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05.11.26
Volleyball Awards 2026 ? Jetzt abstimmen!
Volleyball Awards 2026 ? Jetzt abstimmen!
Volleyball Awards 2026 ? Jetzt abstimmen!
Die deutschen Volleyballerinnen und Volleyballer haben auch 2026 mit starken Leistungen und besonderen Momenten begeistert. Doch wer hat in diesem Jahr besonders überzeugt? Wer hat auf dem Feld den Unterschied gemacht, welche Nachwuchstalente haben sich in den Vordergrund gespielt und welcher Coach seine Teams besonders erfolgreich begleitet? Jetzt seid ihr gefragt: Stimmt ab bei den Volleyball Awards 2026!
HIER GEHT'S ZUR ABSTIMMUNG >>>
Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und das Volleyball Magazin (VM) würdigen auch in diesem Jahr herausragende Leistungen auf und neben dem Feld. Vergeben werden wie bereits seit fast 50 Jahren die traditionsreichen Titel ?Volleyballerin des Jahres? und ?Volleyballer des Jahres?. Zudem werden die Sieger in den drei weiteren Kategorien ?Nachwuchsspielerin des Jahres?, ?Nachwuchsspieler des Jahres? und ?Coach des Jahres? gesucht.
Die Vorauswahl hat ein hochkarätig besetztes Gremium aus Expertinnen und Experten des deutschen Volleyballs getroffen. Mit dabei sind DVV Vorstand Sport Jaromir Zachrich, DVV Chef-Bundestrainer Christian Dünnes, Athletensprecher Lukas Kampa, VBL-Geschäftsführerin Kim Renkema, DVV Chef-Bundestrainer Nachwuchs Michael Warm und VM-Redakteur Felix Meininghaus. Bei der Wahl zählen nicht nur sportliche Erfolge und Leistungen auf dem Feld, sondern auch Persönlichkeit, Leidenschaft, Fairness und die Begeisterung für den Sport.
Nun liegt die Entscheidung bei euch: Mit eurer Stimme bestimmt ihr, wer sich die Volleyball Awards 2026 sichert. Und die Teilnahme lohnt sich gleich doppelt: Unter allen Abstimmenden werden attraktive Preise verlost ? darunter ein signierter Ball sowie Trikots der Nationalmannschaft, brandneue Volleyballschuhe von weplayvolleyball, hochwertige Recovery Produkte von Blackroll, molten Gutscheine sowie exklusive Gesundheitspakete von IEA Medical.
Jetzt abstimmen!
(Einsendeschluss 19. November 2026)
DIE NOMINIERTEN
Volleyballerin des Jahres
Lina Alsmeier
Die Titelträgerin des vergangenen Jahres überzeugte auch 2026 mit starken Leistungen. Mit ihrem Club Novara wurde sie vierte in der italienischen Serie A1 sowie im Pokal. Immer wieder führte die Außenangreiferin ihr Team als MVP zum Sieg. Auch in der Nationalmannschaft gehörte die 26-Jährige als Stammkraft immer zu den Top-Scorerinnen. Bei der EM war erst im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Türkei Schluss.
Laura Berger
Die Mittelblockerin spielte mit dem VfB Suhl eine überragende Saison und überzeugte als Stammkraft und verlässliche Punktelieferantin. Im DVV-Pokal feierte Laura Berger nach einem 3:2-Sieg im Finale in Mannheim gegen Stuttgart den Titelgewinn. Auch im Meisterschaftsrennen war an der 23-Jährigen und ihrem Club kein Vorbeikommen. Zu Beginn der neuen Saison folgte direkt der Sieg im Supercup.
Anastasia Cekulaev
Anastasia Cekulaev gewann mit Chieri Silber im CEV Cup, Bronze im italienischen Pokal und wurde fünfte in der Meisterschaft. Die Mittel-blockerin war eine verlässliche Stütze ihres Teams, ebenso wie bei der Nationalmannschaft. Mit den DVV-Frauen gewann sie in der VNL unter anderem gegen Brasilien und zog bei der EM ins Viertelfinale ein. Seit dieser Saison schlägt sie für Conegliano auf ? das erfolgreichste Team der letzten Jahre.
Leana Grozer
Im vergangenen Jahr wurde sie noch als ?Nachwuchsspielerin des Jahres? geehrt, nun hat sich Leana Grozer bei den Erwachsenen etabliert. Nach einer durchwachsenen Saison mit Schwerin startete die Außenangreiferin bei den DVV-Frauen richtig durch, entwickelte sich zur Stammspielerin und zählte in der VNL und bei der EM oft zu den Top-Scorerinnen. Nun behauptet die 19-Jährige sich bei Busto Arsizio in Italien und lieferte bei den ersten Spielen direkt ab.
Camilla Weitzel
Die 26-jährige Mittelblockerin war eine der Säulen der DVV-Frauen und überzeugte mit starken Leistungen. Als Kapitänin führte sie ihr Team ins EM-Viertelfinale. Bei ihrem Club Scandicci gehörte sie zu den besten Spielerinnen und zog ins Pokalfinale ein, wurde dritte in der Meisterschaft und vierte in der Champions League. Auch bei ihrem neuen Verein in Istanbul sorgt Camilla Weitzel direkt für Aufsehen: sieben Blocks und 18 Punkte im ersten Ligaspiel sowie 12 Punkte und vier Blocks im Supercup.
Volleyballer des Jahres
Tobias Brand
Der Außenangreifer spielte eine starke Saison in Polen, auch wenn es für ihn am Ende mit Energa Trefl Gda?sk in der Endabrechnung nur zu Platz neun reichte. In der Nationalmannschaft war Tobias Brand ein verlässlicher Punktelieferant und erreichte mit den DVV-Männern das EM-Viertelfinale. Zur neuen Saison wechselte der 28-Jährige zum polnischen Spitzenclub Asseco Resovia Rzeszów.
Florian Krage-Brewitz
Florian Krage-Brewitz war in der vergangenen Saison eine Säule bei den BR Volleys: Sieben Mal wurde er mit der Goldmedaille ausgezeichnet und war damit der wertvollste Spieler der Saison. Der Mittelblocker feierte trotz einiger Wackler am Ende mit dem Hauptstadtclub die Deutsche Meisterschaft. Auch in der Nationalmannschaft war der 29-Jährige eine verlässliche Stütze und zog mit den DVV-Männern ins EM-Viertelfinale ein.
Moritz Reichert
Auf den 31-jährige Außenangreifer war auch in dieser Saison Verlass ? egal ob bei den BR Volleys oder in der Nationalmannschaft. Der Routinier brachte Stabilität in die Annahme und punktete verlässlich im Angriff und Aufschlag. Mit den Berlinern feierte Moritz Reichert die Deutsche Meisterschaft, mit den DVV-Männern zog er nach einem starken Comeback-Sieg im Achtelfinale gegen Bulgarien ins Viertelfinale ein, wo gegen den späteren Titelträger Schluss war.
Erik Röhrs
Auf der ungewohnten Diagonalposition lieferte Erik Röhrs bei der Europameisterschaft ab. Der gelernte Außenangreifer punktete mit einer herausragenden Quote und marschierte als emotionale Leader seines Teams voran. Beim überragenden Comeback-Sieg im Achtelfinale gegen Bulgarien erzielte er 20 Punkte. Dabei hatte der 25-Jährige in der VNL sowie bei seinem Club Mint Vero Volley Monza noch auf der Außenposition geglänzt.
Jan Zimmermann
Mit 225 Länderspielen ist Jan Zimmermann in den elitären Kreis der Top10 deutschen Rekordnationalspieler aufgestiegen. Seit 2014 zieht er bei den DVV-Männern die Strippen und setzt seine Angreifer in Szene. So auch in diesem Jahr bei der VNL und der EM. Im Achtelfinale führte der Kapitän sein Team zum 3:2-Comeback-Sieg gegen Bulgarien. Zuvor hatte der 33-jährige Zuspieler mit Monza in der italienischen Liga überzeugt.
Volleyball Nachwuchsspielerin des Jahres
Carlotta Grun
Die 18-Jährige spielte beim VC Olympia Münster eine starke Saison. Sechs Mal wurde die 2,04 Meter große Mittelblockerin in der 2. Bundesliga als MVP ausgezeichnet. Auch in der U20 Nationalmannschaft trumpfte Carlotta Grun auf: Mit dem Sieg beim WEVZA-Turnier in Frankreich gelang der DVV-Auswahl die Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Jahr.
Franziska Heil
Beim U20 WEVZA war Franziska Heil Top-Scorerin und löst mit der DVV-Auswahl das EM-Ticket. Im Mai feierte die 17-Jährige ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft. Mit einem Doppelspielrecht ausgestattet hatte die Diagonalangreiferin bereits zuvor beim USC Münster erste Erfahrungen in der 1. Liga gesammelt. Bei ihrer Premiere gegen Stuttgart wurde sie direkt zur MVP gewählt. Zudem spielte sie eine gute Zweitliga-Saison und wurde viermal als MVP ausgezeichnet.
Florentine Rosemann
Aus der Kaderschmiede des VC Olympia Dresden kommend, sorgte Florentine Rosemann in diesem Jahr in ihrer ersten Saison als Profi direkt für Furore am Netz. Mit dem Dresdner SC erreichte die 19-jährige Mittelblockerin das Halbfinale im DVV-Pokal sowie im CEV Cup und wurde am Ende der Spielzeit mit ihrem Club Vizemeister. Bei der U20-DM holte sie mit ihrem Team zudem den Titel.
Diane Seybering
Die 19-Jährige erlebte beim USC Münster ihre erste komplette Profisaison und startete direkt durch. Die Mittelblockerin entwickelte sich zur verlässlichen Stütze ihrer Mannschaft. Als Stammspielerin zog sie mit dem ehemaligen Meister aus Westfalen ins Viertelfinale des DVV-Pokals ein und landete in der Liga mit ihrem Verein auf Platz fünf.
Sophia Thust
Von der Landesoberliga in die Jugend-Nationalmannschaft: Sophia Thust dominierte mit den Dessau Volleys die Saison und wurde im Sommer erstmals in die U18-Nationalmannschaft berufen. Bei der U18-EM war die 16-jährige Außenangreiferin als Stammspielerin gesetzt. Der Lohn für eine überragenden Saison war die Nominierung für die U20-Nationalmannschaft, mit der sie beim WEVZA als Stammspielerin das EM-Ticket löste.
Volleyball Nachwuchsspieler des Jahres
Mika Ahmann
Der 20-jährige Libero spielte eine starke Saison bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe und machte mit seinen konstant guten Leistungen auf sich aufmerksam. Diese Leistungen brachten Mika Ahmann die Nominierung zum Lehrgang der B-Nationalmannschaft ein. In der neuen Saison steht er für den TV Rottenburg auf dem Feld.
Joris Backhaus
Für Joris Backhaus ging es in der vergangenen Spielzeit steil hinauf. Der Libero des VCO Berlin stand dank eines Doppelspielrechts auch bei der SVG Lüneburg auf dem Feld. Der 19-Jährige erhielt mehrere Einsätze und war auch beim Pokalsieg der SVG im Kader. Der Lohn für die starke Saison: Die Berufung in die A-Nationalmannschaft und das Debüt beim Länderspiel in Neu-Ulm gegen Olympiasieger Frankreich.
Christopher Oberglock
Christopher Oberglock war in diesem Jahr mit gleich zwei Teams am Start: mit den VolleyYoungStars aus Friedrichshafen in der 2. Liga, wo er fünfmal als MVP ausgezeichnet wurde, sowie mit dem VCO Berlin, mit dem er in der 1. Liga ans Netz ging. Mit der U20 Nationalmannschaft landete der 18-jährige Diagonalangreifer beim WEVZA in Frankfurt auf Rang vier.
Kilian Schmiedeke
Beim VCO Berlin glänzte der 18-jährige Kapitän in der 1. Bundesliga als verlässlicher Punktesammler. Mit der U20 Nationalmannschaft wurde der Diagonalangreifer beim WEVZA in Frankfurt Vierter.
Arthur Wehner
Der Titelträger des vergangenen Jahres erhielt in seiner ersten kompletten Saison bei den BR Volleys immer wieder Einsatzzeit. Nach einer durchwachsenen Saison steigerten sich der 21-jährige Arthur Wehner und sein Team aus der Hauptstadt und durften am Ende doch noch die Deutsche Meisterschaft feiern.
Coach des Jahres
Massimo Botti
Die Fußstapfen, in die Massimo Botti bei den DVV-Männern getreten ist, waren groß. Doch der Italiener fand schnell einen Draht zu den Spielern und entwickelte das Team über den Sommer weiter. Bei der EM führte er die DVV-Männer bis ins Viertelfinale. Zuvor hatte der 53-Jährige mit seinem Club Asseco Resovia Rzeszów das Finale im polnischen Pokal erreicht und war vierter in der Liga sowie fünfter in der Champions League geworden.
Giulio Bregoli
Unter Giulio Bregoli spielten die DVV-Frauen eine gute VNL und zogen bei der EM ins Viertelfinale ein, wo gegen den späteren Europameister Türkei Schluss war. Zudem blickt der Italiener auf eine erfolgreiche Clubsaison zurück: Mit Eczac?ba?? Spor Kulübü gewann er Silber in der Champions League und im türkischen Pokal, in der Liga stand Platz drei zu Buche.
Laszlo Hollosy
Der 49-Jährige Trainer entwickelte beim VfB Suhl Lotto Thüringen eine überragende Mannschaft und führte sein Team sensationell zum Double. Nach dem 3:2-Sieg gegen Stuttgart reckte Laszlo Hollosy den DVV-Pokal in die Höhe und führte sein Team danach souverän zum Gewinn der Meisterschaft ? eine historische Saison für Suhl. Im Oktober folgte zudem Sieg im Supercup.
Stefan Hübner
Der Coach des Jahres 2025 lieferte auch in dieser Saison ab. Mit dem Sieg im DVV-Pokalfinale gewann die SVG Lüneburg den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Ebenfalls historisch: erstmals starteten die Niedersachsen als Hauptrundensieger ? mit nur zwei Niederlagen ? in die Playoffs. Im Finale mussten sie sich jedoch den BR Volleys geschlagen geben. Auch international lief es für Stefan Hübern und sein Team: Silber im CEV Cup.
Andreas Renneberg
Als Bundesstützpunkttrainer entwickelt und fördert Andreas Renneberg seit Jahren die Talente in Dresden. Unter dem 42-Jährigen spielte der VCO eine starke Saison und beendete die 2. Liga Pro auf dem fünften Platz. Im Sommer wurde er Junioren-Bundestrainer. Mit den U20-Frauen gewann er das WEVZA-Turnier in Frankreich und buchte damit zum ersten Mal seit Jahren direkt in der ersten Runde das EM-Ticket. Mit dabei waren sieben seiner Dresdner Spielerinnen.
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05.11.26
Volleyball Awards 2026 ? Jetzt abstimmen!
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Ab sofort werden die Volleyballer*in, die Nachwuchsspieler*in und Coach des Jahres gesucht! Ein Experten-Gremium hat eine Vorauswahl getroffen ? jetzt seid ihr an der Reihe! Mit eurer Stimme könnt ihr bestimmen, wer sich 2026 die Volleyball Awards sichert.
Unter allen Teilnehmer*innen werden attraktive Preise verlost ? darunter ein signierter Ball sowie signierte Trikots der Nationalmannschaften, brandneue Volleyballschuhe und Einkaufsgutscheine von weplayvolleyball, molten Bälle sowie exklusive Gesundheitspakete von IEA Medical.
Einsendeschluss ist der 19. November 2026.
Soweit wir, der Deutsche Volleyball-Verband e.V., im Rahmen deiner Teilnahme an der Verlosung personenbezogene Daten (insb. Kontaktdaten) von dir erfassen, verarbeiten wir diese ausschließlich zum Zwecke der Durchführung der Verlosung (u.a. auch Benachrichtigung der Teilnehmer und ggf. Versand des Gewinns) und löschen diese nach Beendigung der Verlosung, es sei denn, aus vertraglichen oder gesetzlichen Gründen ist eine längere Speicherdauer erforderlich.
Zur Datenerhebung über dieses Umfrageformular setzen wir Microsoft Forms ein, ein Dienst der Microsoft Corporation (One Microsoft Way Redmond, WA 98052-6399, USA), mit der wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 28 DSGVO) abgeschlossen haben und die unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sind (Art. 45 DSGVO). Die Datenschutzerklärung von Microsoft findest du hier.
Für weitere Informationen zum Datenschutz, insbesondere deine Betroffenenrechte, gilt unsere Datenschutzerklärung.
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04.11.26
Nach WM-Titel: Hüper/Wüst gewinnen Silber bei den Youth Olympic Games
Nach WM-Titel: Hüper/Wüst gewinnen Silber bei den Youth Olympic Games
Nach WM-Titel: Hüper/Wüst gewinnen Silber bei den Youth Olympic Games
Lasse Hüper und Filo Wüst sind Vize-Olympiasieger. Das deutsche Beach-Volleyball-Duo musste sich im Finale der Youth Olympic Games in Dakar nach einer knapp einstündigen Nervenschlacht den Österreichern Hohenauer/Poinstingl mit 1:2 (20:22, 21:13, 12:15) geschlagen geben. Nach dem Titel bei den U18-Weltmeisterschaften sichert sich das DVV-Team damit zum Saisonabschluss eine weitere internationale Medaille.
?Olympische Medaillen sind etwas Besonderes, daher ist es natürlich etwas frustrierend, dass es am Ende Silber geworden ist. Aber insgesamt können wir sehr stolz auf uns sein. Ich freue mich schon darauf, die Medaille zu Hause aufzuhängen?, sagte Filo Wüst nach dem Finale und erkannte die Leistung der Gegner an: ?Es war ein sehr gutes Finale. Natürlich wollten wir gewinnen, aber die Österreicher haben gut gespielt und verdient gewonnen.?
Auch bei seinem Partner überwog zunächst die Enttäuschung: ?Es ist geil, bei zwei großen Turnieren zwei Medaillen zu gewinnen. Trotzdem bin ich sehr enttäuscht, weil wir das Finale auch gewinnen können. Es waren nur ein paar Kleinigkeiten, die nicht ganz gestimmt haben?, so Lasse Hüper.
Nachwuchs-Bundestrainer Kersten Holthausen ordnete die Leistung ein: ?Die Enttäuschung ist schon sehr groß. Wir haben ein sehr gutes Spiel von beiden Teams gesehen. Im dritten Satz hat uns in gewissen Momenten etwas der Mut gefehlt, und das macht dann den Unterschied aus.? Gleichzeitig richtete er den Blick auf das Erreichte: ?Es tut direkt nach dem Spiel schon weh, aber wir können uns über Silber freuen. Das wird ein bisschen Zeit brauchen. Grundsätzlich dürfen wir stolz auf die Medaille sein ? die beiden stehen schließlich noch ganz am Anfang ihrer Karriere.?
Im Finale der Beach-Volleyball-Wettbewerbe im senegalesischen Küstenort Saly trafen die beiden topgesetzten Teams des Turniers aufeinander: Deutschlands U18-Weltmeister Hüper/Wüst gegen die an Position zwei gesetzten U18-Europameister aus Österreich, die sich zuvor im Halbfinale gegen die U18-Vizeweltmeister Edgar/Turner (AUS) durchgesetzt.
Der erste Satz entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe. Hüper/Wüst liefen zunächst einem Rückstand hinterher, kämpften sich aber zurück und glichen durch ein Ass von Lasse Hüper zum 20:20 aus. Zwei weitere Punkte der Österreicher entschieden den Durchgang jedoch knapp mit 20:22. Davon ließen sich Hüper/Wüst jedoch nicht beeindrucken. Im zweiten Durchgang übernahmen die 17-jährigen Deutschen von Beginn an die Kontrolle, setzten die Österreicher mit druckvollen Aufschlägen unter Druck und punkteten immer wieder nach starken Abwehraktionen von Filo Wüst. Mit viel Selbstvertrauen und Konsequenz erspielten sich die Deutschen eine deutliche Führung und glichen mit 21:13 zum 1:1 aus.
Im Tiebreak entwickelte sich erneut ein umkämpftes Spiel. Zunächst gerieten Hüper/Wüst ins Hintertreffen und leisteten sich einige Eigenfehler. Doch das DVV-Duo gab sich nicht auf: Mit großem Einsatz in der Abwehr und mutigen Angriffen kämpften sich die beiden zurück. Nach einem Ass von Filo Wüst stand es 12:12, das Momentum schien wieder auf die deutsche Seite zu kippen. In der Schlussphase hatten allerdings die Österreicher das bessere Ende für sich. Zwei Blocks von Hohenauer gegen Hüper besiegelten die 12:15-Niederlage.
Für Hüper/Wüst ist die Silbermedaille in Dakar ein weiterer wichtiger Meilenstein auf ihrem sportlichen Weg. Dass die Youth Olympic Games ein Sprungbrett für eine internationale Karriere sein können, zeigen prominente Beispiele aus der Vergangenheit. Die Schweden David Åhman und Jonatan Hellvig gewannen 2018 in Buenos Aires Gold bei den Olympischen Jugendspielen und wurden 2024 in Paris Olympiasieger. Auch die Brasilianerinnen Ana Patrícia und Duda holten 2014 gemeinsam den YOG-Titel und krönten sich zehn Jahre später bei den Olympischen Spielen in Paris mit Gold.
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04.11.26
Jürgen Wagner in die Hall of Fame der Trainer*innen aufgenommen
Jürgen Wagner in die Hall of Fame der Trainer*innen aufgenommen
Jürgen Wagner in die Hall of Fame der Trainer*innen aufgenommen
Große Auszeichnung für Jürgen Wagner: Der langjährige Beachvolleyball-Bundestrainer ist in die Hall of Fame der Trainer*innen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) aufgenommen worden. Bei einem Festakt im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln wurde Wagner gemeinsam mit vier weiteren Persönlichkeiten für sein herausragendes Wirken im Sport geehrt.
Jürgen Wagner hat den deutschen Beach-Volleyball über viele Jahre geprägt und zu internationalen Erfolgen geführt. Als Bundestrainer betreute er die Olympiasieger-Duos Jonas Reckermann/Julius Brink (London 2012) sowie Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Rio 2016) und formte damit zwei der erfolgreichsten Teams der deutschen Beach-Volleyball-Geschichte. Für seine Verdienste ist Wagner bereits in der Ruhmeshalle des internationalen Volleyballverbandes (FIVB) vertreten. Mit der Aufnahme in die Hall of Fame der Trainer*innen des DOSB erhält sein Lebenswerk nun eine weitere bedeutende Anerkennung.
Die 2025 ins Leben gerufene Hall of Fame würdigt herausragende Trainerpersönlichkeiten aus unterschiedlichen Sportarten. Neben Wagner wurden in diesem Jahr Isabell Sawade (Rhythmische Sportgymnastik), Peter Frese (Judo), René Spies (Bob) und Hermann Weinbuch (Nordische Kombination) aufgenommen. Sie erweitern den Kreis der zehn Gründungsmitglieder um fünf weitere Persönlichkeiten.
?Wir wollen ein breites Spektrum an Trainerinnen und Trainern abbilden und zeigen, dass wir sportartübergreifend nicht nur große Erfolge im Spitzensport würdigen, sondern auch Menschen, die sich sehr stark in der Ausbildung verdient gemacht haben?, erklärte Lothar Linz, Direktor der Trainerakademie des DOSB. Die Auszeichnung sei zugleich stellvertretend für die vielen Menschen gedacht, die Tag für Tag andere im Sport begleiten und fördern.
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04.11.26
Beach-Volleyball Awards 2026: Thomas Kaczmarek ist Coach des Jahres
Beach-Volleyball Awards 2026: Thomas Kaczmarek ist Coach des Jahres
Beach-Volleyball Awards 2026: Thomas Kaczmarek ist Coach des Jahres
Die Fans haben entschieden: Thomas Kaczmarek ist Beach-Volleyball Coach des Jahres 2026. Der 40-Jährige erhält die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal und setzte sich bei der gemeinsamen Wahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und des Volleyball Magazins mit deutlichem Vorsprung durch. Mehr als 10.000 Fans beteiligten sich an der Abstimmung in insgesamt fünf Kategorien.
Zum zweiten Mal nach 2025 haben die Fans Thomas Kaczmarek zum Beach-Volleyball Coach des Jahres gewählt. Der 40-Jährige erhielt 41 Prozent der Stimmen und damit einen deutlichen Vorsprung auf Helke Claasen (21 Prozent), Christian Schumann (17 Prozent) sowie Manuel Rieke und Finn Schwarmann. Für den Trainer ist die Auszeichnung eine besondere Anerkennung: ?Die Preise, die direkt von den Menschen kommen, sind immer noch was ganz Besonderes?, sagt Kaczmarek.
Hinter dem Dortmunder liegt eine Saison mit einigen besonderen Momenten, aber auch sportlichen Herausforderungen. Als Bundestrainer am Olympiastützpunkt Hamburg betreute er vor allem die Nationalteams Lukas Pfretzschner/Paul Henning und Sven Winter/Philipp Huster. Zudem war er in das Trainerteam von Cinja Tillmann und Svenja Müller eingebunden. Verletzungen, personelle Veränderungen und neue Teamkonstellationen prägten die Saison und machten die Arbeit nicht immer einfach. Kaczmarek ordnet die vergangenen Monate deshalb als Entwicklungsjahr ein. ?Wir wollten die Zeit nutzen, um Dinge zu entwickeln, um jetzt, wo es zählt, Punkte für die Olympia-Qualifikation zu sammeln, voll da zu sein?, erklärt er.
Auch die persönlichen Rahmenbedingungen machten die Saison für ihn besonders: Die Europameisterschaften fanden in seiner polnischen Heimat statt, die Deutschen Meisterschaften erstmals in seiner Heimatstadt Dortmund. Beide Veranstaltungen waren für den in Polen geborenen und im Ruhrgebiet aufgewachsenen Trainer mit besonderen Erinnerungen verbunden.
Ergebnis:
Thomas Kaczmarek (41 Prozent)
Helke Claasen (21 Prozent)
Christian Schumann (17 Prozent)
Manuel Rieke (12 Prozent)
Finn Schwarmann (9 Prozent)
Bei den Frauen haben die Fans Cinja Tillmann zum vierten Mal in Folge als Beach-Volleyballerin des Jahres gewählt. Den Titel bei den Nachwuchsspielerinnen sicherte sich Janne Uhl. Bei den Männern gab es zwei Premieren: Lui Wüst ist erstmals Deutschlands Beach-Volleyballer des Jahres, Kalle Pieper gewann hauchdünn die Nachwuchswahl.
Über die Beach-Volleyball Awards
Die Wahl ?Beach-Volleyballer und Beach-Volleyballerin des Jahres? hat im deutschen Volleyball eine jahrzehntelange Tradition. Zum zweiten Mal haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und das Volleyball Magazin die Wahl gemeinsam in einem erweiterten Format mit insgesamt fünf Kategorien durchgeführt. Neben den besten Spielerinnen und Spielern werden auch die Nachwuchstalente sowie der Coach des Jahres ausgezeichnet.
Mehr zu den Volleyball Awards lesen Sie ab Donnerstag (5. November) in der neuen Ausgabe des Volleyball Magazin.
Presented by:
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04.11.26
DVV stellt neues Rahmentrainingskonzept in Osterburg vor
DVV stellt neues Rahmentrainingskonzept in Osterburg vor
DVV stellt neues Rahmentrainingskonzept in Osterburg vor
Praxisnaher Einblick in die neue Rahmentrainingskonzeption: Im Rahmen der Bildungswoche des Volleyball-Verbandes Sachsen-Anhalt (VVSA) haben Michael Warm, DVV Chef-Bundestrainer Nachwuchs, und Fabian Tobias, DVV Chef-Bundestrainer Wissenschaft, Ende Oktober in Osterburg einen Fortbildungstag gestaltet. Im Mittelpunkt stand die ?Starting6? als Herzstück der Ausbildung.
Mit dem Pilot-Lehrgang in Osterburg bringt der DVV die neue Rahmentrainingskonzeption (RTK) direkt in die Trainerausbildung der Landesverbände und unterstützt deren Umsetzung. Unter dem Titel ?Die Starting6 als unser Herzstück der Ausbildung? vermittelten Michael Warm und Fabian Tobias sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete Ansätze für die Umsetzung in der Halle. Mit Jugendspieler*innen demonstrierten die beiden Referenten einleitende und aufbauende Technikübungen und zeigten, wie die Inhalte des Konzepts in der Trainingspraxis vermittelt werden können. Ein eigens zusammengestelltes Booklet gab den Teilnehmer*innen zusätzliches Material an die Hand.
Eingeladen waren alle Landesverbände, die jeweils einen Multiplikator zur Fortbildung entsenden konnten. Diese sollen die Inhalte anschließend in ihren Verbänden weitergeben und dort für Trainer*innen zugänglich machen.
Anna Lena Katz, Teilnehmerin der C-Trainer-Ausbildung aus Halle (Saale), hob besonders die Verbindung von Theorie und Praxis hervor: ?Mal die Möglichkeit zu bekommen, einem so erfahrenen Trainerteam zuzusehen, war schon echt beeindruckend. Wir haben neben einigem theoretischen Input sehr viel praktisches Handwerk gelernt.?
Auch Thomas Vetterling, Präsident des VVSA und selbst Teilnehmer, zog ein positives Fazit: ?Das Feedback war ausschließlich hervorragend. Als Präsident empfehle ich allen anderen Landesverbänden, dieses Angebot anzunehmen, weil es neben theoretischen Inhalten besonders durch die Praxisanteile zu einer deutlichen Verbesserung der Jugendarbeit beitragen kann.?
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03.11.26
Youth Olympic Games: Hüper/Wüst spielen um Gold
Youth Olympic Games: Hüper/Wüst spielen um Gold
Youth Olympic Games: Hüper/Wüst spielen um Gold
Lasse Hüper und Filo Wüst stehen bei den Youth Olympic Games in Dakar im Finale und kämpfen um die Goldmedaille. Das deutsche Beach-Volleyball-Duo setzte sich im Halbfinale souverän mit 2:0 (21:15, 21:18) gegen die Brasilianer Gabriel/Bruno Fellipe durch. Im Endspiel trifft das DVV-Team am Mittwoch um 16:00 Uhr deutscher Zeit (ZDF-Livestream) auf Hohenauer/Poinstingl aus Österreich.
ZDF-LIVESTREAM FINALE>>>
Die U18-Weltmeister aus Deutschland ließen den Brasilianern, die bis dahin im Turnier noch keinen Satz abgegeben hatten, im Halbfinale keine Chance und setzten sich verdient deutlich durch. ?Ich war schon ein bisschen nervös und angespannt, aber das ist dann schnell abgefallen. Ich bin unheimlich stolz, dass wir im Finale sind?, freute sich Lasse Hüper. Sein Partner Filo Wüst ergänzte: ?Ich habe mich das ganze Spiel sehr gut gefühlt. Sie haben einige einfache Fehler gemacht. Wir hatten alles gut im Griff.?
Im Finale der Olympischen Jugendspiele kommt es nun zum Duell der beiden besten Beach-Teams: Deutschlands topgesetzte U18-Weltmeister treffen auf die an Position zwei gesetzten U18-Europameister aus Österreich. Beide Duos kennen sich gut und haben vor dem Turnier sogar zusammen trainiert. Die Vorfreude auf das Duell ist entsprechend groß. ?Wir haben sehr viel Bock, sie zu schlagen?, sagte Hüper. Auch Wüst hat ein klares Ziel vor Augen: ?Wir werden morgen nochmal alles reinhauen. Wir wollen die Goldmedaille holen und haben sehr gute Chancen.?
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03.11.26
Beach-Volleyball Awards 2026: Premiere für Lui Wüst und Kalle Pieper
Beach-Volleyball Awards 2026: Premiere für Lui Wüst und Kalle Pieper
Beach-Volleyball Awards 2026: Premiere für Lui Wüst und Kalle Pieper
Bei den Beach-Volleyball Awards 2026 gibt es bei den Männern zwei Premierensieger: Lui Wüst ist erstmals Deutschlands Beach-Volleyballer des Jahres, Kalle Pieper gewann hauchdünn die Nachwuchswahl. Mehr als 10.000 Fans hatten bei der gemeinsamen Wahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und des Volleyball Magazins in fünf Kategorien abgestimmt ? so viele wie nie zuvor.
Beach-Volleyballer des Jahres 2026: Lui Wüst
Was für eine Saison, was für ein Aufstieg: Lui Wüst ist erstmals zu Deutschlands Beach-Volleyballer des Jahres gewählt worden. Mit 38 Prozent der Stimmen setzte sich der 24-Jährige deutlich vor Sven Winter (21 Prozent) und seinem Partner Nils Ehlers (19 Prozent) durch. ?Wow, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet?, sagte Wüst als ihn die Nachricht erreichte.
Dabei blickt der Abwehrspieler auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Nach einem fünften Platz mit Max Just beim Challenge-Event auf den Philippinen und dem Sieg bei der German Beach Tour in Berlin startete Lui Wüst mit Nils Ehlers durch. Was zunächst als Übergangslösung gedacht war, entwickelte sich schnell zu einer Erfolgsgeschichte. Auf den Sieg bei der deutschen Tour in München folgten Bronze beim Challenge-Turnier im chinesischen Shangluo und der Coup beim Elite16 in Hamburg, als Ehlers/Wüst der versammelten Weltelite die Rücklichter zeigten. Bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund krönte das Duo seine Saison mit dem Titel. ?Das waren schon absurde Ergebnisse?, sagt Wüst rückblickend. Besonders der Triumph in Hamburg ist ihm im Gedächtnis geblieben: ?Auch jetzt kann ich immer noch nicht glauben, dass wir das Ding gewonnen haben.?
Dass die Fans seine rasante Entwicklung mit der Auszeichnung zum ?Beach-Volleyballer des Jahres? würdigten, bedeutet Wüst viel. ?Zu merken, dass die Leute da draußen das wertschätzen und das Gespür haben, dass ich mich gut entwickle, ist ein sehr schönes Gefühl.?
Mit Nils Ehlers möchte Wüst nun dauerhaft an die Erfolge anknüpfen. Das große gemeinsame Ziel ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Zuvor wartet mit der Weltmeisterschaft 2027 das nächste große Highlight.
Ergebnis:
Lui Wüst (38 Prozent)
Sven Winter (21 Prozent)
Nils Ehlers (19 Prozent)
Lukas Pfretzschner (14 Prozent)
Paul Henning (8 Prozent)
Beach-Volleyball-Nachwuchsspieler des Jahres 2026: Kalle Pieper
Mit gerade einmal zwei Prozentpunkten Vorsprung hat sich Kalle Pieper bei der Wahl zum Nachwuchsspieler des Jahres durchgesetzt. Der 19-Jährige erhielt 28 Prozent der Stimmen und verwies U18-Weltmeister Filo Wüst (26 Prozent) sowie Jonathan Bungert (19 Prozent) auf die weiteren Plätze. ?Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet?, sagt Pieper, der die Nachricht von seiner Auszeichnung zunächst verschlafen hatte.
Der Hamburger hat in der abgelaufenen Saison einen wichtigen Schritt in Richtung Erwachsenenbereich gemacht. Nach einem erfolgreichen Start mit Hennes Nissen wechselte Pieper im Juli an die Seite von Max Just. Die Zusammenarbeit zahlte sich aus: Just brachte die nötige Erfahrung mit, die Pieper benötigte, um sich im Training und im Wettkampf zu entwickeln. ?Ich musste mich ein bisschen beweisen, das war nicht immer leicht?, sagt er. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten, ?kam der Stein dann ins Rollen?. Beim GBT-Turnier in München erreichten Just/Pieper das Halbfinale, bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft bestätigte der Blockspieler die Entwicklung mit einem starken fünften Platz. Gegen die späteren Meister Ehlers/Wüst machten Just/ Pieper ein starkes Spiel und hatten sogar Matchbälle. Mitte Oktober setzte Pieper seiner Saison mit dem Gewinn der Goldmedaille beim Future-Turnier in Alanya gemeinsam mit Julian Hikel die Krone auf.
Die Auszeichnung zum Nachwuchsspieler des Jahres bedeutet Pieper viel. ?Ich freue mich besonders darüber, weil es eine Anerkennung für die Arbeit ist, die ich in diesem Jahr investiert habe?, sagt er und verweist darauf, wie viel Zeit und Energie seine Trainer und er in seine Entwicklung gesteckt haben. Umso schöner sei es, dass die Fans diese Fortschritte beobachtet haben.
Für die Zukunft hat sich der 19-Jährige klare Ziele gesteckt. Mit seinem neuen Partner ?Jojo? Bungert will er sich auf der deutschen Tour weiter etablieren und international die nächsten Schritte machen. Langfristig ist die Richtung klar vorgegeben: ?Jojo und ich wollen beide zu Olympia.?
Ergebnis:
Kalle Pieper (28 Prozent)
Filo Wüst (26 Prozent)
Jonathan Bungert (19 Prozent)
Hannes Ludwig (14 Prozent)
Lasse Hüper (13 Prozent)
Bei den Frauen haben die Fans Cinja Tillmann zum vierten Mal in Folge als Beach-Volleyballerin des Jahres gewählt. Den Titel bei den Nachwuchsspielerinnen sicherte sich Janne Uhl. Der Coach des Jahres wird am Mittwoch (4. November) bekannt gegeben.
Über die Beach-Volleyball Awards
Die Wahl ?Beach-Volleyballer und Beach-Volleyballerin des Jahres? hat im deutschen Volleyball eine jahrzehntelange Tradition. Zum zweiten Mal haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und das Volleyball Magazin die Wahl gemeinsam in einem erweiterten Format mit insgesamt fünf Kategorien durchgeführt. Neben den besten Spielerinnen und Spielern werden auch die Nachwuchstalente sowie der Coach des Jahres ausgezeichnet.
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02.11.26
Beach-Volleyball Awards 2026: Cinja Tillmann und Janne Uhl sind die Besten
Beach-Volleyball Awards 2026: Cinja Tillmann und Janne Uhl sind die Besten
Beach-Volleyball Awards 2026: Cinja Tillmann und Janne Uhl sind die Besten
Cinja Tillmann ist zum vierten Mal zu Deutschlands Beach-Volleyballerin des Jahres gewählt worden. Bei den Nachwuchsspielerinnen setzte sich Janne Uhl durch. Mehr als 10.000 Fans beteiligten sich an der gemeinsamen Wahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und des Volleyball Magazins in fünf Kategorien ? ein neuer Rekord.
Beach-Volleyballerin des Jahres 2026: Cinja Tillmann
Viermal in Folge Beach-Volleyballerin des Jahres ? Cinja Tillmann bleibt die Favoritin der Fans. Mit 37 Prozent der Stimmen setzte sich die 35-Jährige erneut durch und verwies die Konkurrenz deutlich auf die weiteren Plätze. ?Es ist etwas Besonderes für mich, dass ich gewählt wurde, obwohl wir nicht bei den Deutschen Meisterschaften antreten konnten. Ich denke, es wird wahrgenommen, was wir international erreicht haben?, sagt Tillmann.
Gemeinsam mit Svenja Müller blickt die Abwehrspezialistin auf eine Saison mit konstant guten Leistungen zurück. Beim Elite16 in Montreal verpasste das Duo als Vierter nur knapp das Podium. ?Da haben wir unsere beste Saisonleistung gezeigt und hoffen, dass wir das noch ausbauen können?, blickt Tillmann zurück. Auch bei den Elite-Turnieren in Hamburg, Gstaad und Ostrava landeten Tillmann/Müller jeweils unter den besten fünf, bei den German Beach Club Finals sicherten sie sich zudem die Silbermedaille.
Die Saison stand für das deutsche Topduo auch im Zeichen der Weiterentwicklung. Statt ausschließlich auf Ergebnisse zu schauen, arbeiteten die beiden daran, ihr Spiel breiter und variabler aufzustellen. ?Wir haben spielerisch einige Ideen, was wir in den nächsten Wochen und Monaten verändern und verbessern wollen, um das möglichst 2028 perfekt umsetzen zu können?, sagt die frisch gekürte Beach-Volleyballerin des Jahres. Denn bei den Olympischen Spielen in Los Angeles will die Powerfrau mit dann 37 Jahren noch einmal groß aufspielen.
(Text: Ullrich Krömer)
Ergebnis:
Cinja Tillmann (37 Prozent)
Anna-Lena Grüne (26 Prozent)
Sandra Ittlinger (15 Prozent)
Kim van de Velde (14 Prozent)
Svenja Müller (8 Prozent)
Beach-Volleyball Nachwuchsspielerin des Jahres 2026: Janne Uhl
Die Freude war riesig, aber mindestens ebenso groß waren die Zweifel: Die Nachricht, dass Janne Uhl zur Nachwuchsspielerin des Jahres gewählt worden sei ? und das auch noch mit fast einem Drittel aller Stimmen ? erwischte die 20-jährige komplett auf dem falschen Fuß. ?Das freut mich natürlich ungemein, dass ich diese Wahl gewinnen konnte?, sagt sie: ?Aber überraschend ist es dennoch, weil so viele junge Spielerinnen in der abgelaufenen Saison ebenfalls krass abgeliefert haben.? Damit meint sie vor allem jene beiden Protagonistinnen, die im Juli in Den Haag die U18-Weltmeisterschaft gewinnen konnten. Doch Sandra Otte und Anna-Chiara Reformat mussten sich trotz des goldenen Triumphs mit den Plätzen zwei und drei begnügen.
Die 1,89 Meter große Blockspielerin hat in diesem Jahr den nächsten Schritt auf der deutschen und internationalen Tour gemacht. Nach ersten gemeinsamen Auftritten mit Anna-Chiara Reformat startete sie ab Sommer mit Anna-Lena Grüne. Das neue Duo fand schnell zusammen und erreichte unter anderem bei den GBT-Turnieren in München die Plätze zwei und drei. Auch international sammelten die beiden weitere Erfahrungen. Besonders wertvoll war der vierte Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund.
Für Uhl ist der Sprung in den leistungsorientierten Erwachsenenbereich eine besondere Herausforderung. ?Da geht es so viel härter zu als im Nachwuchs?, beschreibt sie den Unterschied. Dennoch hat sie sich gemeinsam mit ihrer Partnerin ein großes Ziel gesetzt: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. ?Das wäre ein absoluter Traum?, sagt die Wahl-Hamburgerin.
(Text: Arnulf Beckmann)
Ergebnis:
Janne Uhl (31 Prozent)
Sandra Otte (20 Prozent)
Anna-Chiara Reformat (19 Prozent)
Sophia Neuß (19 Prozent)
Mareet Maidhof (11 Prozent)
Die Gewinner der Beach-Volleyball Awards in den Kategorien Beach-Volleyballer und Nachwuchsspieler des Jahres sowie Coach werden am Dienstag (3. November) und Mittwoch (4. November) bekannt gegeben.
Über die Beach-Volleyball Awards
Die Wahl ?Beach-Volleyballer und Beach-Volleyballerin des Jahres? hat im deutschen Volleyball eine jahrzehntelange Tradition. Zum zweiten Mal haben der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) und das Volleyball Magazin die Wahl gemeinsam in einem erweiterten Format mit insgesamt fünf Kategorien durchgeführt. Neben den besten Spielerinnen und Spielern werden auch die Nachwuchstalente sowie der Coach des Jahres ausgezeichnet.
Mehr zu den Volleyball Awards lesen Sie ab Donnerstag (5. November) in der neuen Ausgabe des Volleyball Magazin.
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02.11.26
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Das passiert diese Woche!
Wir blicken für euch in die anstehende Woche: Wo spielen die deutschen Nationalteams? Auf welchen Turnieren treten unsere Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer an? Wo sind die deutschen Clubs international unterwegs und wo gibt es den passenden Livestream dazu?
Kalenderwoche 45: 2. - 8. November 2026
Youth Olympic Games in Dakar
In Dakar, Senegal, finden die Youth Olympic Games statt. Für Team Deutschland sind im Beach-Volleyball Filo Wüst und Lasse Hüper mit dabei. Alle Infos hier.
Zoi DVV-Pokal Achtelfinale
Für 32 Mannschaften beginnt mit den Achtelfinals die heiße Phase im Zoi DVV-Pokal. Bereits am Donnerstag, 5. November, eröffnen die Partien Wiesbaden gegen Dresden bei den Frauen und Düren gegen München bei den Männern das Achtelfinale ? die weiteren Partien werden am 07. und 08. November ausgetragen. Direkt im Anschluss an die letzte Begegnung findet die Auslosung der Viertelfinals statt. Live bei Dyn.
1.Volleyball Bundesliga
Die Männer spielen bereits am Dienstag und Mittwoch. Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden live bei Dyn übertragen.
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01.11.26
Beach-Volleyballer Filo Wüst trägt die deutsche Fahne - Youth Olympic Games Dakar 2026 eröffnet
Beach-Volleyballer Filo Wüst trägt die deutsche Fahne - Youth Olympic Games Dakar 2026 eröffnet
Beach-Volleyballer Filo Wüst trägt die deutsche Fahne - Youth Olympic Games Dakar 2026 eröffnet
Historischer Moment in Dakar: Mit einer beeindruckenden Eröffnungsfeier sind am Samstagabend die Youth Olympic Games Dakar 2026 offiziell eröffnet worden. Erstmals findet damit eine olympische Sportveranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent statt. Judoka Jolina Reinhold und Beach-Volleyballer Filo Wüst waren das deutsche Fahnenträger*innen-Duo bei der Eröffnungszeremonie.
Am Samstagabend führten Jolina Reinhold (Judo) und Filo Wüst das Team Deutschland als Fahnenträger*innen-Duo ins Stade Abdoulaye Wade in Diamniadio, knapp 30 Kilometer von Dakar entfernt. Für beide Nachwuchsathlet*innen war der Einzug mit der deutschen Fahne bereits der erste Höhepunkte ihrer Zeit in Dakar. Sie führten ein TeamD von 50 deutschen Nachwuchsathlet*innen an. ?Als der Moment kam, hat man das ganze Stadion gespürt. Die Musik, die Stimmung, die ganze Vorstellung, das war einfach sehr überwältigend," beschreibt Filo Wüst den Abend.
Der 17-Jährige Beach-Volleyballer des VCO Berlin tritt bei den Youth Olympic Games gemeinsam mit Lasse Hüper an. Alle Infos zum Turnier.
Videobotschaft unter anderem von Laura Ludwig
Eine besondere Überraschung gab es für das Team D-Fahnenträger*innen-Duo bereits bei der Bekanntgabe. Mit Anna-Maria Wagner (30) und Laura Ludwig (40) gratulierten zwei erfahrene Team D-Fahnenträgerinnen aus ihren jeweiligen Sportarten per persönlicher Videobotschaft. Judoka Anna-Maria Wagner trug bei den Olympischen Spielen Paris 2024 die deutsche Fahne, Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig bei den Spielen Tokio 2021.
Historischer Moment in Dakar
Unter dem Motto ?Africa welcomes, Dakar celebrates? feierte der Gastgeber Senegal gemeinsam mit jungen Athlet*innen aus aller Welt den Beginn der Olympischen Jugendspiele. Schauplatz der rund 90-minütigen Zeremonie war das Stade Abdoulaye Wade in Diamniadio, rund 30 Kilometer von Dakar entfernt. Nach Angaben der Organisatoren waren rund 1.100 Mitwirkende, darunter 700 Tänzerinnen, an der aufwendigen Inszenierung beteiligt.
DOSB-Präsident Thomas Weikert erlebte die Eröffnungsfeier im Stade Abdoulaye Wade in Diamniadio vor Ort: ?Diese Eröffnungsfeier war ein besonderer und historischer Moment. Dass erstmals ein olympisches Event auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet, ist weit über den Sport hinaus von Bedeutung. Unsere Team D Athlet*innen dürfen hier nicht nur ihre persönlichen sportlichen Ziele verfolgen, sondern auch erleben, wofür die olympische Idee steht. Fair Play, Respekt und Gemeinschaft sind Werte, die sie hier in Dakar durch die Offenheit und Gastfreundschaft des senegalesischen Volkes jeden Tag erleben. Ich wünsche dem gesamten Team D viel Erfolg, tolle Wettkämpfe und vor allem viele besondere Momente, die lange in Erinnerung bleiben werden.?
Gemeinsam mit Thomas Weikert verfolgten auch DOSB-Vorstandsvorsitzender Otto Fricke, Vorstand Leistungssport Dr. Olaf Tabor, Staatsminister für Sport und Ehrenamt Ronald Rauhe sowie die deutschen IOC-Mitglieder Kim Bui und Michael Mronz die Eröffnungsfeier im Stadion.
Auch Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erlebten die Eröffnungsfeier vor Ort. Für die aus Simbabwe stammende Coventry war die Eröffnung eines ersten olympischen Events auf afrikanischem Boden ein besonders emotionaler Moment. In ihrer Rede brachte sie dies zum Ausdruck: ?Es erfüllt mich mit großem Stolz, als Afrikanerin diesen historischen Moment hier in Dakar mitzuerleben und ein olympisches Event zum ersten Mal auf unserem Kontinent willkommen zu heißen.? Anschließend wandte sie sich direkt an die Athlet*innen: ?Heute Abend ist euer Abend. Nehmt euch einen Moment Zeit, schaut euch um und seid stolz auf das, was ihr geleistet habt, um hierherzukommen. Glaubt an euch, seid mutig, schließt Freundschaften und lernt Menschen aus anderen Ländern kennen. Habt Spaß und lasst uns jeden einzelnen Moment zählen.?
Später erklärte Senegals Präsident Bassirou Diomaye Faye die Youth Olympic Games Dakar 2026 um 19:57 Uhr (Ortszeit) offiziell für eröffnet.
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30.10.26
Die Achtelfinalrunde im Zoi DVV-Pokal: 16 Teams der Frauen und der Männer auf dem Weg nach Köln
Die Achtelfinalrunde im Zoi DVV-Pokal: 16 Teams der Frauen und der Männer auf dem Weg nach Köln
Die Achtelfinalrunde im Zoi DVV-Pokal: 16 Teams der Frauen und der Männer auf dem Weg nach Köln
Für 32 Mannschaften beginnt mit den Achtelfinals die heiße Phase im Zoi DVV-Pokal. Ihr Ziel ist es, am 27. Februar 2027 bei der Premiere in der Kölner LANXESS arena im Endspiel um die begehrte Trophäe zu stehen. Bereits am Donnerstag, 5. November, eröffnen die Partien Wiesbaden gegen Dresden bei den Frauen und Düren gegen München bei den Männern das Achtelfinale ? die weiteren Partien werden am 07. und 08. November ausgetragen. Direkt im Anschluss an die letzte Begegnung findet die Auslosung der Viertelfinals statt.
Der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Frauen
Die Neuseenland Volleys Markkleeberg haben mit dem Erreichen des Achtelfinales bereits ihre Vorjahresleistung übertroffen und empfangen nun Erstligist Ladies in Black Aachen. Die Sparkassen Wildcats Stralsund wollen im Spiel gegen Schwarz-Weiß Erfurt die Sensation aus dem letzten Jahr wiederholen und in die Runde der besten Acht einziehen. Ligakonkurrent SCU Emlichheim hingegen hat sich als Aufsteiger in der Sparda 2. Liga Pro direkt im Mittelfeld etabliert und fordert die Skurios Volleys Borken im Nord-Duell. Im Süden bekommt der TV Dingolfing mit dem ungeschlagenen Topteam aus der DEKRA 1. Bundesliga Frauen, Allianz MTV Stuttgart, eine echte Herkulesaufgabe vorgesetzt.
Der Titelverteidiger VfB Suhl LOTTO Thüringen trägt sein Achtelfinalmatch in der Wolfsgrube gegen die ETV Hamburger Volksbank Volleys aus. Der SSC Palmberg Schwerin, der am Mittwoch gegen Suhl überzeugte, muss zu den Binder Blaubären TSV Flacht. In den weiteren Erstliga-Paarungen treffen die Roten Raben Vilsbiburg auf den USC Münster und der VC Wiesbaden auf den Dresdner SC, der an seinen Pokaltriumph von 2025 anknüpfen möchte.
Sechzehn Männer-Teams auf der Road to Cologne
Bei den Männern lädt der Zweitligist PSV Neustrelitz, der sich in der Qualifikationsrunde denkbar knapp im Tie-Break durchsetzte, den SV Warnemünde zum Nord-Duell. Die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland, die im letzten Jahr in der Qualifikationsrunde scheiterten, reisen zum VV Humann Essen. Beim Duell ASV Dachau gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg kommt es zur Neuauflage des Qualifikationsmatches aus 2025, bei dem sich Ludwigsburg durchsetzen konnte. In diesem Jahr steht der neue Cheftrainer der Barock Volleys, Patrick Steuerwald, damit an seiner ehemaligen Wirkungsstätte seinem alten Arbeitgeber gegenüber. Die Ludwigsburger bedeuteten für die Blue Volleys Gotha im letzten Jahr die Endstation im Achtelfinale. In dieser Saison spielt Gotha nun gegen Erstligist Energiequelle Netzhoppers KW.
In den Erstliga-Duellen der Zoi DVV-Pokal-Achtelfinals kommt es bereits zum dritten Aufeinandertreffen der Helios GRIZZLYS Giesen und der BERLIN RECYCLING Volleys in dieser Saison. Beide bisherigen Vergleiche konnte der Pokalsieger 2025 für sich entscheiden. Auch die Achtelfinalpaarung SWD powervolleys Düren gegen die WWK Volleys München ist eine Neuauflage der Liga-Begegnung, bei der die powervolleys siegreich waren. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe fordern die FT 1844 Freiburg zum Pokal-Derby und den Abschluss der Achtelfinals bildet ein echtes Volleyball-Highlight. Am Sonntagabend empfängt der VfB Friedrichshafen in der Neuauflage des Zoi DVV-Pokalfinales 2026 den amtierenden Titelverteidiger SVG Lüneburg. Beim letzten Zoi DVV-Pokalfinale in Mannheim hatte Lüneburg in fünf umkämpften Sätzen die Häfler geschlagen und sich den ersten Titel der Vereinsgeschichte gesichert. Das erste Kräftemessen dieser Saison beim Ligacup in Hildesheim ging allerdings an Friedrichshafen.
Die Auslosung der Viertelfinals
Direkt im Anschluss an das Topspiel in Friedrichshafen folgt die Auslosung der Viertelfinals, die live aus der SPACETECH ARENA im Stream des Spiels bei Dyn übertragen wird. Die Ziehung mit Losfee und DVV-Pokalveteran Max Günthör wird von Fabian Feiri moderiert und ist auch frei empfangbar auf YouTube zu sehen. Der Link zur Übertragung findet sich hier: www.youtube.com/live/p4xWWCYoe3U.
Die Viertelfinalspiele sind für den 21. und 22. November 2026 (Frauen) sowie 24. und 25. November 2026 (Männer) geplant. Danach folgen die Halbfinals im Dezember, ehe am 27. Februar das Zoi DVV-Pokalfinale zum ersten Mal in der Kölner LANXESS arena ausgetragen wird.
Der ganze Weg nach Köln ? live bei Dyn
Alle Spiele des Achtelfinals der Frauen und Männer werden live bei Dyn übertragen. Fans können die Heimspiele der Erstligisten auf der OTT-Plattform live und on demand verfolgen. Begegnungen mit gastgebenden Zweitligisten werden kostenfrei im YouTube-Kanal Dyn Volleyball gestreamt.
Die Ansetzungen der Achtelfinals im Zoi DVV-Pokal im Überblick
Die Achtelfinalpaarungen der Frauen
Do, 05.11.26, 18:30 VC Wiesbaden vs. Dresdner SC
Sa, 07.11.26, 17:00 Sparkassen Wildcats Stralsund vs. Schwarz-Weiß Erfurt
Sa, 07.11.26, 18:00 Neuseenland Volleys Markkleeberg vs. Ladies in Black Aachen
Sa, 07.11.26, 18:00 VfB Suhl LOTTO Thüringen vs. ETV Hamburger Volksbank Volleys
Sa, 07.11.26, 19:00 Rote Raben Vilsbiburg vs. USC Münster
Sa, 07.11.26, 19:30 Binder Blaubären TSV Flacht vs. SSC Palmberg Schwerin
So, 08.11.26, 15:00 TV Dingolfing vs. Allianz MTV Stuttgart
So, 08.11.26, 16:00 SCU Emlichheim vs. Skurios Volleys Borken
Die Achtelfinalpaarungen der Männer
Do, 05.11.26, 19:00 SWD powervolleys Düren vs. WWK Volleys München
Sa, 07.11.26, 19:00 PSV Neustrelitz vs. SV Warnemünde
Sa, 07.11.26, 19:00 Helios GRIZZLYS Giesen vs. BERLIN RECYCLING Volleys
Sa, 07.11.26, 19:30 VV Humann Essen vs. cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland
Sa, 07.11.26, 20:00 BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe vs. FT 1844 Freiburg
So, 08.11.26, 13:00 ASV Dachau vs. Barock Volleys MTV Ludwigsburg
So, 08.11.26, 16:00 Blue Volleys Gotha vs. Energiequelle Netzhoppers KW
So, 08.11.26, 19:00 VfB Friedrichshafen vs. SVG Lüneburg
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29.10.26
Youth Olympic Games: Silber für Hüper/Wüst
Youth Olympic Games: Silber für Hüper/Wüst
Youth Olympic Games: Silber für Hüper/Wüst
Für Lasse Hüper und Filo Wüst steht mit den Youth Olympic Games in Dakar (31. Oktober bis 13. November) ein besonderes Highlight an. Die U18-Weltmeister vertreten Team Deutschland im Beach-Volleyball und wollen bei der Premiere der Olympischen Jugendspiele auf dem afrikanischen Kontinent um eine Medaille mitspielen.
Event-Seite FIVB
Turnierkategorie: Youth Olympic Games Dakar 2026
Wann: 31. Oktober - 4. November 2026
Wo: Saly, Senegal
Livestreams & Berichterstattung:
ZDF Sportstudio live
HBO Max live (pay)
Mittwoch, 4. Novmeber 2026: Finale
Hüper/Wüst vs. Hohenauer/Poinstingl (AUT) 1:2 (20:22, 21:13, 12:15)
Dienstag, 3. November 2026: Viertelfinale & Halbfinale
Halbfinale: Hüper/Wüst vs. Gabriel/Bruno Fellipe (BRA) 2:0 (21:15, 21:18)
Viertelfinale: Hüper/Wüst vs. Jamshidi/Vakili (IRI) 2:0 (21:16, 21:17) ZDF Relive
Montag, 2. November 2026: Achtelfinale
Hüper/Wüst vs. Amoafo/Lartey (GHA) 2:1 (21:15, 19:21, 15:10)
Sonntag, 1. November 2026: Gruppenphase
Hüper/Wüst vs. Sulaiman/Kainesie (SLE) 2:0 (21:19, 21:9) ZDF Relive
Samstag, 31. Oktober 2026: Gruppenphase
Hüper/Wüst vs. Yasser/Taghdouini (MAR) 2:0 (21:15, 21:14)
Hüper/Wüst vs. Steinkopff/Sinclair (NAM) 2:0 (21:3, 21:6) ZDF Relive
Für die beiden 17-Jährigen ist es die nächste große Bühne nach ihrem WM-Triumph im Sommer. Bei den Olympischen Jugendspielen treffen die besten Nachwuchsathletinnen und -athleten der Welt in 25 Sportarten aufeinander. Die Beach-Volleyball-Wettbewerbe finden vom 31. Oktober bis 4. November im senegalesischen Küstenort Saly statt. Insgesamt kämpfen bei den Männern und Frauen jeweils 24 Teams um die Medaillen.
Die Vorfreude bei den Deutschen ist extrem hoch. Für Filo Wüst geht mit der Teilnahme ein Traum in Erfüllung. Nachwuchs-Bundestrainer Kersten Holthausen sieht sein Team gut vorbereitet: ?Ich habe das Gefühl, dass die beiden in den vergangenen anderthalb Wochen sehr fokussiert gearbeitet haben und trotz des Saisonendes wieder auf einem guten Level angelangt sind.? Für ihn wird es darauf ankommen, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen und sich von den äußeren Bedingungen nicht ablenken zu lassen. ?Wir müssen versuchen, in unseren eigenen Spielrhythmus zu kommen, bei uns zu bleiben und unsere Sachen einfach gut zu machen.?
In der Gruppenphase warten auf Hüper/Wüst drei unbekannte Teams aus Afrika. Zum Auftakt treffen sie am Samstag (31. Oktober, 9.30 Uhr dt. Zeit) auf Yasser/Othmane aus Marokko. Am selben Tag folgt das Duell mit Steinkopff/Sinclair aus Namibia (14.30 Uhr dt. Zeit). Am Sonntag (1. November, 13.40 Uhr dt. Zeit) geht es gegen Kainesie/Sulaiman aus Sierra Leone. Anschließend stehen die K.-o.-Spiele an. ?Wir kennen die Athleten nicht, daher sind sie schwer einzuschätzen, aber wir gehen schon als Favorit in die Spiele?, sagt Holthausen, der das Teilnehmerfeld insgesamt als anspruchsvoll einschätzt. Österreich, Australien, Schweden und Norwegen seien vermutlich die stärksten Konkurrenten auf dem Weg zu einer Medaille.
Dass die Youth Olympic Games ein Sprungbrett für eine internationale Karriere sein können, zeigen prominente Beispiele aus der Vergangenheit: Die Schweden David Åhman und Jonatan Hellvig gewannen 2018 in Buenos Aires Gold bei den Olympischen Jugendspielen und krönten sich 2024 in Paris zu Olympiasiegern. Auch die Brasilianerinnen Ana Patrícia und Duda, die 2014 den YOG-Titel holten, gewannen zehn Jahre später gemeinsam olympisches Gold. Neben dem sportlichen Wettbewerb bieten die Youth Olympic Games den jungen Athleten die Möglichkeit, Teil eines internationalen Multisportevents zu werden und olympische Erfahrungen zu sammeln. Die Spiele in Dakar sind die ersten Olympischen Jugend-Sommerspiele seit Buenos Aires 2018 und zugleich die erste olympische Veranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent. Team Deutschland ist mit insgesamt 50 Athletinnen und Athleten in 17 Sportarten vertreten.
Deutsches Team:
Lasse Hüper (Kieler TV) / Filo Wüst (1. BVC Berlin)
Coach: Kersten Holthausen
Zeitplan:
Samstag, 31.10.2026: Gruppenphase, Eröffnungsfeier
Sonntag, 1.11.2026: Gruppenphase
Montag, 2.11.2026: Achtelfinale
Dienstag, 3.11.2026: Viertelfinale, Halbfinale
Mittwoch, 4.11.2026: Finale, Spiel um Platz 3
Das sind die Youth Olympic Games
Die Youth Olympic Games - oder auch Olympische Jugendspiele genannt - sind ein Multisportereignis für die weltweit besten jungen Athlet*innen zwischen 15 und 17 Jahren und orientieren sich in der Ausrichtung an den Olympischen Spielen. Neben dem sportlichen Event ist der Fokus auf pädagogische und kulturelle Inhalte gelegt. Die Olympischen Jugendspiele folgen einem traditionellen olympischen vier Jahres-Zyklus mit Sommerspielen und Winterspielen.
YOG 2026 in Dakar, Diamniadio und Saly
Die Spiele finden in der Hauptstadt Dakar sowie in den Städten Diamniadio und Saly statt. Das Zentrum der Spiele wird die Metropolregion Dakar bilden, welche sich über den westlichsten Punkt Senegals erstreckt und direkt an der Atlantikküste liegt. Während in Dakar selbst Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen und Futsal ausgetragen werden, bildet die Stadt Diamniadio nahe der Hauptstadt einen wichtigen Standort mit Sportarten wie Tischtennis, Bogenschießen und Fechten. Dort finden im Stade du Senegal, dem Nationalstadion Senegals, die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie der Spiele statt. Eine knappe Autostunde entfernt liegt der Ort Saly. In der bekannten Urlaubsregion an der Westküste des Landes finden neben den Strandsportarten ? Beachvolleyball, Beachhandball und Beachwrestling ? die Wassersportarten und der Triathlon statt.
Sportarten
Von den insgesamt 35 Sportarten, werden in Dakar nur 25 im Wettkampfformat stattfinden. Die restlichen zehn Sportarten werden im sogenannten Engagement-Programm zwar außerhalb der Wettkämpfe stattfinden, jedoch weiterhin ein wichtiger Teil der Veranstaltung sein. In den 25 Wettkampfsportarten werden 153 Wettkämpfe ausgetragen. Sieben Geschlechterübergreifende (mixed) Wettkämpfe und 73 Wettkämpfe je Geschlecht.
Die 25 Wettkampfsportarten sind: Badminton, Baseball, Basketball (3x3), Beachhandball, Beachvolleyball, Beachwrestling, Breaking, Bogenschießen, Boxen, Coastal Rowing, Fechten, Futsal, Gerätturnen, Judo, Leichtathletik, Radsport, Reiten, Rugby (7er), Schwimmen, Segeln, Skateboard, Taekwondo, Tischtennis, Triathlon und Wushu.
Die zehn weiteren Sportarten (Engagement-Programm) sind: Gewichtheben, Golf, Hockey, Kanu-Rennsport, Karate, Moderner Fünfkampf, Schießen, Sportklettern, Surfen und Tennis.
Historie
Die Spiele in Dakar werden die vierten Sommerspiele und die achten YOG überhaupt sein. Nach den ersten Sommerspielen in Singapur 2010, Nanjing 2014 und Buenos Aires 2018 folgt nun Dakar nach einer Coronapandemie bedingten Pause von acht Jahren.
Die Spiele können außerdem Indikator sein, wer zukünftig bei den olympischen Spielen Medaillen gewinnen könnte. In Paris 2024 waren gleich mehrere Goldmedaillengewinner*innen auch bei den YOG von 2014 oder 2018. Darunter das seit 10 Jahren bestehende Damen-Beach-Volleyball Duo Ana Patricia and Duda (Brasilien). Zu den ehemaligen deutschen Beach-Volleyballer*innen bei den YOG zählen Filip John, Lukas Pfretzschner, Eric Stadie, Niklas Rudolf, Lisa Arnholt, Sarah Schneider.
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26.10.26
Ausschreibung weltwärts-Freiwilligendienst Tansania
Ausschreibung weltwärts-Freiwilligendienst Tansania
Ausschreibung weltwärts-Freiwilligendienst Tansania
(Beach-)Volleyball in Tansania erleben! Dein weltwärts Freiwilligendienst im Sport!
Seit vier Jahren unterstützt die Deutsche Volleyball-Jugend (DVJ) ein Netzwerk aus deutschen und tansanischen Sportorganisationen. Ziel ist es Partnerschaften zwischen deutschen Volleyballvereinen oder -abteilungen und Organisationen aus Tansania zu initiieren sowie die gemeinsame Begeisterung für (Beach-)Volleyball zu nutzen, um Begegnungen zu schaffen.
Um das Projekt nachhaltig und vor Ort unterstützen zu können sucht die DVJ in Kooperation mit dem Trägerverein ASC Göttingen freiwillige begeisterte (Beach)-Volleyballer*innen, die sich dem Abenteuer in Ostafrika stellen. Tauche ein in die Kultur Tansanias und teile deine Begeisterung für den Sport mit Kindern und Jugendlichen vor Ort.
Weitere Infos zum Bewerbungsverfahren findest du unter dem Programmflyer sowie dem folgenden Bewerbungslink (Bewerbungsfrist für das Jahr 2027 ist der 7.11.26)
Bewerbung Freiwilligendienst Tansania
Ein paar erste Eindrücke, was dich erwartet erhältst du hier.
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26.10.26
WM 2027: DVV-Frauen erwischen anspruchsvolle Gruppe
WM 2027: DVV-Frauen erwischen anspruchsvolle Gruppe
WM 2027: DVV-Frauen erwischen anspruchsvolle Gruppe
Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der Weltmeisterschaft 2027 eine anspruchsvolle Gruppe erwischt. In Pool E in Montreal trifft das Team von Bundestrainer Giulio Bregoli auf Polen, Slowenien und Kuba. Die WM wird vom 20. August bis 5. September in den USA und Kanada ausgetragen. Dabei geht es um mehr als nur den Titel: Es werden drei Tickets für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles vergeben.
Die ersten 16 Teams der Weltrangliste waren bei der Auslosung am Montagnachmittag nach dem Serpentinenverfahren auf die acht Vorrundengruppen verteilt worden. Polen war damit als eines der bestplatzierten Teams gesetzt. Der Weltranglistenfünfte ist für die DVV-Auswahl kein unbekannter Gegner: Bereits bei der Weltmeisterschaft 2025 standen sich beide Teams in der Vorrunde gegenüber. Damals setzte sich Polen mit 3:2 durch. Im Achtelfinale war für Deutschland anschließend gegen den späteren Weltmeister Italien Endstation.
?Mit Polen als Nummer fünf der Welt haben wir einen starken Gegner in der Gruppe?, sagt DVV-Chef-Bundestrainer Christian Dünnes. Auch Slowenien (Weltranglistenplatz 18) sei keinesfalls zu unterschätzen. Die Mannschaft habe bei der Europameisterschaft 2026 gezeigt, dass sie mit ihrer ersten Sechs auf hohem Niveau spielen könne. Im EM-Achtelfinale unterlagen die Sloweninnen den Niederlanden erst im Tiebreak. Zudem verfüge das Team über eine vergleichsweise junge Mannschaft, die sich weiterentwickeln könne.
Kuba (Weltranglistenplatz 26) komplettiert die Gruppe. Die Mannschaft blickt auf eine große Volleyballtradition zurück: Die Kubanerinnen gewannen drei Weltmeistertitel (1978, 1994 und 1998) sowie drei olympische Goldmedaillen in Folge (1992, 1996 und 2000). Bei der WM 2027 wollen sie an frühere Erfolge anknüpfen. Dünnes warnt davor, die Kubanerinnen zu unterschätzen: ?Die Mannschaft verfügt über das Potenzial, wieder zur Weltklasse zurückzufinden.? Gerade mit Blick auf mögliche junge Talente sei Kuba schwer einzuschätzen.
Bei der Weltmeisterschaft treten 32 Mannschaften in acht Vierergruppen an. Die jeweils beiden besten Teams erreichen das Achtelfinale. Dort würde Deutschland auf einen der beiden Erstplatzierten der Gruppe D treffen, in der die USA, Thailand, Mexiko und Griechenland antreten. Anschließend geht es über das Viertelfinale und Halbfinale um die Medaillen.
Die WM hat auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles eine besondere Bedeutung: Die drei bestplatzierten Teams, die sich noch nicht für das olympische Turnier qualifiziert haben, sichern sich einen Startplatz für LA28. Die Finalrunde der WM findet im Honda Center in Anaheim statt, in dem auch die Volleyballwettbewerbe der Olympischen Spiele ausgetragen werden.
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21.10.26
Neue Trainer, neue Gesichter und ein bekannter Titelverteidiger: Saisonstart in der 1. Liga Männer
Neue Trainer, neue Gesichter und ein bekannter Titelverteidiger: Saisonstart in der 1. Liga Männer
Neue Trainer, neue Gesichter und ein bekannter Titelverteidiger: Saisonstart in der 1. Liga Männer
Vor dem Start in die Saison 2026/27 der 1. Bundesliga Männer ist bei vielen Clubs Bewegung zu spüren. Direkt nach dem Ligacup, bei dem die BERLIN RECYCLING Volleys den ersten Saisontitel errungen hatten, startet die neue Spielzeit. Der amtierende Meister aus Berlin will nach einer turbulenten Vorsaison wieder mehr Stabilität gewinnen, aber die Konkurrenz ist hungriger als je zuvor. Mit dem Aufsteiger TV Rottenburg erscheint außerdem ein Rückkehrer auf der Bildfläche, und die WWK Volleys München treten als neues Projekt an. Aufschlag zur neuen Saison ist am Dienstag, den 20. Oktober ab 18:30 Uhr.
Der Jubel nach dem Ligacuptriumph bei Berlin war groß, doch für ausgelassenes Feiern bleibt für das Team von Trainer Andrea Anastasi keine Zeit. Bereits am Dienstag fliegt der Ball in der 1. Bundesliga Männer wieder und zahlreiche Veränderungen in den Clubs lassen eine spannende Spielzeit erwarten. Die Ausgangslagen könnten dabei allerdings kaum unterschiedlicher sein. In Giesen beginnt nach zehn Jahren eine neue Trainerära, bei den BR Volleys übernimmt mit Anastasi ebenfalls ein neues Gesicht die sportliche Führung. Auch Ludwigsburg setzt mit Patrick Steuerwald auf einen neuen Cheftrainer und bei den WWK Volleys München wurden nach der Zusammenführung zweier Strukturen zahlreiche Aufgaben neu verteilt. Andere Clubs setzen bewusst auf Kontinuität oder haben ihre Lehren aus einer langen, intensiven Vorsaison gezogen.
Was viele eint: Die Erwartungen sind gestiegen. Playoffs allein sind für manche längst nicht mehr genug, andernorts wäre genau deren Erreichen ein wichtiger Erfolg. Und bei der Frage nach dem großen Favoriten fällt auch diesmal ein Name besonders häufig.
Die Frage nach dem Titel: Berlin bleibt der Maßstab, Lüneburg klopft an
Die Favoritenrolle ist für die Teams klar besetzt. Die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland haben eine klare Meinung. Geschäftsführer Lukas Thielemann: ?Für mich führt auch in dieser Saison kein Weg an den BR Volleys vorbei. Sie sind auf allen Positionen stark besetzt und wissen, wie man Titel gewinnt.? Ähnlich fällt die Einschätzung in Giesen aus. ?Da muss immer zuerst Berlin genannt werden. Der Verein arbeitet seit so vielen Jahren auf konstant hohem Niveau und hat immer den tiefsten Kader. Zur Tiefe kommt natürlich auch viel Erfahrung und absolute Topspieler. Diese Kombination macht es sehr schwer, sie zu schlagen?, sagt GRIZZLYS-Trainer Markus Steuerwald, der die Berliner noch im Mai zur Deutschen Meisterschaft führte und seinem Ex-Club im dramatischen Ligacup-Finale fast den Saisonauftakt verdorben hatte.
Auch für Ludwigsburg bleiben die Hauptstädter der Referenzpunkt. Cheftrainer Patrick Steuerwald sieht Berlin nach der durchwachsenen Hauptrunde und dem dennoch gewonnenen Meistertitel besonders gewarnt und hungrig. Zugleich sieht er Friedrichshafen und Düren als mögliche Geheimfavoriten. Für Rottenburgs Teammanager Timo Hensler ist der neue Trainer Andrea Anastasi ausschlaggebend: ?Er wird der Mannschaft Stabilität geben und eine klare Marschroute vorgeben.? Auch bei den WWK Volleys München führt nach eigener Einschätzung kein Weg an Berlin vorbei: ?Aber Lüneburg hat gezeigt, dass sie überraschen können und so weit sind, den ganz Großen jetzt auch auf Augenhöhe zu begegnen.?
Genau diese SVG taucht gleich mehrfach als ernsthafter Gegenpol auf. Karlsruhe-Trainer Guido Görtzen tippt sogar auf die LüneHünen: ?Ich denke an Lüneburg. Sie spielen seit Jahren konstant auf einem hohen Niveau und klopfen schon lange an die Tür. Irgendwann fällt es dann auch auf ihre Seite. Vielleicht ist dieses Jahr der richtige Moment.? Auch beim VCO Berlin fällt die Wahl auf Lüneburg. Teammanager Gerold Rebsch begründet das mit dem Zuspiel und der Arbeit des Trainerteams.
Und bei Lüneburg, immerhin Hauptrundensieger des Vorjahres selbst? Dort hält sich Cheftrainer Stefan Hübner mit Prognosen zurück. ?Wenn dafür jemand eine Formel zum Berechnen hat, dann gern her damit. Ich sehe vor allem einen ganzen Schwung Klubs, die richtig tolle Teams zusammengestellt haben: Friedrichshafen, Düren, Berlin - und wir hoffen, wir auch.? Die tägliche Arbeit werde von solchen Favoritenrollen ohnehin nicht bestimmt, gibt Hübner mit traditionellem Understatement zu Protokoll.
Umbrüche in den Strukturen, auf dem Feld und auf dem Trainerstuhl
Dass sich die Kräfteverhältnisse verändern könnten, liegt auch an einem Sommer voller personeller Bewegung. Besonders prominent fällt der Wechsel auf der Berliner Bank aus.
?Nach einer turbulenten letzten Saison wollen wir der Mannschaft wieder mehr Ruhe und Stabilität geben?, erklärt Kaweh Niroomand. ?Dabei spielt die Verpflichtung von Andrea Anastasi als Trainer natürlich eine zentrale Rolle. Mit seiner Erfahrung, seinem Renommee und seiner Spielphilosophie wird er die klare Führungsfigur sein?, so der Berliner Geschäftsführer weiter.
Auch in Giesen bestimmt der Wechsel auf der Trainerposition die neue Spielzeit. Nach zehn erfolgreichen Spielzeiten mit Itamar Stein hat Markus Steuerwald den Trainerposten übernommen. ?Markus weiß, wie man Titel gewinnt und was ein Team leisten muss, um in der nationalen Spitze zu spielen?, sagt Geschäftsführer Sascha Kucera. Der Anspruch ist entsprechend formuliert: Die GRIZZLYS wollen an den überzeugenden Ligacup-Auftritt anknüpfen und näher an die Top vier heranrücken und aus ihnen eine Top fünf machen. Ludwigsburg setzt ebenfalls auf einen Steuerwald. Patrick Steuerwald, vom ASV Dachau kommend, coacht nun die Barock Volleys und soll die sportliche Entwicklung weiter vorantreiben. Gleichzeitig ist der Kader breiter geworden, acht Spieler der Vorsaison sind geblieben. ?Im Umfeld entwickeln wir professionelle Strukturen weiter als Ergänzung unserer vielen ehrenamtlichen Helfer. Dazu haben wir uns im Teammanagement mit Roosa Koskelo und in den Bereichen Trainerstaff und Scouting verstärkt?, beschreibt Sportdirektor Michael Dornheim die Ludwigsburger Entwicklung.
In München geht der Umbruch noch tiefer. ?So ziemlich alles?, lautet Max Hausers Antwort auf die Frage, was sich verändert habe. Aus den WWK Volleys Herrsching und dem TSV Unterhaching München wurden die WWK Volleys München. Strukturen und Verantwortlichkeiten wurden neu geordnet, Tomasz Wasilkowski übernimmt als Headcoach. Gleichzeitig kommt mit Stijn van Schie viel Erfahrung auf der Diagonalposition hinzu, während Josh Schellinger direkt vom College den Schritt in die Bundesliga wagt. Dazu setzen die Münchner auf junge deutsche Eigengewächse wie Oliver Wachtel, Laurenz Welsch, Mika Takano, Joshua Huber und Bastian Korreck.
Hannes Gerken, Zuspieler und Kapitän der Netzhoppers, spricht ebenfalls einen größeren Umbruch an: ?Wir haben einen neuen Chefcoach und einige neue Gesichter im Team. Dementsprechend muss man sich natürlich erstmal aneinander gewöhnen und auch Abläufe müssen neu gelernt werden. Neue Spieler müssen in gewisse Rollen reinwachsen, aber das bringt auch immer frischen Wind und neue Chancen.?
Auch die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland haben ihren Kader deutlich verändert. In der Vorbereitung folgte der Rückschlag. Zuspieler Paul Stommel wird fehlen: ?Pauls verletzungsbedingtes Saisonaus ist für uns alle unglaublich bitter. Er ist ein wichtiger Teil unserer Mannschaft und unseres Vereins ? weit über das Spielfeld hinaus?, sagt Geschäftsführer Thielemann. Für ihn wurde der US-Amerikaner Island Doty verpflichtet. Düren hat ebenfalls einen umfassenden personellen Umbruch vollzogen. Umso zufriedener zeigt sich Teammanagerin Annika Blaeser darüber, wie schnell sich die neue Mannschaft gefunden hat. Die zahlreichen Veränderungen seien im Alltag inzwischen kaum noch zu spüren.
Am Bodensee hält man sich trotz Veränderungen mit Einzelprognosen für wichtige Spieler bewusst zurück. VfB-Sportdirektor Radomir Vemic erwartet stattdessen von der gesamten Mannschaft eine interessante Entwicklung: ?Wir haben einen großen Umbruch gehabt, viele neue spannende Spieler dazubekommen. Insofern möchte ich dahingehend keinen Spieler herausheben, ich glaube, wir können vom gesamten Team sehr viele und spannende Dinge erwarten.?
Playoffs, Zoi DVV-Pokalfinale, früher Klassenerhalt ? hohe Ziele in allen Clubs
Die Ziele spiegeln die unterschiedlichen Ausgangspositionen der Clubs wider. Bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe geht es zunächst darum, wieder bis zum Schluss um die Playoffs mitzuspielen. ?Wir waren letzte Saison ganz nah dran. Das zeigt, wie klein die Unterschiede sind. Im Leistungssport werden Fehler und schwächere Phasen schnell teuer. Wir haben Punkte gegen Gegner liegen gelassen, gegen die wir gewinnen mussten, und auch Punkte geholt, mit denen nicht jeder gerechnet hatte. Das hat uns lange im Rennen gehalten?, so Guido Görtzen. Für die Barock Volleys heißt das Ziel nach einer starken Premierensaison erneut Playoffs. Patrick Steuerwald hat ein größeres strategisches Bild: ?Daneben wollen wir die Fans begeistern, Sponsoren überzeugen, Mitstreiter gewinnen und in die Weiterentwicklung der Organisation investieren. All das gelingt leichter, wenn wir es schaffen, uns auch sportlich Schritt für Schritt zu steigern.?
Düren schraubt den eigenen Anspruch noch etwas höher. Nach dem Erfolg aus 2025 soll möglichst auch das große Zoi DVV-Pokalfinale in der LANXESS arena erreicht werden. ?Wir möchten gerne an den Erfolg der letzten Saison anknüpfen und uns natürlich auch für das Pokalfinale in Köln qualifizieren. Besonders Letzteres wäre ein Saisonhighlight in der neuen Location direkt vor unserer Haustür?, sagt Teammanagerin Annika Blaeser.
Am anderen Ende der Zielskala steht der SV Warnemünde, zumindest auf dem Papier. Nach der Premierensaison soll zunächst erneut der Klassenerhalt gesichert werden, diesmal möglichst früh. Teammanager Johannes Hofmeister weiß, dass die zweite Saison besonders herausfordernd werden kann, weil die Gegner den SVW inzwischen besser kennen. Gleichzeitig soll jedes Spiel zum Erlebnis werden und der Volleyball im Norden weiter wachsen. Und die Netzhoppers? ?Wir wollen eine maximal erfolgreiche Saison bestreiten. Aber was den Erfolg letztlich definiert, ist mehr als nur Gewinnen oder Verlieren?, bleibt Hannes Gerken vage.
Beim VfB Friedrichshafen vermeidet man konkrete Platzierungsziele. ?Wir möchten unser Bestmögliches leisten, an unser Leistungslimit kommen. Dann wird man sehen, zu was es reicht?, sagt Sportdirektor Radomir Vemic. Auch die SVG Lüneburg formuliert ihre Ziele ähnlich prozessorientiert. Eine ?maximal erfolgreiche Saison? soll es sein, doch Cheftrainer Stefan Hübner misst Erfolg ausdrücklich nicht ausschließlich an Siegen und Niederlagen. Zunächst gehe es darum, das Team auf ein gutes Niveau zu bringen, Standards zu setzen und erst dann konkrete Ziele zu entwickeln.
Die VOLLEY GOATS wollen ganz klar Abstand zum Tabellenende gewinnen. In der Liga werden die Playoffs anvisiert und im Zoi DVV-Pokal will man so weit wie möglich kommen. Mit dem 3:0 Sieg über Rottenburg in der Qualifikationsrunde ist dafür bereits der erste Schritt gemacht.
Von Affen, Bären, Ziegen und Mutanten
So unterschiedlich die sportlichen Ziele sind, so unterschiedlich präsentieren sich auch die Identitäten der Teams. Beim Rekordmeister BR Volleys taucht man ins Marvel-Universum ab. ?Vielleicht sind wir so etwas wie der Wolverine der Bundesliga, einfach nicht kaputtzukriegen. Wir sind kämpferisch, tauchen immer wieder auf und spielen überall um alles mit. Wenn wir die Krallen ausfahren, wird?s gefährlich?, sagt Diagonalangreifer Daniel Malescha. In Freiburg nennt sich die Mannschaft dagegen traditionell ?Affenbande?. Kapitän Charlie Figy beschreibt zwei zentrale Werte: Freude und Wettbewerb. Das Team wolle sichtbar und hörbar vermitteln, wie gern es Volleyball spielt, gleichzeitig aber um jeden Punkt arbeiten. So groß oder schlaggewaltig wie andere Clubs sei die Affenbande vielleicht nicht, dafür kreativ, clever und unangenehm für den Gegner. Oder wie es der Freiburger Mittelblocker ausdrückt: ?Wir möchten ein Team sein, gegen das du es hasst, zu spielen.?
Auch die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland wollen es den Gegnern schwer machen. ?Wir wollen ein unangenehm zu spielendes Team sein und es keinem Gegner leicht machen?, beschreibt Tom Borchert den Ansatz der Mannschaft. Zum Teamleben gehört dafür aber auch ein deutlich entspannteres Ritual: Einmal pro Woche geht es gemeinsam ins vietnamesische Restaurant. An der Küste wird dagegen vor allem ein sportliches Ritual zelebriert, wie Außenangreifer Sören Schröder vom SV Warnemünde verrät: ?Bei jedem Frühtraining spielen die Jungen gegen die Alten Baggertennis. Das stärkt das Teambonding.? Das übergeordnete Motto lautet nach der Premierensaison nun ?#gekommenumzubleiben?. Aus dem Aufstieg soll dauerhaft 1. Bundesliga werden ? sportlich, organisatorisch und mit einem weiter wachsenden Publikum in Rostock.
Die SWD powervolleys Düren stellen ihre Region ebenso konsequent in den Mittelpunkt. ?Unser Motto lautet ?Gemeinsam für Düren. Gemeinsam für die Region.? Wir möchten gemeinsam mit unseren Fans und Partnern aus Düren und der Region Erfolge feiern, den Zusammenhalt stärken und alle auf unserem gemeinsamen Weg mitnehmen?, erklärt Geschäftsführer Tomá? Kocian-Falkenbach. Die WWK Volleys München gehen mit ?Zwei Wurzeln. Ein Wille.? an den Start. Der gemeinsame Mannschaftssong gehört vor jedem Spiel fest dazu. Max Hauser beschreibt die neue Mannschaft als ?zukunftsorientiert? und sagt: ?Wir vereinen zwei Kult und Tradition und schaffen etwas Großes.? Bei den HELIOS GRIZZLYS Giesen steckt die Identität bereits im Namen. Man wolle gegen jeden Gegner kämpfen wie GRIZZLYS und sich nicht so leicht ?das Fell über die Ohren ziehen? lassen, erklärt Geschäftsführer Sascha Kucera. Wenn dann auch der Funke auf die Fans im HOME OF GRIZZLYS überspringe, sei vieles möglich. Das hat auch die Rekordkulisse beim Ligacup eindrucksvoll gezeigt.
Teamchemien und die Lehren der Vergangenheit
Kaum ein Thema steht so auf der Agenda der Clubs wie Entwicklung. Beim VCO Berlin ist sie selbstverständlich Kern des Projekts. Der Kader ist allerdings noch jünger geworden und besteht aus Spielern der Jahrgänge 2008 und 2009. Dazu kommt mit Moreno Traviglia ein neuer Trainer. ?Wir wollen zeigen, dass unser junges Alter uns nicht davon abhält, in der Liga mitzuhalten?, sagt Teammanager Gerold Rebsch über die Ausrichtung. Die Barock Volleys MTV Ludwigsburg verfolgen ebenfalls einen klaren Entwicklungsansatz. ?Die ?Philosophie? ist recht einfach. Wir haben ein sehr junges und talentiertes Team, mit dem wir am Ende der Saison einen deutlichen Schritt in der Entwicklung jedes Einzelnen - und somit natürlich auch als Team ? gemacht haben wollen?, sagt Trainer Patrick Steuerwald.
Freiburg wiederum verbindet Jugend mit Internationalität. Sechs Spieler sind neu im Team, vertreten sind Deutschland, Japan, die USA, die Niederlande und die Schweiz. Kapitän Charlie Figy beschreibt, dass diese Mischung aktuell gut zusammenfinde. Die Wertschätzung innerhalb der Liga zeigt bei der FT besonders in Richtung Lüneburg: offen im Umgang miteinander, hart in der Sache auf dem Court. Für den Freiburger Kapitän eine Haltung, an der sich das Team selbst orientieren möchte. Beim Nachbarn am Bodensee ist Entwicklung ebenfalls Teil des eigenen Anspruchs. Der Häfler Sportdirektor Radomir Vemic möchte die Spieler fördern, ihnen neue Möglichkeiten eröffnen. ?Und natürlich wollen wir den Standort Friedrichshafen weiter gut vertreten, unseren Fans attraktiven Volleyball bieten und gleichzeitig auch die Halle voll machen.?
Die Entwicklung von Talenten zu Leistungsträgern ist auch im hohen Norden Teil des Erfolgsrezepts. Vizemeister Lüneburg hat aus den Anforderungen der Vorsaison allerdings vor allem gelernt, flexibel zu bleiben. Die Kombination aus Champions League und Bundesliga zwinge das Trainerteam immer wieder dazu, Prioritäten bei Kraft, Balltraining und Belastungssteuerung neu zu setzen. Für Stefan Hübner gehört deshalb insbesondere der Umgang mit dem Unplanbaren zu den wiederkehrenden Lehren einer Saison auf internationalem Niveau.
Alte Bekannte, neue Nachbarschaften
Bei aller sportlichen Konkurrenz lebt die Bundesliga auch von gewachsenen Beziehungen zwischen den Clubs. Die BR Volleys schätzen laut Daniel Malescha das Derby mit den Netzhoppers wegen der örtlichen Nähe, pflegen viele Kontakte nach Giesen und genießen besonders die Spiele in Lüneburg: ?Halle und Stimmung sind klasse, dazu sind es einfach immer qualitativ sehr gute Duelle dort. So macht Volleyball Spaß.?
Für Rottenburg bekommen die Begegnungen mit Freiburg und Ludwigsburg eine besondere Bedeutung. Beide Clubs liegen geografisch nah, in beiden Teams spielen ehemalige Rottenburger und sportlich haben sie den TVR in den vergangenen Jahren überholt. Nun möchte Rottenburg wieder aufschließen. Gleichzeitig soll die Volksbank Arena künftig mit bis zu 1.500 Menschen gefüllt werden, als Grundlage für ?große Volleyballfeste? am traditionsreichen Standort. Die VOLLEY GOATS wiederum nennen Berlin und Lüneburg als Clubs, an denen man sich sportlich wie beim Erlebnis rund um die Spiele orientieren könne. ?Ihre sportliche Entwicklung und das Erlebnis, das sie rund um ihre Spiele schaffen, sind wirklich beeindruckend?, sagt Geschäftsführer Lukas Thielemann.
Auch bei den WWK Volleys München schaut man interessiert nach Lüneburg. Beide Standorte seien einst ungefähr zur gleichen Zeit aufgestiegen, die SVG habe seitdem ?einfach sehr viel richtig gemacht?. Der VCO Berlin reist besonders gerne nach Warnemünde, Lüneburg und Giesen, weil die Nachwuchsspieler dort nach eigener Aussage auch von den gegnerischen Fans Unterstützung erfahren.
Pure Volleyball-Spannung auf allen Kanälen
Dass der Weg zum Titel nicht allein über Namen führt, daran erinnert Friedrichshafens Radomir Vemic: ?Es wird aber wahrscheinlich die Mannschaft sein, die es schafft, in dieser anspruchsvollen und intensiven Saison ihr Niveau und ihre Spieler fit zu halten.? Und wie fit die Teams tatsächlich sind, zeigt sich ab Dienstag. Der Ligacup, der die eine oder andere Überraschung im Gepäck hatte, war nur ein Fingerzeig. Die Teams haben ihre Schlüsse gezogen. So weiß Tomá? Kocian-Falkenbach, Geschäftsführer in Düren: ?Wir müssen hinten raus in den Sätzen konstanter werden und weniger Fehler machen. Vielleicht war das Risiko zu hoch. Wenn man führt, muss das Risiko vielleicht dann nicht so hoch sein. Wenn wir das abstellen, sind wir auf einem ganz guten Weg.? Florian Schneider, Chef der Affenbande aus Freiburg, war zufriedener: ?Gerade weil wir auch eins, zwei wichtige Ausfälle haben, haben die Jungs sich toll präsentiert. Wir haben den Stil gespielt, den wir spielen wollen. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer Performance.?
Wenn am Dienstag ab 18:30 Uhr bekannte Favoriten und neue Gesichter auf dem Feld zusammentreffen, werden aus Spekulationen endlich wieder zählbare Punkte. Auch in diesem Jahr ist Dyn live und on demand dabei. Neben der Ausstrahlung ausgewählter Partien im frei empfangbaren Kanal ?Dyn Sport Mix? werden in der neuen Saison erstmals auch ausgewählte Begegnungen der Volleyball Bundesliga Männer kostenlos im Livestream auf bild.de und sportbild.de übertragen. Die zusätzliche Präsenz auf reichweitenstarken Digitalplattformen erhöht die Sichtbarkeit der Liga und ihrer Clubs deutlich und macht Spitzenvolleyball einem noch größeren Publikum zugänglich.
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19.10.26
BR Volleys bleiben beim Ligacup ungeschlagen und holen den ersten Saisontitel
BR Volleys bleiben beim Ligacup ungeschlagen und holen den ersten Saisontitel
BR Volleys bleiben beim Ligacup ungeschlagen und holen den ersten Saisontitel
Die BERLIN RECYCLING Volleys sind Ligacup-Sieger 2026: In einem dramatischen Endspiel des dreitägigen Turniers in der Sparkassen-Arena in Hildesheim setzte sich das Team von Trainer Andrea Anastasi 3:2 (27:25, 23:25, 25:20, 26:28, 15:13) gegen die gastgebenden Helios GRIZZLYS Giesen durch. Die BR Volleys holen den Titel bereits zum fünften Mal in Folge, bleiben also in der Geschichte des Events ungeschlagen. Bemerkenswert war aber auch die Leistung der von Markus Steuerwald trainierten GRIZZLYS, denen vor einer Rekordkulisse das erste Mal in der Vereinsgeschichte der Einzug in ein nationales Finale gelungen war. Insgesamt kamen an drei Tagen 5.320 Zuschauende in die Arena.
Bevor die BR Volleys die erneute, aber ungewohnt knappe Titelverteidigung offiziell feiern konnten, wurde unter lautstarkem Jubel der Giesener Außenangreifer Lars Migge als MVP des Turniers geehrt. Kurz zuvor hatte sein Berliner Gegenüber Tom Koops die erstmals verliehene Auszeichnung als Newcomer des Turniers erhalten.
Der VfB Friedrichshafen komplettiert das Treppchen nach dem Fünf-Satz-Sieg (21:25, 26:24, 22:25, 29:27, 15:13) gegen die SVG Lüneburg. Den fünften Platz erreichte die FT 1844 Freiburg, die sich im Platzierungsspiel gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg 3:2 (21:25, 25:19, 14:25, 25:23, 15:13) durchsetzten. Das Spiel um Platz sieben am Vormittag hatten die SWD powervolleys Düren 3:1 (22:25, 25:15, 25:18, 25:22) gegen die Energiequelle Netzhoppers KW für sich entschieden.
Giesen gelingt Finale auf Augenhöhe
Angepeitscht von 2.040 Zuschauer:innen, die am Sonntag in die Halle gekommen waren, starteten die Gastgeber gut in die Partie. Auffälligster Spieler auf Giesener Seite war zu diesem Zeitpunkt Lars Migge, der sowohl im Angriff als auch im Block Akzente setzte. Auf der anderen Seite sorgte der Niederländer Tom Koops für Aufmerksamkeit. Erst kurz vor der Crunchtime gelang es den von Andrea Anastasi trainierten Berliner zu enteilen (20:17). Doch Giesen gab diesen Satz noch nicht auf und zwang Berlin in die Satzverlängerung. Erst der dritte Satzball, bei dem Berlin die Lufthoheit am Netz bewies, brachte die Satzführung.
Dass auch die Hauptstädter nicht ohne Fehl und Tadel sind, bewies der Start der GRIZZLYS in den zweiten Durchgang. Giesen ging hier nach einem Overpass 7:3 in Führung. Neuzugang Carl Möller hatte von der Aufschlaglinie für Druck gesorgt. Angeführt von einem weiter druckvoll spielenden Koops robbte sich der Titelverteidiger Punkt für Punkt heran, kam aber nicht vorbei. Ilja Ivanov zündete zum Start in die entscheidende Phase des Satzes von der Aufschlaglinie und brachte Giesen wieder drei Zähler vor (20:17). Ein Ass von Migge, ein Mittelangriff von Victor Méndez ? bei 23:19 entflammte die Stimmung lichterloh und explodierte, als Kyle Hobus den fünften Satzball zum 25:23 verwandelte.
Weiterhin obenauf kamen die GRIZZLYS aus der Satzpause und stellten zwischenzeitlich auf 11:7. Doch Florian Krage-Brewitz nutzte eine missglückte Annahme der Giesener zum 11:12. Der Durchgang war wieder offen. Der im Anschluss wie entfesselt aufspielende Nolan Flexen brachte die GRIZZLYS zum Verzweifeln, drehte mit platzierten Angriffen und harten Aufschlägen den Satz, den Berlin letztlich 25:20 dank eines erfolgreichen Angriffs von Koops beendete. Der vierte Durchgang blieb ebenso lange offen, die Führung wogte hin und her, sodass auch dieser Satz in die Verlängerung ging. Zunächst musste Giesen einen Matchball abwehren und bekam dann zweimal die Chance, den Tiebreak zu erzwingen. Jakob Günthör sorgte mit einem krachenden Block für die nächste Lärmexplosion in der Giesener Heimarena. Im Entscheidungssatz gingen die Giesener mit einer Führung in den Seitenwechsel, doch am Ende war an Berlin kein Vorbeikommen. Alexandru Rata, der wie Flexen und Koops 22 Punkte erzielt hatte, setzte den Schlusspunkt unter ein wahres Volleyball-Spektakel.
Nach der Ehrung des Schiedsgerichts durch Karl-Heinz Gleitz, Geschäftsführer des Gleitz Verlags, ehrte die Giesener Vereinsikone Hauke Wagner den Turnier-Newcomer Tom Koops. Im Anschluss überreichte Sascha Kucera, Geschäftsführer der Helios GRIZZLYS Giesen, Lars Migge die MVP-Trophäe, bevor Marcel Stahl, Geschäftsführer von 1KOMMA5°, den jubelnden Berlinern die Siegertrophäe.
Florian Krage-Brewitz (Mittelblocker, BERLIN RECYCLING Volleys): ?Erstmal sind wir natürlich froh, dass wir gewonnen haben, weil das ein richtig harter Kampf hier in dieser hitzigen Halle war. Wir wissen nun, was gut läuft. Das war, die Punkte aus der Annahme zu machen. Aber wir haben noch großes Verbesserungspotenzial in der Feldabwehr und im Aufschlagdruck.?
Andrea Anastasi (Trainer, BERLIN RECYCLING Volleys): ?Drei Spiele hintereinander, das war wirklich schwierig. Die Jungs waren müde. Ich bin wirklich glücklich, dass wir das geschafft haben. Wir können einander vertrauen, das wissen wir nach dem Wettbewerb. Wir müssen uns jetzt auf die anstehende Saison konzentrieren. Heute haben wir hier einen Titel errungen und in ein paar Tagen starten wir hier in die Bundesliga-Saison. Das wird auch wieder ein hartes Match werden. Bis dahin müssen wir gut regenerieren.?
Julian Zenger (Libero, Helios GRIZZLYS Giesen): ?Wir konnten an die Leistung, die wir gestern schon gezeigt haben, anknüpfen. Wir haben ein solides Spiel in allen Elementen gezeigt und konnten gut Druck ausüben auf Berlin. Wir haben es ihnen nicht einfach gemacht. Hintenraus waren es immer ein paar Kleinigkeiten, von daher hätte es vielleicht auch anders ausgehen können. Aber ich denke, für uns waren diese drei Tage sehr positiv. Wir haben eine Mannschaft, auf die man aufbauen kann, und wir können jetzt sehr positiv in die Saison gehen.?
Nach dem Ligacup ist vor der Saison
Am kommenden Dienstag steht bereits der erste Spieltag der 1. Bundesliga-Saison auf dem Plan. Nicht viel Zeit also für die Teams, um aus Fehlern zu lernen und an die Stärken zu glauben. Auch in diesem Jahr ist Dyn live und on demand dabei. Neben der Ausstrahlung ausgewählter Partien im frei empfangbaren Kanal ?Dyn Sport Mix? werden in der neuen Saison erstmals auch ausgewählte Begegnungen der Volleyball Bundesliga Männer kostenlos im Livestream auf bild.de und sportbild.de übertragen. Die zusätzliche Präsenz auf reichweitenstarken Digitalplattformen erhöht die Sichtbarkeit der Liga und ihrer Clubs deutlich und macht Spitzenvolleyball einem noch größeren Publikum zugänglich.
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19.10.26
DVV-Teams für die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert - Je drei Olympiatickets werden vergeben
DVV-Teams für die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert - Je drei Olympiatickets werden vergeben
DVV-Teams für die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert - Je drei Olympiatickets werden vergeben
Die DVV-Nationalmannschaften der Frauen und Männer sind bei den Weltmeisterschaften 2027 dabei. Damit gehören sie zu den jeweils 32 teilnehmenden Teams. Die WM der Frauen findet vom 20. August bis 5. September in den USA und Kanada statt , die WM der Männer im Anschluss vom 10. bis 26. September in Polen.
WM Volleyball Frauen: 20. August bis 5. September 2027 in Kanada & den USA
Fünf Gastgeberstädte werden das Turnier ausrichten: drei in den Vereinigten Staaten ? Anaheim, Omaha und Orlando ? sowie zwei in Kanada ? Montreal und Québec City. Die Finalrunde wird in Anaheim im Honda Center ausgetragen. Diese Arena wird auch Austragungsort des Volleyballwettbewerbs der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Drei Teams erhalten automatisch einen Startplatz für die WM 2027: die USA und Kanada als Gastgeber sowie Italien als Weltmeister 2025.
Die weiteren 15 Startplätze wurden zwischen August und September vergeben. Bei den fünf in diesem Zeitraum ausgetragenen Kontinentalmeisterschaften qualifizierten sich jeweils drei Mannschaften:
Afrika: Ägypten, Kenia und Kamerun
Asien: Thailand, China und Japan
Europa: Türkei, Serbien und Polen
Nord-, Mittelamerika und Karibik (NORCECA): Kuba, Dominikanische Republik und Puerto Rico
Südamerika: Brasilien, Argentinien und Kolumbien
Die verbleibenden 14 Startplätze gingen an die bestplatzierten Nationalmannschaften der FIVB-Weltrangliste, die sich bis zum 2. Oktober noch nicht qualifiziert hatten. In der Reihenfolge ihrer Weltranglistenplatzierung sind das: Niederlande, Russland, Deutschland, Tschechien, Belgien, Frankreich, Slowenien, Schweden, Mexiko, Ukraine, Griechenland, Südkorea, Bulgarien und die Schweiz.
Von allen 32 Teilnehmern wird die Schweiz erstmals in ihrer Geschichte bei einer Weltmeisterschaft der Frauen antreten. Aktuell auf Platz 30 der FIVB-Weltrangliste gelegen, sicherte sich die Schweiz den letzten verfügbaren Startplatz des Turniers.
WM Volleyball Männer: 10. bis 26. September 2027 in Polen
Polen ist zum dritten Mal WM-Gastgeber, nachdem sie bereits 2014 alleiniger Ausrichter und 2022 gemeinsam mit Slowenien Gastgeber waren. Die Spiele werden in fünf Städten ausgetragen: Danzig, Katowice, ?ód?, Olsztyn, Krakau. Die Halbfinalspiele und die Medaillenentscheidungen finden in Krakau statt.
Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Italien, die als amtierender Weltmeister antreten, den Titel bereits zweimal in Folge gewonnen haben: 2022 und erneut 2025 auf den Philippinen. Gastgeber Polen wurde 1974, 2014 und 2018 Weltmeister und strebt nun vor heimischem Publikum den vierten Titel an. Beide Nationen sind automatisch qualifiziert.
Die Hälfte der übrigen Teilnehmer sicherte sich ihr Ticket über die kontinentalen Qualifikationswettbewerbe. Dabei qualifizierten sich jeweils die drei besten Mannschaften der Kontinentalmeisterschaften.
Asien: Japan, Iran und Südkorea
Afrika: Tunesien, Kamerun und Algerien
Europa: Frankreich, Finnland und Slowenien
Südamerika: Brasilien, Argentinien und Chile
NORCECA-Region (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik): USA, Kanada und Kuba
Die letzten 15 Startplätze gingen an die bestplatzierten Mannschaften der FIVB-Weltrangliste, die sich bis zum 16. Oktober 2026 noch nicht qualifiziert hatten. In der Reihenfolge ihrer Weltranglistenplatzierung sind das: Bulgarien, Deutschland, Ukraine, Belgien, Türkei, Serbien, Tschechien, Griechenland, Rumänien, Niederlande, Mexiko, Puerto Rico, Dänemark, Ägypten und Estland. Estland wird in Polen erstmals an einer Volleyball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Dänemark kehrt zum zweiten Mal zu diesem Wettbewerb zurück.
Olympiatickets bei der WM
Bei der WM 2027 geht um mehr als nur den Weltmeistertitel. Die Weltmeisterschaft im September 2027 wird eine der letzten beiden Möglichkeiten sein, sich für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zu qualifizieren. Die drei bestplatzierten Mannschaften, die sich bis dahin noch nicht qualifiziert haben, erhalten einen Olympiastartplatz.
Zum erst zweiten Mal in der Geschichte werden die WM-Turniere mit 32 Mannschaften ausgetragen. In der Vorrunde werden die Teams in acht Gruppen mit jeweils vier Mannschaften aufgeteilt. Die beiden besten Teams jeder Gruppe erreichen die K.-o.-Runde. Diese führt vom Achtelfinale über das Viertelfinale und Halbfinale bis hin zum Spiel um Platz drei und zum Finale.
Einzelheiten zur Auslosung der Gruppen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
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16.10.26
Deutsche Seniorinnen holen zwei WM-Titel
Deutsche Seniorinnen holen zwei WM-Titel
Deutsche Seniorinnen holen zwei WM-Titel
Die deutschen Volleyball-Seniorinnen haben bei der Weltmeisterschaft im spanischen Benidorm gleich doppelt triumphiert. Sowohl in der Altersklasse Ü35 als auch in der Ü45 sicherten sich die deutschen Teams den Weltmeistertitel. Während die jüngeren Seniorinnen ohne Satzverlust durch das Turnier marschierten, bewiesen die Ü45-Frauen nach einem schwierigen Start große Nervenstärke.
Ü40-Team dominiert die Konkurrenz
Das Frauen-Auswahlteam Germany 40+ hat bei der Weltmeisterschaft in Benidorm eine beeindruckende Vorstellung gezeigt. Die Mannschaft um Bundestrainerin Renate Riek-Bauer gewann in der Alterskategorie 35-44 sämtliche Spiele und blieb dabei ohne Satzverlust. Bereits in der Gruppenphase hatte Deutschland seine Stärke mit klaren Siegen gegen die Ukraine, Bulgarien, Tschechien und Serbien unter Beweis gestellt, ehe sich das Team auch im Halbfinale gegen Tschechien souverän durchsetzte. Im Endspiel steigerten sich die deutschen Frauen nach einem Rückstand im ersten Satz und ließen ihren Gegnerinnen im zweiten Durchgang kaum noch Möglichkeiten. Mit dem 2:0-Erfolg (25:20, 25:8) machten sie den Titelgewinn perfekt.
?Wir konnten uns von Jahr zu Jahr weiter steigern?, sagte Riek-Bauer. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit und die Spielfreude hätten das Team ausgezeichnet. Auch die Neuzugänge Maren Fromm, Julia Kopf und Nadja Gallardo hätten sich schnell integriert und die Mannschaft um Kapitänin Susanne Maier hervorragend ergänzt. Zur wertvollsten Spielerin ihres Teams wurde die Berlinerin Alina Gottlebe-Fröhlich gewählt.
Germany 40+: Kristina Bognar, Christina Färber, Maren Fromm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Julia Kopf, Kateryna Ligacheva, Susanne Maier, Sabine Nemitz, Katrin Plöhn, Yvonne Pretscheck, Corina Ssuschke-Voigt, Kathleen Weiß, Mercedes Zach, Nadja Gallardo fungierte bei der WM als Co-Trainerin
Ü45-Frauen krönen starke Aufholjagd
Auch Deutschlands Ü50-Nationalteam durfte bei der Weltmeisterschaft der International Association of Veteran Volleyball (IVVA) in Benidorm jubeln. Durch die Öffnung für drei jüngere Jahrgänge in der neu geschaffenen Altersklasse 45+ war die Konkurrenz groß und die deutschen Seniorinnen erwischten mit Polen, der Ukraine und Venezuela sowie Neuling Norwegen direkt eine schwere Gruppe.
In der Gruppenphase musste Deutschland neben der Niederlage gegen Polen auch eine knappe Dreisatzniederlage gegen die Ukraine hinnehmen. Ein Sieg gegen Venezuela sowie ein weiterer Erfolg gegen Norwegen brachten das Team als Gruppendritten ins Viertelfinale. Dort setzte sich Deutschland gegen Tschechien mit 2:0 durch. Im Halbfinale ließ die Mannschaft Venezuela ebenfalls keine Chance und zog mit einem deutlichen Erfolg ins Endspiel ein.
Im Finale kam es zur Neuauflage des Gruppenduells mit Polen. Diesmal präsentierten sich die deutschen Seniorinnen bestens eingespielt und gewannen das hochklassige Spiel mit 2:0 (25:17, 25:22). Bundestrainer Michael Wernitz hob insbesondere die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. Zwei seiner Spielerinnen wollte er dennoch hervorheben: ?Besonders auffällig agierten Johanna Thewes mit ihren wuchtigen Angriffsaktionen sowie Andrea Jany als zuverlässige Annahmespielerin.? Kapitänin Johanna Thewes wurde auch als wertvollste Spielerin ihres Teams ausgezeichnet.
?In der Summe bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis dieses WM-Turniers und ebenfalls mit der Leistung des Teams, das mit jedem einzelnen Satz eingespielter auftrat. Erfreulich zudem, dass wir derzeit über einen so ausgeglichenen Kader verfügen mit flexibel einsetzbaren Spielerinnen, die zudem nicht nur auf dem Spielfeld prima miteinander harmonieren", zog Bundestrainer Wernitz sein WM-Fazit.
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16.10.26
Titel und Medaillenflut: Beach-Senior*innen trumpfen bei WM groß auf
Titel und Medaillenflut: Beach-Senior*innen trumpfen bei WM groß auf
Titel und Medaillenflut: Beach-Senior*innen trumpfen bei WM groß auf
Gold, Silber und zweimal Bronze: Die deutschen Beach-Volleyball-Seniorinnen und -Senioren haben bei der Weltmeisterschaft der International Association of Veteran Volleyball (IVVA) im spanischen Benidorm überzeugt. Besonders erfolgreich waren Katrin El Berins und Carola Schaefermeyer, die sich in der Altersklasse Frauen 45+ sowohl im Sand als auch in der Halle den Weltmeistertitel sicherten.
El Berins und Schaefermeyer feiern Doppel-Gold
Katrin El Berins und Carola Schaefermeyer haben bei der WM in Benidorm gleich doppelt triumphiert. Im Beach-Volleyball der Frauen 45+ blieb das deutsche Duo ungeschlagen und sicherte sich mit sechs Siegen den Weltmeistertitel. Nach drei souveränen Erfolgen in der Gruppenphase setzten sich die beiden auch im Viertelfinale mit 2:0 durch. Das anschließende Halbfinale gegen Deutschlands Trio ?sun & fun? entwickelte sich zur spannendsten Begegnung des Turniers. Erstmals mussten El Berins/Schaefermeyer einen Satz abgeben. Am Ende behielten sie jedoch die Nerven und sicherten sich mit einem umkämpften 2:1-Sieg den Einzug ins Finale, welches sie anschließend gegen ein tschechisches Duo klar mit 2:0 gewannen. Sechs Spiele, sechs Siege und nur ein verlorener Satz - eine hervorragende Bilanz, die mit dem Weltmeistertitel belohnt wurde. Eine besondere Auszeichnung erhielt Schaefermeyer, die als wertvollste Spielerin des Turniers (MVP) geehrt wurde.
Auch in der Halle waren El Berins und Schaefermeyer erfolgreich: Gemeinsam mit der deutschen Ü50-Nationalmannschaft holten sie ebenfalls Gold und machten damit ihren doppelten Weltmeistertitel perfekt.
Hager und Bierwirth sind Vizeweltmeister
Für Axel Hager und Jeffrey Bierwirth endete die erste gemeinsame WM-Teilnahme im Sand direkt mit dem Finaleinzug. In der Altersklasse Ü50 startete das deutsche Duo mit drei 2:0-Siegen gegen Schweden, Polen und die Niederlande in das Turnier. Nach einer Niederlage gegen die Slowakei in der letzten Gruppenpartie ging es in der K.-o.-Runde weiter. Dort bezwangen Hager und Bierwirth zunächst Norwegen mit 2:0. Im Halbfinale wartete mit Polen 1 der bis dahin ungeschlagene Sieger der Parallelgruppe. In einem hochklassigen Spiel setzte sich das deutsche Team durch und zog ins Finale ein. Dort kam es zur Neuauflage des Gruppenduells mit der Slowakei. Gegen das eingespielte Duo mit 30 Jahren gemeinsamer Felderfahrung mussten sich Hager/Bierwirth erneut geschlagen geben und gewannen damit die Silbermedaille. Unterstützt wurden die beiden von Axel Hagers ehemaligem Partner Jörg Ahmann, der als Coach und Ersatzmann dabei war. Der erfolgreiche gemeinsame Auftritt zeigte, dass auch nach längerer Pause neue sportliche Kapitel möglich sind. Bemerkenswert war ebenso der Support innerhalb der deutschen Teams egal ob Halle oder Beach bzw. männlich oder weiblich, so lebt der Sport und ?Age is no limit?.
Zwei deutsche Teams gewinnen Bronze
Auch Julia Kopf und Wiebke Kotthoff standen in der Altersklasse Ü35 auf dem Podium. Nach dem Gruppensieg gegen Lettland und einer Niederlage gegen die späteren Weltmeisterinnen aus Polen steigerten sich die beiden im Turnierverlauf. Sie gewannen ihr erstes K.-o.-Spiel gegen ein weiteres polnisches Team und setzten sich im Viertelfinale gegen Tschechien nach drei Sätzen durch. Im Halbfinale mussten sie sich erneut Polen geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei gegen die Ukraine entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch. Nach einem deutlichen ersten Satz und dem Ausgleich der Gegnerinnen fiel die Entscheidung im Tiebreak. Mit 15:13 sicherten sich Kopf und Kotthoff die Bronzemedaille. Für Kopf war es bereits die zweite WM-Medaille in Benidorm: Mit dem Hallen-Team der Altersklasse Ü40 gewann sie zusätzlich Gold.
Ebenfalls Bronze holte das Trio ?sun & fun? mit Bianca Westphalen, Ilka Schott und Britta Lagenmann. Die drei Spielerinnen hatten sich erstmals gemeinsam für die WM angemeldet und sich in der Altersklasse Ü45 bis Ü55 bis ins Halbfinale vorgekämpft. Dort unterlagen sie den späteren Titelträgerinnen El Berins/Schaefermeyer knapp mit 12:15 im Tiebreak. Im Spiel um Platz drei gelang ihnen anschließend gegen ein tschechisches Team der entscheidende Erfolg: Mit 15:9 im dritten Satz machten sie den Medaillengewinn perfekt.
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