt
Auch die deutschen Senioren der Altersklasse Ü65 krönten ihre Saison mit dem Weltmeistertitel. Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in Prag Ende Mai setzte sich das Team in Benidorm erneut gegen die internationale Konkurrenz durch. Bereits im Auftaktspiel wartete mit Vizeeuropameister Polen eine große Herausforderung. Deutschland gewann die Partie mit 2:1 und legte damit den Grundstein für ein erfolgreiches Turnier. Die weiteren Begegnungen, unter anderem gegen Slowenien und Tschechien, entschied die Mannschaft souverän mit jeweils 2:0 für sich.
Im Finale gegen Polen zeigte Deutschland seine beste Turnierleistung. Mit druckvollen Aufschlägen, variablen Angriffen und einer starken Block- und Feldabwehr gewann die Mannschaft und machte den zweiten großen Titel innerhalb weniger Monate perfekt. Vor allem der zweite Satz fiel deutlich aus, den Deutschland mit 25:8 für sich entschied.
Besondere Umstände machten den Erfolg zusätzlich bemerkenswert: Kurz vor der WM fiel der etatmäßige Libero Uwe Burkard verletzungsbedingt aus, weitere Spieler standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Das Team fand dennoch schnell zusammen. Da kein fester Trainer mitgereist war, übernahmen Kapitän Karl Schumann, MVP Jörg Hinsken und Andreas Pakszies gemeinsam die Verantwortung für Aufstellung, Taktik und Coaching.
Ü70 holt Bronze
Auch die Ü70 durfte sich über eine Medaille freuen. Das Team trat erstmals als eigenständige Mannschaft im Feld der Ü65 an, da es bislang keinen separaten Wettbewerb für diese Altersklasse gibt. Trotz kurzfristiger Ausfälle und einer dünnen Personaldecke kämpfte sich die Mannschaft von Kapitän Uwe Schlittenhardt bis ins Halbfinale vor. Dort unterlag Deutschland der eigenen Ü65-Auswahl. Im Spiel um Platz drei setzte sich das Team anschließend in einem spannenden Duell gegen Slowenien im Tiebreak durch und sicherte sich die Bronzemedaille.
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15.10.26
Ligacup 2026: Drei Tage Spitzenvolleyball zum Saisonauftakt in der 1. Bundesliga Männer
Ligacup 2026: Drei Tage Spitzenvolleyball zum Saisonauftakt in der 1. Bundesliga Männer
Ligacup 2026: Drei Tage Spitzenvolleyball zum Saisonauftakt in der 1. Bundesliga Männer
Der Countdown läuft: Vom 16. bis 18. Oktober kämpfen acht Teams in der Sparkassen-Arena Hildesheim um den ersten Titel der Saison 2026/27 in der 1. Bundesliga Männer. Der Ligacup bei den ausrichtenden Helios GRIZZLYS Giesen verspricht drei Tage hochklassigen Volleyball und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Für die Teams ist das Auftaktevent direkt der erste Härtetest der neuen Spielzeit.
Wenn die 1. Bundesliga Männer am kommenden Wochenende in Hildesheim zusammenkommt, geht es direkt um den ersten Titel der neuen Spielzeit und damit auch um die Frage, wer dem Titelverteidiger BERLIN RECYCLING Volleys die Trophäe streitig machen kann. Die sieben bestplatzierten Teams der Vorsaison und die FT 1844 Freiburg treten in einem kompakten Turnierformat zur ersten sportlichen Standortbestimmung an. Nach mehr als 5.000 Fans im vergangenen Jahr soll das Event erneut Spitzenvolleyball und ein besonders nahbares Fanerlebnis miteinander verbinden.
Titelkampf statt Saisonvorbereitung
GRIZZLYS-Zuspieler Jan Röling ist mittlerweile Stammgast beim Event und freut sich auf den Saisonauftakt: ?Beim alljährlichen Klassentreffen erwarte ich wie immer gute Stimmung und viele spannende erste Eindrücke.? Sein Team bekommt es mit den Barock Volleys MTV Ludwigsburg zu tun, die in der vergangenen Saison überraschten und zum ersten Mal beim Ligacup aufschlagen. ?Ludwigsburg war letztes Jahr schon eine gute Mannschaft und sie haben sich im Sommer noch einmal verstärkt. Ich erwarte einen guten Gegner?, schätzt Jan Röling die Ludwigsburger ein.
Auch für Andrea Anastasi, den neuen Headcoach der BERLIN RECYCLING Volleys, ist der Ligacup ein interessantes Format, das zugleich ein erstes großes Aufeinandertreffen mit der Liga bedeutet. ?Natürlich bietet der Ligacup mir und meinem Trainerteam die Möglichkeit, die Konkurrenz deutlich besser kennenzulernen. Zu diesem Zeitpunkt der Saison suchen alle noch ihr Level.? Gleichzeitig macht der Italiener deutlich, dass die drei Tage in Hildesheim kein Aufwärmen für die Liga sind. ?Für mich ist der Ligacup kein Vorbereitungsturnier, sondern ganz klar der erste Titel. Wir werden dort keine Experimente machen und wollen gewinnen. Man muss jedoch klar sagen: Die Legacy unseres Vereins ist groß, aber diese Mannschaft quasi komplett neu. Deshalb müssen wir erst ein gemeinsames Mindset, unseren Teamspirit und eine Siegermentalität entwickeln. Dabei kann dieses Turnier ein Schritt sein.?
Vorjahresfinalist und Zoi DVV-Pokalsieger Lüneburg kratzte bereits 2025 am Turniersieg. ?Ich hoffe, dass es noch etwas besser wird. Gegen Friedrichshafen hatten wir ein gutes Spiel, gegen Berlin gab es gute Momente, aber manchmal waren wir auch ziemlich weit weg. Ich hoffe einfach, dass wir da stabiler werden. Das Spielniveau, das wir erreichen können, ist fast wichtiger als die Frage, ob wir gewinnen oder verlieren?, erklärt SVG-Zuspieler Santeri Välimaa. Im Eröffnungsspiel des Ligacups am Freitag um 11 Uhr trifft der Finne auf die SWD powervolleys Düren und erwartet ein spannendes Match: ?Beide Teams haben sich verändert. Aber in Düren sind auch einige wichtige Spieler geblieben - wie bei uns. Das könnte ein ausgeglichenes Spiel werden - eine richtig gute Gelegenheit für uns, um zu sehen, wie gut wir schon sind.?
Zwei Derbys und ein Brüderduell zum Auftakt
Nach dem Auftaktmatch spielt der VfB Friedrichshafen im Süd-Duell gegen die FT 1844 Freiburg. Das Berlin-Brandenburg-Derby zwischen den BERLIN RECYCLING Volleys und den Energiequelle Netzhoppers KW bildet das dritte Match, bevor Gastgeber Helios GRIZZLYS Giesen um 19 Uhr auf Ligacup-Neuling Barock Volleys MTV Ludwigsburg trifft. Das Abendspiel bringt auch eine besondere Begegnung mit sich: Giesens Cheftrainer Markus Steuerwald trifft auf seinen Bruder Patrick, der zur neuen Saison den Trainerposten in Ludwigsburg übernommen hat.
Am Samstag stehen dann die Halbfinals und die ersten Platzierungsspiele an. Am Sonntag fallen schließlich alle Entscheidungen, wenn die Teams um die finalen Platzierungen und den Ligacup-Titel kämpfen. Damit erleben die Fans an allen drei Tagen jeweils vier Begegnungen und bekommen ihre Mannschaft gleich zu Saisonbeginn mehrfach zu sehen.
Volleyball zum Anfassen und ein Event zum Mitmachen
Auch abseits des Spielfelds bietet der Ligacup einiges: Partnerstände, Gewinnspiele, Mitmachangebote und Foodtrucks sorgen für Abwechslung. Ein zusätzliches Highlight ist die Performance des BMX-Flatland-Artists Tim Höfel vom GOP Varieté-Theater Hannover, der in der zweiten Satzpause des letzten Spiels am Freitagabend auftreten wird. Hinzu kommen Autogramm- und Fotomöglichkeiten mit den Stars der Liga. Fans können außerdem die neuen Trikots ihrer Teams erwerben und erstmals nicht nur den MVP, sondern auch den Newcomer des Turniers wählen.
Live in der Sparkassen-Arena oder bei Dyn
Tagestickets für Freitag sind für 12 Euro erhältlich, für Samstag und Sonntag für 25 Euro. Darüber hinaus stehen weiterhin Zwei- und Dreitagestickets zur Auswahl. Wer nicht vor Ort in Hildesheim dabei sein kann, kann den Saisonauftakt trotzdem live erleben: VBL-Medienpartner Dyn überträgt sämtliche Begegnungen live und wird auch mit seinem On-Air-Team vor Ort für viele redaktionelle Inhalte rund um den Ligacup sorgen. Das Freitagabendspiel Helios GRIZZLYS Giesen gegen Barock Volleys MTV Ludwigsburg zeigt Dyn kostenlos sowohl auf YouTube als auch im Free-TV bei Dyn Sport Mix.
Tickets gibt es unter:
https://ticket.homeofgrizzlys.de/section/-zguh
Den vollständigen Spielplan und weitere Informationen zum Event gibt es hier.
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14.10.26
Update: Europäische Club-Wettbewerbe 2026/2027
Update: Europäische Club-Wettbewerbe 2026/2027
Update: Europäische Club-Wettbewerbe 2026/2027
Wir blicken für euch in die drei CEV-Wettbewerbe Champions League, CEV Cup und Challenge Cup. Wie performen die deutschen Clubs, Nationalspielerinnen und Nationalspieler?
Stand: 14. Oktober 2026
CHAMPIONS LEAGUE
Frauen Gruppenphase - Spieltag 1:
Der Dresdner SC und der VfB Suhl beginnen ihre CL-Reise am 25./26. November mit der Gruppenphase, ebenso wie die Nationalspielerinnen Anastasia Cekulaev (Conegliano), Camilla Weitzel (Eczacibasi Istanbul), Lina Alsmeier und Emilia Weske (Novara).
Nationalspielerin Annie Cesar (Porto) spielt zunächst die Qualifikationsrunde für die CL am 22. Oktober.
Männer Gruppenphase - Spieltag 1:
Die BR Volleys und die SVG Lüneburg starten am 9. Dezember in die Champions League Gruppenphase. Die Nationalspieler Simon Torwie (Trentino), Eric Burggräf (Karlovarsko) sowie Ex-Nationalspieler Christian Fromm (Bukarest) stehen mit ihren Clubs ebenfalls in den Startlöchern.
CEV VOLLEYBALL CUP
Frauen 16tel-Finale (Round of 32):
Allianz MTV Stuttgart startet bei den Frauen im 16tel-Finale gegen den ungarischen Verein Kaposvár am 25. November. Der SSC Palmberg Schwerin muss am selben Tag gegen Gran Canaria ran.
Die Nationalspielerinnen Romy Jatzko (Cannes) und Corina Glaab (Chieri) stehen mit Freilos bereits im Achtelfinale. Dort spielen sie im Dezember gegeneinander.
Männer 16tel-Finale (Round of 32):
Der VfB Friedrichshafen ist im 16tel-Finale auch in diesem Jahr wieder dabei. Ebenso wie Tobias Krick (Manacor) sowie Lukas Maase und Max Schulz mit Poitiers. Los gehts am 9. Dezember.
CHALLENGE CUP
Frauen 16tel-Finale (Round of 32):
Der USC Münster startet bei den Frauen im 16tel-Finale des CEV Challenge Cups gegen einen Qualifikanten, der noch ausgespielt wird.
Männer 16tel-Finale (Round of 32):
Die SWD powervolleys Düren stehen bereits im 16tel-Finale und warten auf ihren Gegner aus der Qualifikation.
Männer Qualifikation:
Die Helios Grizzlys Giesen starten in der Qualifikationsrunde am 10. November gegen Heraklion.
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12.10.26
Deutscher Volleyball trauert um Wolfgang Söllner
Deutscher Volleyball trauert um Wolfgang Söllner
Deutscher Volleyball trauert um Wolfgang Söllner
Der Deutsche Volleyball-Verband trauert um Wolfgang Söllner. Der ehemalige DVV-Vizepräsident und langjährige Wegbereiter des Volleyballs in Dresden und Sachsen ist im Alter von 67 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Mit großem ehrenamtlichem Engagement hat er den Volleyballsport über Jahrzehnte geprägt. Für seine Verdienste wurde er 2025 mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.
Wolfgang Söllner engagierte sich über Jahrzehnte in verschiedenen Funktionen für den Volleyballsport. Von 2019 bis 2022 war er Vizepräsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), zudem gehörte er dem Vorstand der Volleyball Bundesliga (VBL) an und war Sprecher der 1. Bundesliga Frauen. In dieser Funktion setzte er sich für die Professionalisierung der Liga und die Weiterentwicklung des deutschen Spitzenvolleyballs ein. Auch auf Landes- und Vereinsebene übernahm Söllner über viele Jahre Verantwortung. Von 2010 bis 2024 stand er als Präsident an der Spitze des Sächsischen Sportverbands Volleyball (SSVB). Darüber hinaus prägte er als langjähriger Funktionär und Präsident des Dresdner SC die Entwicklung des Vereins und insbesondere des Dresdner Frauenvolleyballs maßgeblich. Von 2013 bis 2022 führte er den Gesamtverein, zuvor hatte er über viele Jahre die Volleyballabteilung mitgestaltet.
Unter seiner Mitwirkung entwickelte sich der Dresdner SC zu einer festen Größe im deutschen Frauenvolleyball. In seine Zeit als verantwortlicher Funktionär fielen unter anderem die Deutsche Meisterschaft 2007, die DVV-Pokalsiege 2002 und 2010 sowie der Gewinn des europäischen Challenge Cups 2010. Auch über Dresden hinaus setzte sich Söllner für die Weiterentwicklung des Volleyballs ein. Als Präsident des SSVB stärkte er insbesondere den Nachwuchsleistungssport und trug dazu bei, die Voraussetzungen für die Entwicklung junger Talente zu verbessern.
Sein Engagement ging dabei weit über einzelne Ämter hinaus. Mit großer Leidenschaft, Beharrlichkeit und persönlichem Einsatz setzte sich Wolfgang Söllner für seinen Sport ein, brachte Menschen zusammen und übernahm Verantwortung. Für dieses außergewöhnliche Wirken wurde er im Mai 2025 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt. 2024 hatte er nach insgesamt rund drei Jahrzehnten ehrenamtlichen Engagements mit dem Rücktritt als SSVB-Präsident seine letzte Verbandsfunktion abgegeben.
Der DVV verliert mit Wolfgang Söllner einen engagierten Wegbereiter des deutschen Volleyballs, der die Entwicklung unseres Sports nachhaltig mitgestaltet hat. Sein Einsatz, seine Überzeugung und seine Verbundenheit mit dem Volleyball werden in Erinnerung bleiben.
Der Deutsche Volleyball-Verband spricht seiner Ehefrau, seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden sein tief empfundenes Mitgefühl aus.
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