E-Mail:
Passwort:
angemeldet bleiben
 
 

News

07.09.26
EM-Auftakt gegen die Türkei: DVV-Männer reisen selbstbewusst nach Rumänien
EM-Auftakt gegen die Türkei: DVV-Männer reisen selbstbewusst nach Rumänien Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft steht das Highlight des Sommers an: die Europameisterschaft in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien (9. bis 26. September). Zum Auftakt trifft die DVV-Auswahl am Donnerstag (19 Uhr deutscher Zeit, live bei sporteurope.tv) in Rumänien auf die Türkei. Nach einer intensiven Vorbereitung mit Spielen in Italien und Potsdam reist das deutsche Team selbstbewusst nach Cluj-Napoca. Bundestrainer Massimo Botti hat nun auch den finalen 14er-Kader nominiert. ?Wir haben den ganzen Sommer auf die EM hingearbeitet, daher freuen wir uns, dass es endlich losgeht?, sagt Kapitän Jan Zimmermann. Den letzten Feinschliff für die kontinentalen Titelkämpfe holte sich die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti zunächst bei einem Vorbereitungsturnier in Italien mit Partien gegen Italien, Kuba und Brasilien, ehe zwei klare Siege gegen die Niederlande bei den Länderspielen in Potsdam folgten. ?In Italien haben wir gegen drei starke Gegner sehr gut mitgespielt?, sagt Zimmermann. ?Umso wichtiger war es, jetzt noch einmal zwei Spiele zu gewinnen und in einen positiven Wettkampfmodus zu kommen. Wir sind gut drauf und bereit für die EM.? In Italien sorgte vor allem der erste Satz gegen Weltmeister Italien für einen historischen Moment: Deutschland gewann den Durchgang nach knapp anderthalb Stunden mit 66:64 ? der längste Satz in der Geschichte eines offiziellen Länderspiels. Trotz der anschließenden 2:3-Niederlage nimmt Moritz Reichert viel Positives aus der Partie mit. ?In so einem Satz hat man extrem viele Drucksituationen. Wir hatten viele Satzbälle gegen uns und haben es immer wieder geschafft, diese abzuwehren?, sagt Reichert. ?Dass wir am Ende den Satz gewonnen haben und mit einem Gegner wie Italien auf diesem Niveau mithalten konnten, gibt uns auf jeden Fall Selbstvertrauen.? Auch die beiden anschließenden deutlichen Siege gegen die Niederlande hätten dem Team ein gutes Gefühl für den EM-Start gegeben. ?Wir haben alle Sätze gut durchgezogen und eine gute Leistung gezeigt?, so der Außenangreifer. Anspruchsvolle Vorrundengruppe Bei der EM warten in der Gruppe D mit der Türkei (Weltranglisten-Zehnter), Lettland (49.), Gastgeber Rumänien (35.), der Schweiz (28.) und Olympiasieger Frankreich (8.) anspruchsvolle Gegner auf Deutschland (12.). Die jeweils besten vier Teams der vier Vorrundengruppen ziehen ins Achtelfinale ein. Für Zimmermann geht es zunächst darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die K.o.-Phase zu verschaffen. ?Wir wollen bestmöglich aus der Gruppe herauskommen. Deshalb wird es wichtig sein, gegen eines der bessergesetzten Teams in der Gruppe zu gewinnen.? Auch Reichert richtet den Blick zunächst auf die Vorrunde: ?Natürlich ist unser Ziel das Viertelfinale und dann zu sehen, wie weit es gehen kann. Aber erst einmal müssen wir uns auf die Gruppenspiele konzentrieren. Wenn man sich eine gute Ausgangsposition erarbeitet, kann sich in so einem Turnier auch viel entwickeln.? Für Massimo Botti ist es die erste Europameisterschaft als Bundestrainer der deutschen Männer. Nach vier Monaten gemeinsamer Arbeit zieht der Italiener ein positives Zwischenfazit. ?Die Mannschaft hat sich in dieser Zeit stark verändert und weiterentwickelt. Für mich war es wichtig, viele Spieler kennenzulernen und unterschiedliche Konstellationen auszuprobieren, um am Ende die bestmöglichen Entscheidungen für die Europameisterschaft zu treffen.? Wichtig sei für ihn auch der Charakter der Mannschaft abseits des Feldes. ?Ich habe eine gute Gruppe kennengelernt ? Spieler und Menschen, die gerne zusammenarbeiten und auch gerne viel Zeit miteinander verbringen. Das ist für eine Nationalmannschaft sehr wichtig.? Mit Blick auf die EM weiß Botti um die Stärke der Konkurrenz. ?Wir sind nicht die Favoriten. Unsere Gegner haben ein sehr hohes Niveau. Aber ich glaube an das Potenzial dieser Mannschaft und an ihre Fähigkeit, im richtigen Moment ihre beste Leistung abzurufen.? Sein Eindruck vor dem Turnierstart sei positiv: ?Wir sind bereit. Jetzt müssen wir zeigen, wie wir uns im Wettbewerb gegen diese starken Gegner behaupten können.? Der Bundestrainer hat nun auch seinen finalen EM-Kader nominiert. Mit Johannes Tille und Moritz Karlitzek sind zwei Spieler zurück, die während der VNL noch pausiert hatten. Georg Grozer wird die EM hingegen verpassen. Der 41-jährige Diagonalangreifer hatte zwar an der Vorbereitung teilgenommen, ist für das Turnier jedoch nicht fit und fehlt dem deutschen Team. Auch Lenny Graven und Carl Möller, die noch bei den Länderspielen in Potsdam dabei waren, fahren nicht mit zur Europameisterschaft. EM-Kader Nummer Name Position Länderspiele 5 Moritz Reichert Außenangriff 175 6 Johannes Tille Zuspiel 78 12 Anton Brehme Mittelblock 90 13 Ruben Schott Libero 174 14 Moritz Karlitzek Außenangriff 64 16 Tim Peter Außenangriff 58 17 Jan Zimmermann Zuspiel 218 18 Florian Krage-Brewitz Mittelblock 90 21 Tobias Krick Mittelblock 165 22 Tobias Brand Außenangriff 75 31 Yann Böhme Diagonalangriff 49 32 Theo Mohwinkel Außenangriff 28 33 Simon Torwie Mittelblock 36 66 Erik Röhrs Außenangriff 65 EM-Spielplan der DVV-Männer Spalte 1 Spalte 2 Spalte 3 Donnerstag, 10. September, 19 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei sporteurope.tv Freitag, 11. September, 16 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland sporteurope.tv Samstag, 12. September, 19 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Rumänien sporteurope.tv Montag, 14. September, 16 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Schweiz sporteurope.tv Dienstag, 15. September, 19 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Frankreich sporteurope.tv
...mehr...
07.09.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche! Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu? Kalenderwoche 36: 6. - 12. September 2026 Europameisterschaft der Männer in Rumänien Die DVV-Männer starten in Cluj-Napoca in die Europameisterschaft. Zum Auftakt trifft die DVV-Auswahl am Donnerstag (19 Uhr deutscher Zeit) auf die Türkei. Weitere Gruppengegner sind Lettland (Freitag, 16 Uhr), Gastgeber Rumänien (Samstag, 19 Uhr) und die Schweiz (14. September, 16 Uhr), ehe es zum Vorrundenabschluss am 15. September (19 Uhr) gegen Olympiasieger Frankreich geht. Livestreams gibt es bei sporteurope.tv. U22 Beach-Volleyball Europameisterschaft in Spanien Ab Donnerstag kämpfen die besten U22-Nachwuchsspieler*innen in Madrid um die EM-Titel. Für Deutschland starten Jonathan Bungert und Filo Wüst sowie Mila Jancar und Anna-Chiara Reformat. Deutsche Mixed Beach-Volleyball Meisterschaften Auf der Anlage des 1. Beach Club Kiels findet an diesem Wochenende die Deutsche Mixed Beach-Volleyball Meisterschaften. 32 Teams kämpfen um den DM-Titel. Auf unseren Social Media Kanälen halten wir euch immer auf dem neusten Stand! Also: Follow da lassen! Instagram @dvv_nationalteams Instagram @dvv_verband Instagram @dvv_nachwuchs Facebook @DVV.Volleyball
...mehr...
05.09.26
Gelungene EM-Generalprobe: DVV-Männer dominieren auch zweites Länderspiel gegen die Niederlande
Gelungene EM-Generalprobe: DVV-Männer dominieren auch zweites Länderspiel gegen die Niederlande Zweiter EM-Test, zweiter Sieg: Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Männer hat auch das zweite Länderspiel gegen die Niederlande gewonnen. Vor 2.000 Fans in der ausverkauften MBS Arena in Potsdam dominierten die DVV-Männer die Partie und tankten beim klaren 3:0-Sieg (25:17, 25:18, 25:20) viel Selbstvertrauen für die am Donnerstag beginnende Europameisterschaft. Die deutsche Mannschaft präsentierte sich von Beginn an hochkonzentriert und setzte die Niederlande vor allem mit druckvollen Aufschlägen unter Druck. Die DVV-Männer dominierten die Partie über weite Strecken, ließen den Gästen kaum Gelegenheit, ins Spiel zu finden, und begeisterten die Zuschauer immer wieder mit spektakulären Aktionen. Auch kleinere Schwächephasen brachten die Mannschaft von Bundestrainer Massimo Botti nicht aus dem Konzept. So feierten sie nach knapp anderthalb Stunden den zweiten Sieg innerhalb von 24 Stunden gegen die Niederländer. Zum wertvollsten Spieler der Partie wurde Zuspieler Johannes Tille gewählt. Bester deutscher Scorer war Erik Röhrs mit zwölf Punkten, gefolgt von Anton Brehme (11) und Moritz Karlitzek (10). ?Ich bin sehr zufrieden. Nach den beiden Spielen gegen die Niederlande ist das Gefühl deutlich besser als nach den Spielen in Italien?, sagte Johannes Tille. Beim Vorbereitungsturnier in Italien hatten die DVV-Männer zwar den Weltrekordsatz gegen die Gastgeber gewonnen, insgesamt allerdings drei Niederlagen kassiert. Nun zeigte sich das Team von Bundestrainer Massimo Botti bereit für die EM. ?Natürlich ist es gut, mit einem Erfolgserlebnis in so ein Turnier zu gehen, und hoffentlich nehmen wir viel Selbstvertrauen mit. Gleichzeitig müssen wir die Ergebnisse auch einordnen. Die Spiele bei der Europameisterschaft werden deutlich härter. Deshalb müssen wir jetzt mit einer gewissen Neutralität in das Turnier gehen. Wir sind eine Turniermannschaft und müssen uns von Spiel zu Spiel steigern?, sagte Ruben Schott nach dem zweiten Sieg gegen die Niederländer. Auch Bundestrainer Massimo Botti zog ein positives Fazit: ?Es war wichtig, die Vorbereitung mit Siegen abzuschließen. Die Reise nach Italien war sehr hilfreich und interessant. Wir haben viele Situationen ausprobiert, am Ende aber dreimal verloren. Deshalb war es wichtig, jetzt wieder Siege zu holen. Hier haben wir gespielt, um zu gewinnen ? und nicht, um etwas auszuprobieren. Gleichzeitig konnten wir im Verlauf der beiden Spiele noch einige Dinge für die Europameisterschaft testen. Deshalb bin ich zufrieden.? Am Dienstag reist die deutsche Mannschaft nach Cluj-Napoca, wo sie ihre Vorrundenspiele bei der Europameisterschaft bestreitet. Das Turnier findet vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt. Zum Auftakt trifft das DVV-Team am Donnerstag auf die Türkei. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Gastgeber Rumänien, Lettland, Frankreich und die Schweiz. Spielbericht Botti schickte Johannes Tille, Erik Röhrs, Moritz Reichert, Tobias Brand, Anton Brehme, Tobias Krick und Ruben Schott in die Partie. Die Deutschen starteten furios. Ein Block von Brehme und zwei spektakuläre Ballwechsel mit starken Abwehraktionen unter anderem von Brand und Tille sorgten früh für Stimmung in der ausverkauften MBS Arena. Nach einem Ass von Reichert führten die DVV-Männer schnell mit 5:1. Die Niederländer fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel, während Deutschland den Druck weiter erhöhte. Röhrs baute die Führung mit zwei Assen auf 9:3 aus, Reichert punktete im Block und Brand sowie Röhrs waren im Angriff erfolgreich (14:6). Die eigentlich aufschlagstarken Niederländer leisteten sich zahlreiche Fehler von der Grundlinie, während die Deutschen konzentriert weiterspielten und die Zuschauer mit spektakulären Aktionen begeisterten. So zauberten Tille und Brehme zum 20:13. Der eingewechselte Tim Peter sorgte anschließend mit starken Aufschlägen für die deutliche 23:13-Führung. Zwar wehrten die Niederländer mit einem Block und einem Ass noch drei Satzbälle ab, doch nach einem cleveren Pritscher von Reichert ging Deutschland verdient mit 1:0 in Führung. Zu Beginn des zweiten Satzes brachte Botti Moritz Karlitzek für Reichert. Die DVV-Männer hielten den Druck hoch und führten nach starken Aufschlägen des Außenangreifers schnell mit 5:1. Diesmal blieben die Niederländer jedoch besser im Spiel und glichen auch dank einiger deutscher Fehler mit einem Ass zum 8:8 aus. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Röhrs punktete im Angriff, Karlitzek schlug ein weiteres Ass zum 13:10. Auch Brehme war sowohl im Angriff als auch mit dem Aufschlag erfolgreich und erhöhte auf 15:11. Botti brachte Jan Zimmermann und Yann Böhme, ehe eine kurze Schwächephase den Niederlanden ermöglichte, auf 16:15 zu verkürzen. Doch die Deutschen fingen sich sofort wieder. Böhme und Karlitzek stellten auf 21:15, der eingewechselte Carl Möller, der am Vortag sein Länderspiel-Debüt gefeiert hatte, punktete zum 23:17. Zwei niederländische Fehler besiegelten schließlich den 25:18-Satzgewinn. Im dritten Durchgang begann Florian Krage-Brewitz für Krick. Erneut machte Deutschland von Beginn an Druck. Nach einer spektakulären Rettungsaktion von Brand zog Tille durch, wenig später verteidigte Brand erneut stark und Karlitzek punktete zum 5:2. Tille setzte Brand bei 10:6 blockfrei ein, Karlitzek erhöhte mit einem Block auf 12:7. Anschließend scheiterte der Außenangreifer zweimal aus dem Hinterfeld am niederländischen Block, sodass die Gäste auf 14:12 herankamen. Die Antwort der Deutschen war jedoch wieder spektakulär: Nach einem starken Aufschlag von Brehme und einer überragenden Abwehr des Mittelblockers packte Krage-Brewitz zum 16:12 im Block zu. Botti brachte anschließend Zimmermann, Böhme und Theo Mohwinkel. Karlitzek sorgte mit zwei Blocks für das 21:16, ehe Tille und Brehme beim 23:17 erneut mit einer sehenswerten Aktion glänzten. Mit einem Ass mit 119 km/h erspielte Karlitzek sieben Matchbälle. Die Niederländer wehrten noch drei davon ab, ehe ihr Aufschlag im Netz landete und Deutschland den klaren 3:0-Erfolg feiern konnte.
...mehr...
04.09.26
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test
Klarer Sieg vor 2000 Fans in Potsdam: DVV-Männer gewinnen ersten EM-Test Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat sich eine Woche vor dem Start der Europameisterschaft in starker Form präsentiert. Beim ersten Länderspiel in Potsdam gewann das Team von Bundestrainer Massimo Botti vor 2.000 Fans in der ausverkauften MBS Arena klar mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:16). Auch der zuvor vereinbarte Zusatzsatz ging mit 25:19 an das deutsche Team. Am Samstag (18:30 Uhr, live auf sportschau.de) treffen beide Teams erneut in der MBS Arena aufeinander. Nach einem verhaltenen Start fanden die DVV-Männer schnell zu ihrem Spiel und begeisterten die Zuschauer*innen mit viel Aufschlagdruck sowie einem variablen und starken Angriffsspiel. Deutschland nutzte seine Chancen konsequent, agierte zunehmend souverän und ließ den Niederlanden im weiteren Spielverlauf immer weniger Möglichkeiten. Spätestens im dritten Satz wurde der Qualitätsunterschied auch im Ergebnis deutlich. Auch nach dem kompletten Wechsel im Zusatzsatz blieb das deutsche Team dominant und setzte sich klar durch. Bester Scorer der deutschen Mannschaft war Erik Röhrs mit 14 Punkten, der zumdem zum MVP der Partie gewählt wurde. Moritz Reichert steuerte 13 Punkte zum Sieg bei, Tobias Brand kam auf zehn Zähler. Mittelblocker Carl Möller feierte zudem sein Länderspieldebüt. ?Wir können mit unserer Leistung und dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden sein. Nach den Startschwierigkeiten haben wir das Spiel gedreht und dann unseren Druck immer besser auf den Gegner übertragen?, sagte Tobias Brand. ?Gerade gegen eine Mannschaft wie die Niederlande war es ein guter Test. Wir mussten uns zurückkämpfen und selbst Druck machen. Wichtig war auch, dass wir bis zum Ende konzentriert geblieben sind und nicht eingebrochen sind.? Moritz Reichert blickte vor allem auf die Bedeutung der beiden Partien für die bevorstehende Europameisterschaft: ?Wir hatten im direkten Vorfeld nicht viel gemeinsame Trainingszeit, deshalb war es wichtig, jetzt weitere Spielpraxis zu sammeln und unseren Rhythmus zu finden. Die Abstimmung funktioniert schon größtenteils gut, auch wenn nicht alle Spieler den ganzen Sommer dabei waren. Jetzt müssen wir jede Möglichkeit nutzen, um uns weiter einzuspielen und so nah wie möglich an 100 Prozent zu kommen. Ein Sieg ist natürlich auch gut für das Selbstvertrauen vor der EM.? Die zweite und letzte EM-Generalprobe gegen die Niederlande steigt am Samstag um 18:30 Uhr erneut in der MBS Arena in Potsdam. Die Partie wird live auf sportschau.de übertragen. Spielbericht Bundestrainer Massimo Botti begann mit Johannes Tille, Erik Röhrs, Moritz Reichert, Tobias Brand, Tobias Krick, Anton Brehme und Ruben Schott. Die DVV-Männer erwischten keinen guten Start in die Partie. Zwei Angriffsfehler und Probleme in der Annahme ermöglichten den Niederlanden eine frühe 9:3-Führung. Deutschland ließ sich davon jedoch nicht lange beeindrucken und kämpfte sich Punkt für Punkt zurück. Anton Brehme verkürzte mit einem Block und einem erfolgreichen Angriff auf 11:12, ehe Moritz Reichert mit einem weiteren Block zum 12:12 ausglich. Ein Ass des Außenangreifers brachte Deutschland beim 14:13 erstmals in Führung. Reichert setzte die Niederländer anschließend mit seinem Aufschlag weiter unter Druck und die DVV-Männer zogen auf 17:13 davon. Nach einem niederländischen Ass zum 19:18 wurde es noch einmal eng, doch Deutschland behielt die Nerven. Reichert erhöhte mit einem Block auf 21:18, Brehme erspielte vier Satzbälle und Tobias Brand verwandelte den zweiten zum 25:21. Der zweite Durchgang begann zunächst ausgeglichen, ehe die Deutschen zunehmend die Kontrolle übernahmen. Ein Ass von Erik Röhrs, ein Block von Tobias Brand und ein erfolgreicher Angriff von Reichert nach starker Abwehr sorgten für die 14:11-Führung. Botti brachte anschließend Carl Möller, der sein Länderspieldebüt feierte. Nach dem 22:18 verloren die DVV-Männer kurzzeitig etwas den Fokus und spielten nicht mehr mit der letzten Konsequenz, sodass die Niederländer noch einmal auf 23:21 verkürzten. Brand sorgte jedoch für drei Satzbälle. Den zweiten davon verwandelte der eingewechselte Yann Böhme zum 25:22 und zur 2:0-Satzführung. Auch im dritten Satz hielt Deutschland den Druck hoch. Reichert servierte beim 3:1 sein nächstes Ass, Brand punktete im Angriff und Reichert im Block zum 9:5. Johannes Tille setzte seine Angreifer immer wieder gekonnt in Szene, während Röhrs beim 13:8 spektakulär blockfrei durchzog. Deutschland zog nun immer weiter davon: Reichert erhöhte auf 19:12 und 21:13, der Klassenunterschied wurde zunehmend auch am Spielstand sichtbar. Röhrs erspielte neun Satzbälle, ehe Brehme den zweiten zum 25:16 verwandelte. Da beide Trainer im Vorfeld vereinbart hatten, unabhängig vom Spielstand vier Sätze zu spielen, ging es anschließend mit einem Zusatzsatz weiter. Botti wechselte dabei komplett durch und brachte Jan Zimmermann, Yann Böhme, Tim Peter, Theo Mohwinkel, Simon Torwie, Florian Krage-Brewitz und Lenny Graven auf das Feld. Der zusätzliche Durchgang war zunächst ausgeglichen und umkämpft. Zwei Asse von Theo Mohwinkel sorgten für die 13:11-Führung. Anschließend drehte Florian Krage-Brewitz auf und erhöhte mit zwei erfolgreichen Angriffen und zwei Blocks auf 18:12. Mohwinkel punktete blockfrei aus dem Hinterfeld zum 19:14, ehe Böhme dem deutschen Team fünf Satzbälle bescherte. Den ersten konnte er von der Aufschlaglinie nicht nutzen, den zweiten verwandelte Mohwinkel schließlich zum 25:19.
...mehr...
04.09.26
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich
Deutscher Volleyball trauert um Lutz Endlich Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) trauert um seinen ehemaligen Generalsekretär Lutz Endlich, der am 27. August im Alter von 80 Jahren verstarb. Über nahezu zwei Jahrzehnte prägte Lutz Endlich den Deutschen Volleyball-Verband und den deutschen Volleyball maßgeblich. Im November 1989 kam er zum DVV und war bis Dezember 2008 für den Verband tätig. Von 1999 bis 2008 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs. In dieser Zeit arbeitete er mit insgesamt fünf DVV-Präsidenten zusammen und begleitete den Verband durch eine bewegte Phase seiner Geschichte. In seine Amtszeit fielen zahlreiche sportliche Höhepunkte, darunter internationale Welt- und Europameisterschaften sowie wichtige Olympia-Qualifikationen. Zugleich stellte sich der DVV in dieser Zeit großen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Mit seinem Verhandlungsgeschick und seiner Kompetenz in sportpolitischen Fragen leistete Lutz Endlich einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Verbandes. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 2008 blieb sein langjähriges Wirken für den DVV und den deutschen Volleyball unvergessen. Bei seiner Verabschiedung blickte er auf seine Zeit beim Verband als ?Abenteuerstory DVV? zurück ? auf nahezu zwei Jahrzehnte voller Herausforderungen, außergewöhnlicher Erlebnisse und großer gemeinsamer Erfolge. ?Mit Lutz Endlich verliert der deutsche Volleyball eine prägende Persönlichkeit. In nahezu zwei Jahrzehnten als Generalsekretär des Deutschen Volleyball-Verbandes hat er den DVV nachhaltig mitgestaltet und den deutschen Volleyball durch eine bewegte und erfolgreiche Zeit begleitet. Sein großes Engagement, seine sportpolitische Kompetenz und sein Einsatz für unseren Verband haben den DVV über viele Jahre hinweg geprägt. Für viele seiner Weggefährtinnen und Weggefährten war er dabei weit mehr als ein Generalsekretär. Wir werden Lutz Endlich in dankbarer Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen."
...mehr...
03.09.26
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei
EM-Aus im Viertelfinale: DVV-Frauen unterliegen nach großem Kampf Türkei Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen muss ihren Traum von einer EM-Medaille begraben. Trotz einer starken Partie schied das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli im Viertelfinale der Europameisterschaft aus. Die DVV-Frauen verlangten den favorisierten Titelverteidigerinnen aus der Türkei in Istanbul alles ab, mussten sich letztlich aber mit 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25) geschlagen geben. Vor mehr als 16.000 überwiegend türkischen Fans in der ausverkauften Halle bot Deutschland dem Favoriten lange Paroli und hielt mit großem Kampf dagegen. Nach einem starken zweiten Satz war die Türkei im dritten Durchgang wieder deutlich stabiler und zeigte ihre Klasse in allen Elementen. Im vierten Satz stemmten sich die DVV-Frauen mit aller Kraft gegen die Niederlage, kämpften sich immer wieder zurück und wehrten mehrere Matchbälle ab. Am Ende hatte der Favorit jedoch die entscheidenden Lösungen. Für die Türkei war es der sechste Halbfinaleinzug bei einer Europameisterschaft in Folge. Beste deutsche Scorerinnen waren Lina Alsmeier mit 13 Punkten, Leana Grozer mit zwölf und Lena Kindermann mit zehn Zählern. Auf türkischer Seite ragte Melissa Vargas mit 26 Punkten heraus, darunter fünf Asse und vier Blocks. ?Das war eine absolut starke Teamleistung. Ich denke, wir haben guten Volleyball gezeigt und die Türkinnen sehr gut unter Druck gesetzt?, sagte Kapitänin Camilla Weitzel. ?Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sie in den entscheidenden Momenten noch ein bisschen besser sind.? Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden zog die Mittelblockerin ein positives Fazit des Sommers und der Europameisterschaft: ?Wir haben eine gute EM mit Höhen und Tiefen gespielt. Ich glaube, dass wir über den Sommer, aber auch über die vergangenen Jahre gewachsen sind und der Trend auf jeden Fall nach oben geht. Das macht große Hoffnung für das nächste Jahr und die kommenden Jahre.? Camilla Weitzel weiter: ?Wir freuen uns natürlich, dass wir ein Viertelfinale erreicht haben, was uns zuletzt vor sieben Jahren gelungen ist. Darauf können wir auf jeden Fall stolz sein. Das Halbfinale war jetzt zum Greifen nah ? und deshalb überwiegt im Moment natürlich die Enttäuschung.? Spielbericht In der spektakulären Atmosphäre der ausverkauften Halle hielt Deutschland die Partie zunächst offen. Beim 8:10 war das DVV-Team noch in Schlagdistanz, ehe die Türkei vor allem mit ihrem druckvollen Aufschlagspiel davonzog. Besonders Melissa Vargas setzte die deutsche Annahme unter Druck und erhöhte mit zwei Assen in Folge auf 10:17. Deutschland kämpfte sich jedoch zurück. Leana Grozer durchbrach den türkischen Lauf. Ein Ass der eingewechselten Hannah Kohn verkürzte auf 14:17, und auch Lina Alsmeier brachte Deutschland beim 16:19 wieder näher heran. Die Chance, weiter zu verkürzen, nutzten die DVV-Frauen jedoch nicht. Stattdessen zog die Türkei wieder auf 17:22 davon und brachte den Satz trotz eines weiteren deutschen Aufbäumens sicher nach Hause. Umso beeindruckender war die Reaktion im zweiten Durchgang. Deutschland erwischte einen nahezu perfekten Start. Ein Block von Anastasia Cekulaev gegen Vargas, starke Aktionen von Leana Grozer und ein Ass von Lena Kindermann sorgten für die 7:1-Führung. Während sich die Türkei ungewöhnlich viele Eigenfehler leistete, setzte Deutschland den Favoriten weiter unter Druck und führte beim 11:6, 13:9 und nach einem Block von Leana Grozer gegen Vargas mit 15:10. Beim 17:11 schien der Satz zunächst klar in deutsche Richtung zu laufen. Die Türkinnen kämpften sich jedoch auf 17:14 heran. Die DVV-Frauen hielten dagegen und bauten den Vorsprung durch starke Abwehraktionen und einen Punkt von Lene Kindermann wieder auf 21:16 aus. Auch beim 24:19 schien der Satz entschieden, doch die Türkei wehrte drei Satzbälle ab und verkürzte auf 24:22. Dann behielt Deutschland die Nerven: Monique Strubbe sorgte für den Satzausgleich. Der dritte Durchgang begann zunächst ausgeglichen, ehe sich die Türkei absetzte. Ein Block gegen Monique Strubbe und ein Ass brachten den Titelverteidiger mit 6:3 in Führung. Auf deutscher Seite schlichen sich Fehler ein, sodass der Rückstand auf 6:12 wuchs. Deutschland kämpfte sich noch einmal zurück. Kindermann und Grozer verkürzten, ein Ass von Kohn brachte das 10:14. Doch die Türkei blieb stabil und zog wieder davon (13:19, 15:20). Bregoli wechselte in dieser Phase mehrfach und brachte unter anderem Hanna Orthmann, Romy Jatzko und Marie Schölzel. Ein Ass von Jatzko verkürzte auf 17:21, doch Deutschland nutzte anschließend zwei Chancen nicht, um weiter heranzukommen. Die Türkei entschied den Satz mit ihrer deutlich höheren Stabilität für sich. Im vierten Satz warf Deutschland noch einmal alles in die Waagschale. Nach dem 4:7 kämpften sich die DVV-Frauen wieder heran (8:9). Eine Challenge und ein starker Block von Weitzel sorgten dafür, dass Deutschland in Schlagdistanz blieb. Die Türkei setzte sich dennoch erneut ab und führte nach einem Ass von Vargas mit 12:8. Doch Deutschland kämpfte weiter: Ein Ass von Orthmann verkürzte auf 12:13. Eine erfolgreiche Challenge und ein spektakulärer Ballwechsel führten schließlich zum 16:16-Ausgleich. Die Türkinnen fanden jedoch erneut die besseren Antworten und zogen direkt wieder auf 20:16 sowie später auf 23:17 davon. Deutschland gab sich nicht geschlagen: Orthmann verkürzte auf 19:23, nach dem ersten türkischen Matchball beim 19:24 zeigte eine Challenge einen Netzfehler der Türkei. Deutschland wehrte weitere Matchbälle ab und kam durch Orthmann und einen starken Block sogar auf 22:24 heran. Den nächsten langen Ballwechsel entschied die Türkei schließlich für sich und feierten somit den Halbfinaleinzug. EM-Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen 0:3 (19:25, 23:25, 24:26) Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit) - Achtelfinale Deutschland vs. Belgien 3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8) Donnerstag, 03. September, 18 Uhr (dt. Zeit) - Viertelfinale Deutschland vs. Türkei 1:3 (18:25, 25:22, 18:25, 22:25)
...mehr...
03.09.26
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams
Länderspiele der DVV-Männer in Potsdam ? Kader & Livestreams Die deutsche Männer-Nationalmannschaft bestreitet am Freitag (4. September) und Samstag (5. September) die letzten Tests vor der Europameisterschaft. In der MBS Arena in Potsdam trifft das DVV-Team jeweils um 18.30 Uhr auf die Niederlande. Die Spiele werden live und kostenlos auf YouTube beziehungsweise sportschau.de übertragen. Bundestrainer Massimo Botti hat nun seinen Kader für die beiden Länderspiele nominiert. LIVESTREAM FREITAG ? DVV AUF YOUTUBE >>> LIVESTREAM SAMSTAG ? SPORTSCHAU >>> Für die DVV-Männer sind die Partien in Potsdam die letzte Standortbestimmung vor der Europameisterschaft. Mit den Niederlanden kommt ein starker Gegner in die MBS Arena, gegen den die deutsche Mannschaft noch eine Rechnung offen hat: Bei der vergangenen EM 2023 schied Deutschland im Achtelfinale nach einer knappen 2:3-Niederlage gegen die Niederlande aus. Die Fans können sich also auf einen packenden und hochklassigen Schlagabtausch freuen. Zudem ist der finale EM-Kader noch nicht bestimmt, sodass sich die Spieler in den beiden Länderspielen noch einmal für einen Platz im Aufgebot empfehlen können. In Potsdam stehen zunächst 16 Spieler im Kader. Für die Europameisterschaft muss Bundestrainer Massimo Botti sein Aufgebot anschließend auf 14 Spieler reduzieren. Die kontinentalen Titelkämpfe finden vom 9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien statt. Die deutsche Mannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in Cluj-Napoca und trifft dort auf Gastgeber Rumänien, Lettland, Frankreich, die Türkei und die Schweiz. Beide Länderspiele werden kostenlos im Livestream übertragen. Das Spiel am Freitag läuft auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Volleyball-Verbandes sowie bei TikTok. Kommentiert wird die Partie von Fabian Feiri und dem langjährigen Nationalmannschaftskapitän Lukas Kampa. Der Stream startet um 17.55 Uhr. Die Partie am Samstag wird auf sportschau.de übertragen und von Thomas Kunze kommentiert. Der Stream startet um 18.15 Uhr. Kader für die Länderspiele in Potsdam Nummer Name Position Länderspiele 2 Leonard Graven Libero 66 5 Moritz Reichert Außenangriff 173 6 Johannes Tille Zuspiel 76 12 Anton Brehme Mittelblock 88 13 Ruben Schott Libero 172 14 Moritz Karlitzek Außenangirff 63 16 Tim Peter Außenangriff 56 17 Jan Zimmermann Zuspiel 216 18 Florian Krage-Brewitz Mittelblock 88 21 Tobias Krick Mittelblock 163 22 Tobias Brand Außenangriff 73 31 Yann Böhme Diagonalangriff 47 32 Theo Mohwinkel Außenangriff 26 33 Simon Torwie Mittelblock 34 34 Carl Möller Mittelblock 0 66 Erik Röhrs Außenangriff 63
...mehr...
02.09.26
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia
Zwei deutsche Teams starten bei der U20-EM in Battipaglia Der September steht ganz im Zeichen des europäischen Beach-Volleyball-Nachwuchses. Den Beginn macht die U20-EM in Italien, südlich von Neapel in Battipaglia. Zwei deutsche Duos gehen an den Start: Annalena Richter/Sandra Otte sowie Jonathan Bungert/Filo Wüst. Event-Seite Turnierkategorie: U20 Beach-Volleyball Europameisterschaft Wann: 3. - 6. September 2026 Wo: Battipaglia, Italien Livestream: Youtube Jonathan Bungert und Filo Wüst verlieren im Achtelfinale gegen die späteren Goldmedaillen-Gewinner aus Norwegen und beenden das Turnier auf Rang 13. Sandra Otte und Annalena Richter müssen sich in der Round of 24 bereits geschlagen geben und werden 21. +++ Samstag, 5. September 2026 +++ Achtelfinale: Bungert/Wüst vs. Kjemperud/Ringoen (NOR) 0:2 (21:12, 21:13) Round of 24: Bungert/Wüst vs. Skrypnychenko/Lunkan (UKR) 2:0 (21:19, 21:17) Otte/Richter vs. Hanimägi/Ploomipuu (EST) 0:2 (16:21, 16:21) +++ Freitag, 4. September 2026 - Gruppenphase +++ Bungert/Wüst vs. Zohar/Storman (SLO) 2:0 (22:20, 21:10) Otte/Richter vs. Ceballos/Ramos (ESP) 0:2 (16:21, 17:21) Bungert/Wüst vs. Louis/M'Couela (FRA) 0:2 Team GER gesundheitsbedingt nicht angetreten +++ Donnerstag, 3. September 2026 - Gruppenphase +++ Bungert/Wüst vs. Houston/McAllister (SCO) 2:0 (21:11, 21:10) Otte/Richter vs. Drvis/Biuk (CRO) 2:0 (21:9, 21:17) Otte/Richter vs. Sigurpalsdottir/Kristjansdottir (ISL) 2:0 (21:13, 21:12) Deutsche Teams: Annalena Richter (VSG Ettlingen Rüppurr) / Sandra Otte (TV Lenggries) Jonathan Bungert (Eintracht Spontent) / Filo Wüst (1. BVC Berlin) Zeitplan: Donnerstag, 3.9.2026: Gruppenphase Freitag, 4.9.2026: Gruppenphase Samstag, 5.9.2026: Round of 24, Achtelfinale, Viertelfinale Sonntag, 6.9.2026: Halbfinale und Finale
...mehr...
01.09.26
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein
Tiebreak-Sieg gegen Belgien: DVV-Frauen ziehen ins EM-Viertelfinale ein Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft steht bei der Volleyball-Europameisterschaft erstmals seit 2019 im Viertelfinale. Das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli gewann das Achtelfinale in Istanbul nach großem Kampf gegen Belgien mit 3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8). Im Viertelfinale treffen die DVV-Frauen am Donnerstag voraussichtlich erneut auf Gastgeber Türkei. Deutschland steht damit unter den besten acht Teams Europas und hat das vor der Europameisterschaft ausgegebene Minimalziel Viertelfinale erreicht. Die DVV-Frauen zeigten gegen Belgien vor allem große Moral: Nach zwei nicht genutzten Matchbällen im vierten Satz ließ sich das DVV-Team nicht aus der Ruhe bringen und dominierte den entscheidenden Tiebreak. Leana Grozer verwandelte schließlich den insgesamt vierten deutschen Matchball zum Viertelfinaleinzug. Die 19-jährige zeigte bei ihrer EM-Premiere einmal mehr ein überragendes Spiel und war mit 28 Punkten beste Scorerin der Partie. Emila Weske (14), Lina Alsmeier (13) und Camilla Weitzel (11) punkteten ebenfalls zweistellig. ?Wir haben an uns geglaubt? ?Es war ein verrücktes Spiel mit vielen Höhen und Tiefen. Es war wichtig für uns, dass wir kämpfen und an uns glauben ? und genau das haben wir getan. Belgien hat sehr gut gespielt und stark abgewehrt. Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben?, sagte Leana Grozer. Auch nach der bitteren Wendung im vierten Satz habe das Team weiter an sich geglaubt: ?Wir lagen schon deutlich zurück, konnten aber nochmal rankommen und viel Emotionen aufs Feld bringen. Das haben wir mit in den Tiebreak genommen, unabhängig davon, wie der vierte Satz ausgegangen ist. Wir wollten im Tiebreak fokussiert bleiben und mit Emotionen spielen ? und das hat funktioniert.? Der Gegner im Viertelfinale wird am Dienstagabend im Achtelfinale zwischen Gastgeber Türkei und Aserbaidschan ermittelt. Die Türkei geht als klarer Favorit in die Partie, sodass die DVV-Frauen am Donnerstag voraussichtlich erneut auf das Gastgeberland treffen würden. In der Vorrunde hatte Deutschland gegen die Türkei mit 1:3 verloren. Spielbericht Im Achtelfinale gegen Belgien fand Deutschland zunächst nur schwer in die Partie. Im Angriff fehlte es zu Beginn an der nötigen Konsequenz, während Belgien in Abwehr und Offensive sehr präsent agierte. Beim 1:5 nahm Giulio Bregoli bereits früh eine Auszeit. Deutschland kämpfte sich anschließend, angeführt von Camilla Weitzel, die im Block, Angriff und mit zwei Assen wichtige Akzente setzte, auf 10:11 heran. Die Chance zur Führung blieb jedoch ungenutzt. Belgien spielte stabil und konsequent, zog wieder davon und sicherte sich den ersten Satz mit 25:20. Deutschland hakte den Satzverlust jedoch schnell ab und zeigte im zweiten Durchgang eine deutlich entschlossenere Körpersprache. Die DVV-Frauen erspielten sich eine 7:3-Führung, ließen Belgien aber durch einige Unaufmerksamkeiten wieder zum 10:10-Ausgleich kommen. Anschließend setzte sich Deutschland erneut ab. Emilia Weske drehte auf, Anastasia Cekulaev punktete im Block und beim 16:11 schien der Vorsprung komfortabel. Belgien ließ sich jedoch nicht abschütteln und glich mit einer starken Aufschlagserie zum 19:19 aus. Camilla Weitzel durchbrach den belgischen Lauf, ein Ass von Lina Alsmeier und ein Block von Leana Grozer brachten Deutschland wieder auf die Siegerstraße. Emilia Weske sorgte für Satzbälle, ehe Leana Grozer den ersten direkt zum 25:21 verwandelte. Der dritte Satz entwickelte sich anschließend zu einem engen Schlagabtausch. Deutschland setzte sich zunächst auf 12:9 ab, Belgien glich jedoch direkt wieder zum 15:15 aus. Die DVV-Frauen gingen erneut mit zwei Punkten in Führung (17:15), gerieten nach nicht genutzten Chancen jedoch mit 18:19 in Rückstand. Dann folgte die entscheidende Phase: Deutschland erzielte sechs Punkte in Folge, darunter zwei Asse von Lina Alsmeier, und erspielte sich beim 24:19 gleich fünf Satzbälle. Belgien wehrte den ersten ab, doch Leana Grozer verwandelte den zweiten zur 2:1-Satzführung. Auch im vierten Durchgang blieb die Partie zunächst umkämpft. Nach einer ersten kleinen deutschen Führung setzte sich Belgien mit vier Punkten in Folge auf 5:3 ab und baute den Vorsprung anschließend weiter aus. Beim 8:12 und nach einem weiteren Ass zum 14:9 waren die Belgierinnen im Vorteil. Deutschland machte in dieser Phase zu viele Fehler und geriet nach einem Block gegen Emilia Weske mit 10:16 deutlich ins Hintertreffen. Doch die DVV-Frauen gaben nicht auf. Mit fünf Punkten in Folge, auch dank starker Aufschläge von Leana Grozer, kämpfte sich Deutschland auf 16:18 heran. Belgien stellte den alten Abstand jedoch noch einmal her und führte mit 20:16. Wieder zeigte Deutschland große Moral: Lena Kindermann punktete im Block und Angriff, ehe Leana Grozer zum 22:22 ausglich. Ein belgischer Fehler brachte Deutschland beim 24:23 den ersten Matchball, den Belgien jedoch abwehrte. Auch der zweite Matchball blieb ungenutzt. Stattdessen sicherten sich die Belgierinnen nach einem deutschen Fehler ihren ersten Satzball und nutzten diesen direkt mit einem Block gegen Grozer zum 27:25. Vom Satzverlust ließen sich die DVV-Frauen jedoch nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Deutschland startete entschlossen in den Tiebreak und übernahm schnell die Kontrolle. Ein Ass von Monique Strubbe sowie ein Block von Camilla Weitzel und zwei belgische Fehler sorgten für die 9:5-Führung. Nach einem langen Ballwechsel mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten landete der belgische Angriff im Aus ? beim 10:6 war das Momentum endgültig auf deutscher Seite. Ein Ass von Hannah Kohn und weitere erfolgreiche Angriffe von Alsmeier erhöhten den Vorsprung auf 12:6. Belgien fand nun keine Antwort mehr auf die entschlossene deutsche Mannschaft. Nach einem starken Aufschlag von Lina Alsmeier erzielte Leana Grozer beim 14:7 gleich sieben weitere Matchbälle. Belgien wehrte den ersten ab, ehe Leana Grozer schließlich den insgesamt vierten deutschen Matchball zum 15:8 und dem Einzug ins EM-Viertelfinale verwandelte. Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen 0:3 (19:25, 23:25, 24:26) Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Belgien 3:2 (20:25, 25:21, 25:20, 25:27, 15:8)
...mehr...
31.08.26
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien
EM-Achtelfinale: DVV-Frauen bereit für Überraschungsteam Belgien Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft beginnt bei der Europameisterschaft die entscheidende Phase. Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Bundestrainer Giulio Bregoli am Dienstag (15 Uhr dt. Zeit, live bei sporteurope.tv) in Istanbul auf Belgien. Nach der Gruppenphase geht es für die DVV-Frauen nun darum, die positiven Entwicklungen der vergangenen Spiele mitzunehmen und gleichzeitig die eigenen Schwächephasen abzustellen. Das Ziel ist klar: der Einzug ins Viertelfinale. LIVESTREAM bei sporteurope.tv >>> ?Wir sind ganz guter Dinge und haben in jedem Spiel besser ins Turnier hineingefunden?, sagt Co-Kapitänin Lina Alsmeier. ?Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und können daraus viel Selbstbewusstsein mitnehmen.? Gerade die beiden letzten Vorrundenpartien gegen die Türkei (1:3) und Polen (0:3) haben der deutschen Mannschaft trotz Niederlage gezeigt, dass sie mit europäischen Topteams mithalten kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass es für den nächsten Schritt vor allem auf Konstanz ankommt. ?Wir hatten immer wieder ein, zwei Phasen, in denen wir mehrere Punkte in Folge abgegeben haben. Das wollen wir im Achtelfinale unbedingt vermeiden?, sagt Lina Alsmeier. ?Wir müssen schneller aus solchen Situationen herauskommen und insgesamt konstanter spielen.? Mit Belgien wartet ein Gegner, der in der Vorrunde für eine Überraschung sorgte. Die Belgierinnen gewannen alle ihre Gruppenspiele und setzten sich damit unter anderem gegen die Niederlande durch. Mit Britt Herbots und Pauline Martin verfügt das Team über zwei starke Angreiferinnen. Herbots zählt zu den erfolgreichsten Punktesammlerinnen des Turniers. Das letzte Duell der beiden Teams bei der Volleyball Nations League ging mit 3:0 an Deutschland. Lina Alsmeier will dem aber nicht zu viel Bedeutung zumessen: ?Wir kennen Belgien und haben schon einmal gegen sie gespielt. Trotzdem ist das jetzt ein neues Spiel und eine neue Situation.? Dass die deutschen Volleyballerinnen zum Abschluss der Vorrunde auf die beiden Weltklasseteams Türkei und Polen trafen, sieht Lina Alsmeier als gute Vorbereitung auf die K.o.-Runde. ?Wir hatten zum Abschluss zwei Top-Gegner. Das war eine super Vorbereitung, um jetzt wieder direkt auf diesem Level einzusteigen.? Für die Vorbereitung auf das Achtelfinale bleibt die deutsche Mannschaft in Istanbul. Nach dem Abschluss der Vorrunde standen insgesamt vier spielfreie Tage zur Verfügung, in denen das Team weder reisen noch sich an einen neuen Austragungsort gewöhnen musste. ?Das ist definitiv ein Vorteil. Wir sind schon hier, kennen die Gegebenheiten und können uns bestmöglich auf Belgien vorbereiten?, sagt Lina Alsmeier. Nach Platz vier in der Gruppe A wollen die DVV-Frauen nun den nächste Schritt machen. Der Einzug ins Viertelfinale ist dabei das selbst gesteckte Minimalziel. Dafür braucht es am Dienstag eine über die gesamte Partie konstante Leistung ? und möglichst wenige der Phasen, die das deutsche Team in der Vorrunde immer wieder zurückwarfen. Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen 0:3 (19:25, 23:25, 24:26) Dienstag, 01. September, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Belgien Livestream sporteurope.tv
...mehr...
30.08.26
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel
25.000 Fans bei Dortmunder Premiere: Ehlers/Wüst holen DM-Titel Nils Ehlers und Lui Wüst haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. Das topgesetzte Duo setzte sich im Finale im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:0 (21:16, 21:16) gegen Momme Lorenz und Tilo Rietschel durch. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel, Wüst feiert seinen ersten deutschen Meistertitel. Bronze ging an Benedikt und Jonas Sagstetter. Insgesamt kamen an den vier Wettkampftagen mehr 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zur ersten Beach-DM in Dortmund. Ehlers/Wüst zeigten im Endspiel eine dominante Vorstellung und wurden ihrer Rolle als Turnierfavorit gerecht. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Satz erspielten sie sich Mitte des ersten Satzes einen Vorsprung sicherten sich den Durchgang ungefährdet. Im zweiten Satz legten Ehlers/Wüst einen furiosen Start hin und führten schnell mit 5:1 und 10:4. Zwar kämpften sich Lorenz/Rietschel noch einmal heran, doch die Topgesetzten ließen sich den Titel nicht mehr nehmen. ?Wir hatten hier viele knappe Spiele und haben uns durchgekämpft. Irgendwann hat es Klick gemacht. Wenn man solche Momente schon erlebt hat und Satzbälle gegen sich hatte, kann man irgendwann befreiter aufspielen. Ich bin super stolz auf uns. Wir hatten einen absurd guten Saisonabschluss mit geilen Spielen und viel Spaß zusammen?, sagte Lui Wüst, der nach DM-Silber 2024 und 2025 nun erstmals Gold gewann. Für Ehlers ist es bereits der vierte DM-Titel nach den Erfolgen 2022, 2023 und 2024, die er jeweils an der Seite von Clemens Wickler gewann, der aktuell seine Schulterverletzung auskuriert. ?Dortmund, ihr wart unfassbar geil. Das ist ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Ich freue mich auf viele weitere Jahre hier mit euch?, sagte Ehlers nach dem Endspiel. Auch Wüst genoss die besondere Atmosphäre im ausverkauften Stadion vor 6500 Fans: ?Ich hätte mir kein besseres Stadion vorstellen können, um Deutscher Meister zu werden. Die ganze Woche, bei Sonne, Wind und Regen, war immer gute Stimmung. Es hat unfassbar Spaß gemacht, hier als Spieler unterwegs zu sein. Man merkt, wie viele Leute hier Bock auf Beach-Volleyball haben.? Für Momme Lorenz und Tilo Rietschel endete ein starkes Turnier mit Silber. Das an Position vier gesetzte Duo hatte zum Auftakt überraschend gegen die Youngster Bungert/Wüst verloren und sich anschließend durch den Loser-Baum bis ins Finale gekämpft. Für beide ist Silber das beste Ergebnis ihrer bisherigen DM-Karriere. Bronze sicherten sich Benedikt und Jonas Sagstetter. Die Brüder setzten sich im kleinen Finale mit 2:0 (21:19, 21:17) gegen das Überraschungsteam der DM, Colin Paszkiewicz und Charlie Peters, durch. Erfolgreiche Premiere in Dortmund Mit dem Finale der Männer endete eine erfolgreiche Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund. Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand fand das Saisonhighlight erstmals im Ruhrgebiet statt. An den vier Wettkampftagen kamen insgesamt mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in den Revierpark Wischlingen, der Center Court mit 6.500 Plätzen war am Finaltag ausverkauft. ?Das Fazit fällt sehr positiv aus. Natürlich fehlt die Ostsee, keine Frage. Aber alle, die hier waren, sind begeistert. Hier haben wir mehr Platz, nicht nur das große Stadion, sondern auch das ganze Drumherum. Das Konzept, dass die Leute zwölf Stunden hier auf dem Gelände bleiben, geht auf?, sagte DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Natürlich ist die emotionale Seite des Abschieds aus Timmendorf da. Aber insgesamt sind wir total happy, so eine Tour und so einen Saisonabschluss zu haben. Keine nationale Meisterschaft findet vor solch einer Kulisse statt.? Auch Alexander Walkenhorst, Geschäftsführer des Veranstalters NBO, zog ein positives Fazit: ?Danke, dass ihr uns im ersten Jahr hier so viel Vertrauen geschenkt habt. Nach 33 Jahren Timmendorf war das nicht selbstverständlich. Die Leute haben gesehen, was wir hier aufgebaut haben. Ich bekomme Nachrichten aus aller Welt ? was wir hier abfeiern, ist einzigartig. Das bringt unsere Sportart weiter.? NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte bereits bei seinem Besuch am Freitag und der Verabschiedung von Karla Borger die Bedeutung des neuen Austragungsortes hervorgehoben: ?Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand beginnt für das Saisonhighlight der nationalen Beach-Szene ein neues Kapitel, und zwar hier im Sportland Nummer 1. Die Entscheidung des Deutschen Volleyball-Verbands für Dortmund als neuen Austragungsort ist eine großartige Nachricht für den Sport im Land und die Stadt. Im Revierpark Wischlingen werden wir der ständig wachsenden Begeisterung für den Beachvolleyball und den immer größeren Anforderungen an die Meisterschaften gerecht: Wir bieten hier zunächst 6.000 und perspektivisch noch deutlich mehr Zuschauerinnen und Zuschauern Platz. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, den Athletinnen und Athleten bei Sportgroßveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen die größte Bühne für die größten Momente und die besten Bedingungen zu bieten. Ob Leichtathletik, die Reit-WM oder jetzt Beachvolleyball, in diesem Jahr bietet unser Land ein sportliches Highlight nach dem nächsten. Das zeigt einmal mehr, dass wir die größte Erfahrung mit der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltung haben und wir bei Olympischen und Paralympischen Spielen KölnRheinRuhr die spektakulärsten Sportstätten bieten werden. Herzlich Willkommen im Sportland Nummer 1!?
...mehr...
30.08.26
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere
Ittlinger/van de Velde feiern DM-Titel bei Dortmunder Premiere Sandra Ittlinger und Kim van de Velde haben bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Dortmund den Titel gewonnen. In einem hochklassigen und spannenden Finale setzte sich das Duo am Sonntagnachmittag im ausverkauften Stadion im Revierpark Wischlingen mit 2:1 (21:16, 19:21, 15:12) gegen Louisa Lippmann und Melanie Paul durch. Für Ittlinger/van de Velde ist es der erste gemeinsame DM-Titel. Bronze sicherten sich Nele Barber und Melanie Gernert. Von Beginn an entwickelte sich vor 6.500 begeisterten Fans ein Duell auf Augenhöhe. Ittlinger/van de Velde erwischten den etwas besseren Start und behaupteten ihren Vorsprung bis zum 21:16. Im zweiten Satz waren zunächst Lippmann/Paul das führende Team, ehe Ittlinger/van de Velde beim 10:8 die Führung übernahmen. Doch Lippmann und Paul kämpften sich zurück und drehten den Satz erneut. Nach einem Ass von Lippmann zum 19:17 glichen Ittlinger/van de Velde noch einmal aus, ehe Melanie Paul mit dem 21:19 den Tiebreak erzwang. Auch dort blieb es bis zum Schluss eng. Lippmann/Paul führten zwischenzeitlich mit 10:7, ehe Ittlinger/van de Velde aufdrehten. Kim van de Velde sorgte mit einem Ass für zwei Matchbälle. Den ersten nutzten die neuen Deutschen Meisterinnen: Der Angriff von Paul landete im Aus ? und Ittlinger/van de Velde konnten jubeln. ?Für mich ist es wahnsinnig geil. Ich stand so oft auf dem Podest, aber nie ganz oben. Es gab Momente, in denen ich dachte, dass ich hier vielleicht gar nicht mehr teilnehmen werde. Deshalb ist es unglaublich schön, dass es heute so ausgegangen ist?, sagte Kim van de Velde. Für die 34-Jährige ist der Titel der Höhepunkt eines besonderen Comebacks. Im vergangenen Jahr wurde sie zum zweiten Mal Mutter. Erst anschließend entschied sie sich, noch einmal auf die große Beach-Volleyball-Bühne zurückzukehren. ?Nach Baby Nummer zwei dachte ich wirklich, dass es das gewesen sein könnte. Dann kam Christoph Dieckmann zu mir und hat gesagt: ,Kim, wenn du noch einmal willst, hast du meine Unterstützung.? Das hat mir richtig Wind in die Segel gegeben?, erzählt van de Velde. Dass es nun zum Titel reichte, macht den Erfolg für das Duo besonders emotional. Ittlinger und van de Velde waren bereits 2018 gemeinsam Vize-Meisterinnen und hatten 2021 sowie 2024 jeweils Bronze gewonnen. Seit Mitte dieser Saison spielen sie wieder zusammen und komplettierten nun ihren Medaillensatz. ?Vor zwei Jahren hat Kim nach dem Bronze-Medaillen-Spiel gesagt, dass sie wahrscheinlich zum letzten Mal auf dieser großen Bühne steht. Als wir auf dem Weg hierher waren, hat sie gesagt: ,Ich will das so sehr.? Deshalb freue ich mich wahnsinnig, dass wir das jetzt zusammen geschafft haben?, sagte Ittlinger, die bereits 2020 mit Chantal Laboureur Deutsche Meisterin war. Dabei mussten die späteren Meisterinnen im Turnierverlauf einen Umweg nehmen. Bereits im Viertelfinale hatten sie gegen Lippmann/Paul mit 1:2 verloren und rutschten dadurch in den Loser-Baum. Dort bezwangen sie zunächst Behlen/Schulz in einem Viertelfinal-Krimi mit 2:0, wobei der erste Satz erst mit 35:33 entschieden wurde. Im Halbfinale folgte ein souveränes 2:0 gegen Grüne/Uhl. Lippmann/Paul hatten sich ebenfalls mit zwei Siegen das Finalticket gesichert. Für Louisa Lippmann war es erst die zweite DM-Teilnahme. Die ehemalige Hallen-Nationalspielerin war 2024 an der Seite von Laura Ludwig Vizemeisterin geworden. Melanie Paul nahm bereits zum sechsten Mal an einer DM teil und verbesserte mit Silber ihr bislang bestes Ergebnis von Platz vier aus dem Vorjahr. ?Melanie und Louisa haben uns alles abverlangt. Kim hat ein absolut klasse Spiel abgeliefert?, sagte Ittlinger und van de Velde ergänzte: ?Kim hat zum richtigen Zeitpunkt noch einmal einen Gang hochgeschaltet. Das haben wir gebraucht.? Auch die Atmosphäre in Dortmund sorgte bei den neuen Deutschen Meisterinnen für Begeisterung. Nach mehr als drei Jahrzehnten in Timmendorfer Strand fand die DM erstmals im Ruhrgebiet statt ? und die Premiere vor ausverkauftem Haus überzeugte die Spielerinnen. ?Ich war immer ein Fan von Timmendorfer Strand. Die 4.000 Leute dort waren genauso geil wie die, die jetzt hier sind. Aber hier ist es noch einen Tick lauter und hat noch mehr Festivalcharakter. Je mehr Menschen wir für Beach-Volleyball begeistern können, desto besser. Deshalb sind wir happy?, sagte Ittlinger. Van de Velde ergänzte: ?Die Stimmung ist super. Alle haben Bock auf Beach-Volleyball und alle Spielerinnen und Spieler werden gefeiert. Wir haben Timmendorf gut in Dortmund eingepflegt.? Barber/Gernert erneut Dritte Bronze ging wie im Vorjahr an Nele Barber und Melanie Gernert. Die DM-Dritten aus dem letzten Jahr führten im kleinen Finale gegen Anna Grüne/Janne Uhl mit 21:16 und 11:7, ehe Grüne die Partie verletzungsbedingt nicht fortsetzen konnte. ?Ich bin sprachlos. Back to Back DM-Dritte. Das muss ich erst einmal eine Weile sacken lassen?, sagte Gernert.
...mehr...
29.08.26
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein
Beach-DM in Dortmund: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde ziehen ins Finale ein Die Finalistinnen bei der Premiere der Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Dortmund stehen fest: Lippmann/Paul und Ittlinger/van de Velde kämpfen am Sonntag um 13:45 Uhr um den Titel. Bei den Männern stehen am Finaltag zunächst noch die Halbfinals an. Ehlers/Wüst, Sagstetter/Sagstetter, Lorenz/Rietschel und Paszkiewicz/Peters spielen um den Einzug ins Endspiel. Im ersten Halbfinale lieferten sich Lippmann/Paul und Barber/Gernert am späten Samstagabend im Revierpark Wischlingen einen spannenden Schlagabtausch. Trotz des immer wieder einsetzenden Regens sorgten tausende Zuschauer für eine beeindruckende Atmosphäre unter Flutlicht. Nach dem knappen 23:21 im ersten Satz blieb auch der zweite Durchgang lange ausgeglichen. Erst in der Schlussphase konnten sich Louisa Lippmann und Melanie Paul leicht absetzen. Schließlich verwandelte Lippmann den zweiten Matchball zum knappen 2:0-Sieg. ?Danke, dass ihr alle da seid und bei diesem Schietwetter für so eine geile Kulisse gesorgt habt?, sagte Lippmann nach dem Finaleinzug. Das zweite Halbfinale zwischen Grüne/Uhl und Ittlinger/van de Velde verlief deutlich einseitiger. Das topgesetzte Team machte von Beginn an Druck, während Grüne/Uhl nicht in ihr Spiel fanden. Im Regen von Dortmund setzten sich Ittlinger/van de Velde schließlich souverän mit 21:13 und 21:13 durch. Das Endspiel steigt am Sonntag um 13:45 Uhr, bereits eine Stunde zuvor geht es im Spiel um Platz drei um die Bronzemedaille. Während bei den Frauen die Finalistinnen bereits feststehen, müssen die Männer ihre Endspielteilnehmer noch ermitteln. Im ersten Halbfinale treffen am Sonntag um 10:30 Uhr die topgesetzten Ehlers/Wüst auf die an Position drei gesetzten Sagstetter-Brüder. Anschließend kämpfen Lorenz/Rietschel (Setzlistenplatz vier) gegen das Überraschungsteam Paszkiewicz/Peters (Setzlistenplatz zehn) um den Einzug ins Finale. Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft ist für 16:00 Uhr angesetzt. Tickets für die Beach-DM in Dortmund Spielplan Frauen Spielplan Männer
...mehr...
29.08.26
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest
Beach-DM in Dortmund: Erste Halbfinalisten stehen fest Nach 33 Jahren in Timmendorfer Strand feiert die Deutsche Beach-Volleyball-Meisterschaft in diesem Jahr ihre Premiere in Dortmund ? und die hat es in sich. Das Stadion im Revierpark Wischlingen mit seinen 6.500 Plätzen ist nahezu ausverkauft, die Stimmung überragend. Bereits an den ersten beiden Tagen sorgten tausende Fans auf dem Center Court und hunderte Zuschauer an den frei zugänglichen Sidecourts für eine besondere Atmosphäre. Sportlich gab es neben Favoritensiegen auch einige Überraschungen. So stehen neben Lippmann/Paul, Grüne/Uhl, Ehlers/Wüst auch Paszkiewicz/Peters im Halbfinale. Bei der ersten Beach-DM in Dortmund lieferten sich die Teams an den ersten beiden Tagen packende Duelle von früh morgens bis spät in die Nacht. Im Flutlicht von Dortmund setzten sich Louisa Lippmann und Melanie Paul im Viertelfinale mit 2:1 (21:18, 15:21, 16:14) gegen die topgesetzten Ittlinger/van de Velde durch und zogen ins Halbfinale ein. Anschließend gewannen Anna Grüne und Janne Uhl deutlich mit 2:0 (21:8, 21:12) gegen Bock/Kunst. Damit steht das Duo ohne Satzverlust in der Runde der besten Vier. Die weiteren Halbfinalisten werden am Samstag ab 14:30 Uhr ermittelt. Im Viertelfinale des Loser-Baums kämpfen Barber/Gernert gegen Bock/Kunst sowie Behlen/Schulz gegen Ittlinger/van de Velde um die verbleibenden zwei Halbfinalplätze. Die Finalisten werden anschließend am Samstagabend ab 20 Uhr unter Flutlicht ermittelt. Bei den Männern stehen die topgesetzten Nils Ehlers und Lui Wüst im Halbfinale. Nach ihrem äußerst knappen 2:1-Achtelfinalsieg gegen Just/Pieper am Freitagabend buchten sie am Samstagmorgen das Ticket für die Runde der besten Vier. Nach einem spannenden und ausgeglichenen ersten Satz setzten sie sich gegen die Youngsters Bungert/Wüst letztlich souverän mit 2:0 (23:21, 21:14) durch. Die größte Überraschung des Turniers gab es im zweiten Männer-Viertelfinale. Die an Position zehn gesetzten Colin Paszkiewicz und Charlie Peters sahen nach einem klaren ersten Satz und einem deutlichen Rückstand im zweiten Durchgang gegen Benedikt und Jonas Sagstetter bereits wie die Verlierer aus. Doch das Berliner Duo kämpfte sich zurück, wehrte drei Matchbälle ab und triumphierte am Ende mit 2:1 (17:21, 27:25, 16:14). Paszkiewicz/Peters hatte vor der DM wohl kaum jemand auf dem Zettel: Das Duo war in dieser Saison lediglich bei einem Turnier der German Beach Tour am Start und hatte in Hamburg den siebten Platz belegt. Die Qualifikation für die DM gelang über Landesverbandsturniere sowie zahlreiche internationale Auftritte bei Future-Events der Beach Pro Tour. In Dortmund trumpften die beiden dann groß auf. Nach einem souveränen Auftaktsieg gegen Held/Kubo gelang ihnen im Achtelfinale der erste Coup: In einer hochklassigen Partie schickten sie das an Position zwei gesetzte Nationalteam Henning/Pfretzschner mit 2:1 (22:20, 13:21, 15:10) in den Loser-Baum. Die Mitfavoriten müssen sich nun zunächst im Loser-Achtelfinale gegen Lorenz/Rietschel behaupten (Samstag, ca. 14 Uhr), um im Loser-Viertelfinale (19 Uhr gegen Bungert/Wüst) ihre Chance auf das Halbfinale zu wahren. Das zweite Viertelfinale im Loser-Baum bestreiten Just/Pieper und die Sagstetter-Brüder (18 Uhr). Die Halbfinals der Männer finden am Sonntag ab 10:30 Uhr statt. Das Finale der Frauen ist für Sonntag um 13:45 Uhr angesetzt, das Finale der Männer soll um 16 Uhr beginnen. Für das Wochenende sind noch letzte Tickets erhältlich. Tickets für die Beach-DM in Dortmund Spielplan Frauen Spielplan Männer
...mehr...
28.08.26
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund
Karla Borger beendet Karriere - Emotionale Verabschiedung bei Beach-DM in Dortmund Karla Borger ist am Freitag bei den Deutschen Beach-Volleyball-Meisterschaften in Dortmund vor tausenden Fans emotional verabschiedet worden. DVV-Präsident Markus Dieckmann und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst würdigten die langjährige Nationalspielerin und zweifache Olympiateilnehmerin, die den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre geprägt hat. ?18 Jahre lang war Beach-Volleyball mein Leben ? eine unvorstellbar wertvolle Zeit für mich. Ich habe mehr dabei erreicht, als ich es mir jemals hätte denken können?, sagte Borger bei ihrer Verabschiedung. ?Ich habe über 50 Länder gesehen, Freundschaften überall auf der Welt geschlossen und die höchsten Höhen und tiefsten Tiefen erlebt. Ich bin oft an meine Grenzen gebracht worden, hatte aber auf diesem Weg unheimlich viel Unterstützung. Diesen Menschen bin ich zutiefst dankbar.? 72 Medaillen in 18 Jahren Mit 37 Jahren beendet Borger eine außergewöhnliche Karriere. Seit 2008 war sie auf der höchsten nationalen und internationalen Ebene aktiv und nahm an rund 250 Turnieren teil. Dabei gewann sie 72 Medaillen ? darunter sechs Siege bei FIVB-Turnieren, drei CEV-Turniersiege und zwei deutsche Meisterschaften. Zu ihren größten Erfolgen zählen die Vize-Weltmeisterschaft 2013, der Gewinn der World-Tour-Finals 2021 sowie die Teilnahmen an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro und 2021 in Tokio. Besonders erfolgreich war Borger an der Seite von Britta Büthe, mit der sie unter anderem WM-Silber 2013 gewann. 2021 feierte sie gemeinsam mit Julia Sude den Sieg bei den World-Tour-Finals. ?Karla Borger hat den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre mitgeprägt ? sportlich, aber auch mit ihrer Persönlichkeit und ihrer klaren Haltung. Sie hat Verantwortung übernommen und sich immer für ihre Mitspielerinnen und für ihren Sport eingesetzt?, sagt DVV-Präsident Markus Dieckmann. ?Wir sind sehr dankbar für das, was Karla für den deutschen Volleyball geleistet hat, und freuen uns, dass sie dem Beach-Volleyball weiterhin verbunden bleibt.? Erfahrung weitergeben Bereits während ihrer letzten aktiven Jahre engagierte sich Borger verstärkt als Mentorin und gab ihre Erfahrung an jüngere Spielerinnen weiter. Unter anderem begleitete sie Svenja Müller auf ihrem Weg an die Weltspitze und unterstützte zuletzt junge Talente am Bundesstützpunkt Stuttgart. Auch über den Sport hinaus setzte sich Borger für Athletinnen und Athleten ein. Als Gründungsmitglied von Athleten Deutschland war sie von 2021 bis 2025 Präsidentin der Organisation. Ihre Stimme will sie auch künftig einbringen und gleichzeitig ihre Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben. ?Ich habe viel Freude daran, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben?, sagt Borger. ?Diese Karriere war das Größte, was mir passieren konnte. Dafür bin ich extrem dankbar. Ich nehme jeden Moment und jede Begegnung für immer mit.? Die aktive Karriere im Sand ist damit beendet ? ihre Verbindung zum Beach-Volleyball bleibt bestehen.
...mehr...
27.08.26
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale
EM: DVV-Frauen stehen trotz Niederlage gegen Polen im Achtelfinale Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat die Vorrunde bei der Europameisterschaft mit einer Niederlage beendet. Gegen Polen unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli in Istanbul mit 0:3 (19:25, 23:25, 24:26). Den Einzug ins Achtelfinale hatten die DVV-Frauen bereits vor der Partie sicher. In der Runde der letzten 16 treffen sie am Montag oder Dienstag voraussichtlich auf Belgien. Trotz der Niederlage zeigte die deutsche Mannschaft über weite Strecken eine gute Leistung, konnte ihre starken Phasen jedoch nicht konstant genug abrufen. Immer wieder erspielten sich die DVV-Frauen Führungen und Chancen, belohnten sich dafür aber nicht. Polen nutzte die deutschen Schwankungen konsequent aus und setzte sich letztlich verdient durch ? auch wenn das 0:3 den Spielverlauf nicht vollständig widerspiegelt. Beste deutsche Scorerinnen waren einmal mehr Lina Alsmeier mit 13 Punkten und Leana Grozer mit zwölf Punkten. Die DVV-Frauen erwischten einen guten Start und lagen im ersten Satz mehrfach in Führung. Über 11:6 , 15:11 und 19:15 behielt Deutschland zunächst die Kontrolle. Dann folgte jedoch eine entscheidende Schwächephase: Polen erzielte zehn Punkte in Folge und drehte den Satz komplett. Deutschland fand keine Lösungen mehr und musste den Durchgang mit 19:25 abgeben. Der zweite Satz entwickelte sich lange ausgeglichen. Nach 7:7 wechselte die Führung mehrfach, Deutschland blieb aber stets in Schlagdistanz. Anastasia Cekulaev blockte zum 15:15 und Leana Grozer servierte ein Ass zum 17:16. Doch in der entscheidenden Phase ließ sie Chancen erneut liegen. Nach dem 20:20 hatte Deutschland mehrfach die Möglichkeit, sich einen Vorsprung zu erspielen, stattdessen holte sich Polen zwei Satzbälle und nutzte den zweiten. Auch im dritten Satz startete Deutschland besser und führte zunächst mit 8:6 und 11:7. Polen drehte den Satz anschließend und setzte sich auf 14:11 ab. Die DVV-Frauen kämpften sich mehrfach zurück, konnten den Rückstand aber nicht entscheidend verkürzen. Nach dem 18:14 für Polen und einem zwischenzeitlichen 22:18 schien der Satz durch. Doch Deutschland gab sich nicht geschlagen: Leana Grozer und Anastasia Cekulaev verkürzten mit zwei Blocks auf 22:24, anschließend servierte Grozer stark und die Polinnen zeigten Nerven. Nach einem Angriffsfehler stand es 24:24. Doch dann zeigte Polen seine Klasse und nutzte direkt den nächsten Matchball mit einem Ass. Damit schließen die DVV-Frauen die Gruppe A voraussichtlich auf dem vierten Platz ab. Nur wenn Ungarn am Freitag noch für eine Überraschung gegen Slowenien sorgt, könnte sich die Platzierung verändern. Nach aktuellem Stand wartet im Achtelfinale Belgien auf die deutsche Mannschaft. Die Belgierinnen sicherten sich in Baku mit einem umkämpften 3:2 gegen die Niederlande den Gruppensieg in Gruppe C. Das Achtelfinale findet am Montag oder Dienstag in Istanbul statt. Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen 0:3 (19:25, 23:25, 24:26)
...mehr...
27.08.26
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen
Beach-DM feiert Premiere in Dortmund ? Titelverteidiger*innen fehlen Nach 33 Jahren am Timmendorfer Strand schlagen die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in diesem Jahr ein neues Kapitel auf: Von Donnerstag bis Sonntag (27. bis 30. August) kämpfen Deutschlands beste Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer erstmals im Revierpark Wischlingen in Dortmund um die nationalen Titel. Nicht dabei sind allerdings die Titelverteidigerinnen Svenja Müller und Cinja Tillmann sowie Sven Winter, die verletzt absagen mussten. Vom Ostseestrand ins Ruhrgebiet: Nach mehr als drei Jahrzehnten am Timmendorfer Strand findet die Deutsche Meisterschaft erstmals in Dortmund statt. Im Revierpark Wischlingen entsteht dafür eine Beach-Volleyball-Arena mit einem Center Court für rund 6.500 Zuschauer*innen. Insgesamt werden an den vier Turniertagen mehr als 35.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Bei den Frauen fehlt mit Müller/Tillmann das dominierende Team der vergangenen Jahre. Das Duo hatte die Chance, mit dem fünften Titel in Folge Geschichte zu schreiben. Svenja Müller verletzte sich jedoch kurz vor dem Turnier im Training. Besonders bitter: Die Absage trifft die Dortmunderin ausgerechnet bei der Premiere in ihrer Heimatstadt. Nach der Absage der Titelverteidigerinnen ist das Rennen um die Meisterschaft komplett offen. An der Spitze des Frauenfeldes stehen Sandra Ittlinger und Kim van de Velde. Dahinter folgen Bock/Kunst, Grüne/Uhl, Lippmann/Paul und Beutel/Schürholz. Ein klarer Favorit lässt sich kaum ausmachen. Auch Christ/Neuß sowie Maidhof/Schwarz wollen in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Auch bei den Männern fällt mit Sven Winter ein amtierender Deutscher Meister verletzungsbedingt aus. Damit ist von den Titelträgern des vergangenen Jahres nur Lukas Pfretzschner in Dortmund am Start. Der 2025 gemeinsam mit Winter gekrönte Pfretzschner bildet bei der Premiere ein neues Duo mit Paul Henning. Das Team geht als Nummer zwei der Setzliste in das Turnier und zählt neben den topgesetzten Nils Ehlers und Lui Wüst zu den Favoriten auf den Titel. Auch die Sagstetter-Brüder sowie Lorenz/Rietschel gehören zum erweiterten Kreis der Titelanwärter. Für alle Teams beginnt am Donnerstag um 10.30 Uhr der Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Bis Samstag geht es über die ersten Runden, Achtel- und Viertelfinals bis zu den Halbfinals der Frauen. Die Entscheidungen fallen am Sonntag: Das Frauenfinale ist für 13.45 Uhr angesetzt, das Männerfinale folgt um 16 Uhr. Rund um den Center Court wartet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Public Viewing, Foodtrucks, Getränkeständen und verschiedenen Mitmachangeboten. Auch Camping und Caravaning direkt am Park gehören zum neuen Konzept. Der Zugang zum Eventgelände, zu den Side Courts, zum Public Viewing und zum Sponsorendorf ist kostenlos, für die Partien auf dem Center Court wird ein Tagesticket benötigt. Für die Partien auf dem Center Court sind noch Resttickets erhältlich. Setzliste Frauen >>> Setzliste Männer >>> Spielplan Frauen >>> Spielplan Männer >>>
...mehr...
27.08.26
Weltrekord: DVV-Männer gewinnen Satz mit 66:64 gegen Italien
Weltrekord: DVV-Männer gewinnen Satz mit 66:64 gegen Italien Was für ein Spiel, was für ein Satz, was für ein Rekord: Die deutsche Männer-Nationalmannschaft hat beim FIPAV Cup Men Elite in Reggio Calabria einen historischen Satz gespielt. Gegen Weltmeister Italien gewann das Team von Bundestrainer Massimo Botti den ersten Durchgang nach anderthalb Stunden mit 66:64 ? so lange dauerte noch kein Satz in einem offiziellen Länderspiel. Am Ende mussten sich die DVV-Männer nach mehr als 3:30 Stunden dennoch mit 2:3 (66:64, 22:25, 25:23, 22:25, 12:15) geschlagen geben. Mehr als 4.400 Zuschauer im PalaCalafiore erlebten am Mittwochabend ein Spiel, das in die Volleyball-Geschichtsbücher eingehen wird. Direkt zum Auftakt des FIPAV Cup Men Elite, einem Vorbereitungsturnier auf die Europameisterschaft (9. bis 26. September in Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien), traf die deutsche Auswahl auf den amtierenden Weltmeister Italien. Was folgte, war vor allem im ersten Satz ein Krimi, der keine Grenzen kannte. Deutschland lag zunächst mit 7:12 zurück, kämpfte sich aber zurück und glich beim 18:18 aus. Beim 24:22 hatten die DVV-Männer anschließend die ersten beiden Satzbälle, doch Italien wehrte beide ab und erspielte sich seinerseits die erste Chance auf den Satzgewinn. Danach entwickelte sich ein beispielloses Hin und Her. Insgesamt wehrten beide Teams 43 Satzbälle ab. Nach elf Satzbällen in Folge für die Italiener hatten die Deutschen beim 48:47 ihre zehnte Chance auf den Satzgewinn. Nach sieben weiteren abgewehrten Satzbällen hatten die DVV-Männer ihren elften Satzball beim 56:55. Tobias Brand beendete schließlich den Marathon, als er den 15. eigenen Satzball verwandelt ? nach insgesamt 28 abgewehrten. Tobias Krick war mit zwölf Punkten der erfolgreichste deutsche Angreifer im ersten Durchgang, Anton Brehme steuerte zehn Zähler bei. ?Das ist das längste Spiel, das ich je gespielt habe. Ich glaube, wir haben alle noch nie so einen ersten Satz erlebt, den wir sogar gewonnen haben. Das war unfassbar?, sagte Tobias Brand. ?Es war auch unfassbar, mit welchen Kräften wir gespielt haben. Auf der mentalen Ebene und mit Blick darauf, wie wir körperlich dastehen, war das heute ein sehr guter Test.? Mit 66:64 und einer Dauer von 89 Minuten stellte der erste Satz einen neuen Rekord für ein offizielles Länderspiel auf. Der bisherige Bestwert war erst im Juni bei der Volleyball Nations League aufgestellt worden: Argentinien gewann gegen Polen einen Satz mit 50:48 nach 62 Minuten. Doch auch nach diesem historischen ersten Durchgang war die Partie längst nicht entschieden. Italien glich mit einem 25:22 aus, Deutschland schlug mit 25:23 zurück. Nach einem weiteren 22:25 aus deutscher Sicht musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Dort hatten die Italiener beim 15:12 das bessere Ende für sich und feierten nach dreieinhalb Stunden Spielzeit den 3:2-Erfolg. ?Es war wichtig, dass wir den ersten Satz gewonnen haben?, sagte Johannes Tille. ?Wenn wir den verlieren, kann es auch gut sein, dass wir hier 0:3 nach Hause gehen. Mental und körperlich war man irgendwann ziemlich fertig. Wir haben deshalb versucht, das über Freude und Lockerheit durchzubringen. Hätten wir ohne Freude gespielt, wäre es einfach nur ein Kampf gewesen. So hat es wenigstens Spaß gemacht, auch wenn wir das Spiel verloren haben.? Erfolgreichste Punktesammler der deutschen Mannschaft waren am Ende Erik Röhrs mit 20 Punkten, Tobias Krick mit 19, Tobias Brand mit 18 und Anton Brehme mit 16 Zählern. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den DVV-Männern allerdings nicht. Nach dem Rekordspiel ging es erst gegen 1:30 Uhr zum Essen und anschließend ins Bett. Bereits am Donnerstag wartet um 20 Uhr die nächste Partie gegen Kuba. Am Freitag reist die Mannschaft weiter nach Messina, wo am Samstag um 20 Uhr das letzte Spiel des FIPAV Cup Men Elite gegen Brasilien auf dem Programm steht. ?Vier Stunden sind sehr, sehr viel?, sagte Bundestrainer Massimo Botti nach der Partie. ?Ich habe noch nie einen Satz wie diesen erlebt. Es war verrückt ? eigentlich haben wir heute ein ganzes Spiel in einem Satz gespielt.? Mit Blick auf die kurze Erholungszeit sei nun vor allem eines wichtig: ?Jetzt müssen wir unsere Energie zurückgewinnen. Ich mache mir vor allem Gedanken darüber, wie wir uns für das morgige Spiel regenerieren können.? Kader DVV-Männer ? FIPAV Cup Men Elite: Leonard Graven, Moritz Reichert, Johannes Tille, Georg Grozer, Anton Brehme, Ruben Schott, Moritz Karlitzek, Tim Peter, Jan Zimmermann, Florian Krage-Brewitz, Tobias Krick, Tobias Brand, Theo Mohwinkel, Simon Torwie, Erik Röhrs.
...mehr...
26.08.26
EM: DVV-Frauen unterliegen Titelverteidiger Türkei mit 1:3
EM: DVV-Frauen unterliegen Titelverteidiger Türkei mit 1:3 Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat dem amtierenden Europameister Türkei im vierten Vorrundenspiel der Europameisterschaft alles abverlangt. Vor 16.500 Zuschauern in Istanbul unterlag das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli mit 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25), zeigte dabei aber über weite Strecken eine starke Leistung. Zum Abschluss der Vorrunde trifft die DVV-Auswahl am Donnerstag (15 Uhr dt. Zeit) auf die noch ungeschlagenen Polinnen. ?Es hat sehr viel Spaß gemacht, vor dieser vollen Halle zu spielen. Das hat mich und die ganze Mannschaft sehr motiviert. Wir konnten die Stimmung oft mitnehmen und haben uns davon auch mitreißen lassen ? vor allem im zweiten Satz in der Crunch Time?, sagte Annie Cesar nach der Partie. ?Natürlich ist es unglaublich schwer, gegen die Türkei zu Hause zu gewinnen. Zumal unsere Eigenfehler zu hoch waren. Dadurch haben wir das Spiel ein Stück weit aus der Hand gegeben. Da wäre definitiv mehr drin gewesen.? Die deutsche Mannschaft erwischte gegen den VNL-Sieger und Vizeweltmeister zunächst in ausverkaufter Halle einen schwierigen Start und lag im ersten Satz früh zurück. Beim 20:22 war die DVV-Auswahl dank einer Aufschlagserie von Leana Grozer wieder in Schlagdistanz, konnte den Satz aber nicht mehr drehen. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein enges Duell, in dem Deutschland nach einem Rückstand von 17:20 eine starke Schlussphase hinlegte. Mit einem Ass von Leana Grozer und einem Block von Anastasia Cekulaev gelang der 23:23-Ausgleich. Nach zwei abgewehrten Satzbällen brachte Lina Alsmeier ihr Team mit zwei Punkten in Folge in Führung. Direkt den ersten Satzball verwandelte Camilla Weitzel nach einem starken Aufschlag von Monique Strubbe. Anschließend erhöhte die Türkei den Druck und setzte sich im dritten Durchgang früh ab. Deutschland kämpfte sich zwar noch einmal heran, konnte den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Auch im vierten Satz blieben die DVV-Frauen zunächst in Schlagdistanz und verkürzte zwischenzeitlich noch einmal auf 16:19. Die Gastgeberinnen ließen sich den Sieg jedoch nicht mehr nehmen. Beste deutsche Scorerinnen waren Lina Alsmeier mit 18 Punkten und Leana Grozer mit 15 Punkten. Insgesamt leistete sich die DVV-Auswahl aber mit 19 Aufschlagfehlern und 10 Angriffsfehlern. Zudem scheiterten sie 13-mal am türkischen Block. Für Deutschland geht es bereits am Donnerstag weiter. Zum Abschluss der Vorrunde wartet mit Polen der nächste schwere Gegner. ?Morgen müssen wir wieder Vollgas geben. Einige Dinge haben heute schon wieder besser funktioniert als in den vergangenen Tagen. Vor allem haben wir in stressigen Situationen nicht den Kopf hängen lassen und eine gute Körpersprache gezeigt?, blickt Annie Cesar voraus. ?Das müssen wir mitnehmen: Auch wenn es schwierig wird und ein starker Gegner auf der anderen Seite steht, müssen wir weiter um jeden Ball kämpfen ? Step by Step.? Nach dem 0:3 gegen Slowenien sowie den Siegen gegen Lettland (3:1) und Ungarn (3:0) hat die DVV-Auswahl den Einzug ins Achtelfinale so gut wie sicher. Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei 1:3 (21:25, 27:25, 20:25, 19:25) Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen Livestream sporteurope.tv
...mehr...
25.08.26
EM: DVV-Frauen gewinnen souverän gegen Ungarn ? nun wartet die Türkei
EM: DVV-Frauen gewinnen souverän gegen Ungarn ? nun wartet die Türkei Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft den zweiten Sieg in Folge gefeiert. In Istanbul setzte sich das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli souverän mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) gegen Ungarn durch und sicherte sich damit drei wichtige Punkte in Gruppe A. Nach den beiden Pflichtsiegen gegen Lettland und Ungarn warten nun mit Gastgeber Türkei (Mittwoch, 18 Uhr deutscher Zeit) und Polen (Donnerstag, 15 Uhr) die beiden stärksten Gegner der Vorrundengruppe. Nach dem 3:1-Sieg gegen Lettland hatten die Deutschen auch das Spiel gegen Ungarn im Griff. Zwar wehrten sich die Ungarinnen und stellte die DVV-Auswahl immer wieder vor Herausforderungen, letztlich konnten sie aber mit der Qualität der Deutschen nicht mithalten. Deutschland präsentierte sich in allen Elementen stabil und leistete sich nur wenige Schwächephasen. Besonders hervorzuheben ist das variable Angriffsspiel: Lina Alsmeier war mit 13 Punkten beste deutsche Punktesammlerin, Emilia Weske und Leana Grozer steuerten jeweils zwölf Punkte bei. Camilla Weitzel und Anastasia Cekulaev erzielten jeweils acht Punkte. ?Wir hatten keinen guten Start ins Turnier, sind aber von Spiel zu Spiel gewachsen. Heute haben wir unsere Stärken gezeigt. Ich freue mich sehr und bin stolz auf das Team?, sagte Anastasia Cekulaev. Auch Lina Alsmeier zeigte sich nach dem zweiten Sieg in Folge erleichtert: ?Die Freude ist natürlich sehr groß. Es war ein absoluter Pflichtsieg, um unser Minimalziel ? das Achtelfinale ? zu erreichen. Darüber sind wir sehr happy, gerade auch, weil wir 3:0 gewonnen haben. Das hat uns gutgetan, um in den Rhythmus zu kommen und Selbstvertrauen zu tanken. Es war eine Leichtigkeit im Spiel, die davor noch nicht ganz da war. Das gibt uns ein gutes Gefühl für die kommenden Gegner.? Die Partie begann ausgeglichen. Bis zum 11:11 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, ehe Deutschland das Tempo anzog und sich über 16:13 und 21:16 den ersten Satz sicherte. Auch im zweiten Durchgang erwischte das DVV-Team den besseren Start und führte schnell mit 5:1. Ungarn blieb jedoch dran. Es entwickelte sich ein umkämpfter Satz mit vielen langen Ballwechseln und starken Abwehraktionen auf beiden Seiten. Deutschland behielt aber die Kontrolle und baute die Führung kontinuierlich über 16:11 und 20:16 aus. Leana Grozer machte letztlich den zweiten Satzgewinn perfekt. Im dritten Satz wechselte die Führung zunächst mehrfach. Beim 9:7 setzte sich Deutschland dann erstmals etwas ab, ehe eine starke Aufschlagserie von Leana Grozer die Vorentscheidung brachte. Die Außenangreiferin setzte die ungarische Annahme massiv unter Druck, sodass Ungarn kaum noch ins eigene Spiel fand. Über 13:10, 18:10 und 21:11 zog Deutschland davon und ließ auch nichts mehr anbrennen. Nun steht als nächstes das Duell mit Gastgeber Türkei an. ?Wir bleiben positiv. Es wird ein sehr schwieriges Spiel, aber wir freuen uns darauf, vor den türkischen Fans in der ausverkauften Halle zu spielen. Wir werden die Energie aufsaugen und um jeden Ball kämpfen?, sagt Anastasia Cekulaev. Auch Alsmeier blickt selbstbewusst auf das Duell: ?Wir können das Selbstbewusstsein von heute mitnehmen und mit erhobenem Haupt in das Spiel gehen. Wir müssen uns nicht kleiner machen, als wir sind, und wollen die Türkei vor voller Kulisse ordentlich ärgern. Wir haben nichts zu verlieren ? dann spielt es sich hoffentlich mit der gleichen Leichtigkeit wie heute.? Spielplan der DVV-Frauen Samstag, 22. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Slowenien 0:3 (22:25, 21:25, 20:25) Sonntag, 23. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Lettland 3:1 (25:15, 25:18, 13:25, 25:15) Dienstag, 25. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Ungarn 3:0 (25:17, 25:21, 25:14) Mittwoch, 26. August, 18 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Türkei Livestream sporteurope.tv Donnerstag, 27. August, 15 Uhr (dt. Zeit) Deutschland vs. Polen Livestream sporteurope.tv
...mehr...

&

&